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Keine Revanche, aber Chance: "Wir müssen uns reinbeißen"

Im Vorjahr hatte Borussia Dortmund Herthas Traum vom Finale im eigenen Stadion brutal zerstört. Jetzt müssen die Berliner im DFB-Pokal schon im Achtelfinale beim BVB ran. Trainer Dardai will keine Parallelen ziehen, gibt sich aber kämpferisch.

Nein, nein. Eine Revanche für das verlorene Halbfinale in der Vorsaison sei die anstehende Pokal-Partie bei Borussia Dortmund nicht. «Das ist eine andere Situation, ein anderes Jahr. Damals war es das Spiel um den Finaleinzug», sagte Hertha-Trainer Pal Dardai. Beim 0:3 im eigenen Stadion gegen den BVB war sein Team am 20. April des Vorjahres chancenlos geblieben. «Einen Tick zu gut und zu schnell» sei der Kontrahent damals gewesen, erinnert sich Dardai. Im Oktober beim Bundesliga-Hinspiel der laufenden Fußball-Saison hatte es Hertha viel besser gemacht und auswärts ein 1:1 erkämpft.

Dardai will in die Verlängerung

«Das Punktspiel hat gezeigt, wie es gehen kann. Jetzt ist Pokal: Alles oder nichts», erklärte Hertha-Manager Michael Preetz vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale seines Vereins am Mittwoch (08. Februar 2017): «Wir müssen ein Tor mehr machen. Das ist anspruchsvoll, aber nicht unmöglich.» Auch sein Trainer wittert eine Chance in der Dortmunder Arena: «Wir wollen es einfach nutzen. Wir müssen uns reinbeißen.» Umso länger sein Team dem erwarteten Borussen-Druck standhalten könne, umso größer würden die Aussichten: «120 Minuten wären schön, wir sind eine Ausdauermannschaft.»

Hertha zur Rotation gezwungen

Dardai kündigte bereits einige personelle Veränderungen an. Die frischen Kräfte Niklas Stark und Per Skjelbred könnten in die Startelf rücken. Marvin Plattenhardt hat am Montag nach überstandenem Infekt eine Laufeinheit absolviert. Offensivmann Salomon Kalou bestritt nur ein individuelles Training in der Kabine. «Einige Spieler sind schwer raus zu rotieren», sagte Dardai mit Hinweis auf seine wenigen stets torgefährlichen Akteure wie eben Kalou, Vedad Ibisevic und auch Freistoß-Spezialist Plattenhardt.

Druck lastet auf Dortmund

Das jüngste 1:0 in der Liga gegen Ingolstadt, zugleich Herthas erster Sieg im neuen Jahr, hat neues Selbstbewusstsein gebracht. «Wichtig war es, zu Null zu spielen. Die Stabilität ist wichtig», bemerkte Preetz. «Jetzt gibt es nichts zu verlieren, nur Dortmund hat etwas zu verlieren. Wir gehen mit Mut und Risiko in das Spiel», sagte Dardai.

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