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Verkehrsunfälle in Berlin – was kann man im Schadensfall tun?

Die Freiheit der Mobilität zu genießen, heißt auch Rücksicht im Straßenverkehr zu leisten. Allein im Jahr 2016 hat das Straßenverkehrsamt in Berlin mehr als 140.000 Verkehrsunfälle aufgezeichnet. Allerdings macht ein Personenschaden nur den Bruchteil aller Unfälle in Berlin aus. Die meisten Unfälle fallen unter die Kategorie eines Sachschadens und können für einen Unfallverursacher enorme Kosten und Erhöhung der Kfz-Versicherungsbeiträge bedeuten.

So kann ein guter Rat teuer sein, wenn man auf die falschen Maßnahmen für einen erfolgreichen Rechtsschutz setzt. So haben wir im Folgenden eine Reihe von nützlichen und praktischen Tipps zusammengestellt, um Ihnen für den Fall der Fälle eine Anleitung für das Vorgehen bei einem Rechtskonflikt im Straßenverkehr zu geben.

Berliner Massenphänomen: Verkehrsunfall – wie reagiere ich am Unfallort richtig?

Tagtäglich ergeben sich in Berlin viele Dutzend Unfälle und stellen so in der deutschen Hauptstadt ein Massenphänomen dar. Allerdings ist es für die meisten Unfallbeteiligten oftmals das erste Mal in einer solchen Situation. So ergeben aktuelle Statistiken, dass mehr als die Hälfte aller Unfälle in Berlin von Erstverursachern begangen wurden. So sind die meisten Menschen in einer Unfallsituation überfordert und wissen nicht wie zu richtig zu handeln ist. Die Polizei rät zu folgenden Verhalten bei einem Verkehrsunfall in Berlin:
  • Das Fahrzeug sofort stoppen und Ruhe bewahren
  • Den Warnblinker einschalten und gegebenenfalls die Scheinwerfer anlassen
  • Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen
  • bei Verletzten erste Hilfe leisten
  • Polizei bzw. einen Notarzt rufen
  • bei Bagatellschäden sofort die Fahrbahn passierfähig machen
  • Unfallort nicht verlassen und auf die Polizei warten
  • keine Unfallschäden anrühren und Unfallspuren nicht beseitigen
  • Fotos mit dem Handy oder eine Skizze des Unfalls anlegen

Welche Informationen braucht die Versicherung?

Zur schnelleren und sicheren Bearbeitung ist es ratsam der Versicherung mit allen nötigen Informationen zum Unfall unter die Arme zu greifen. So sollte neben der Zeit und dem Ort des Unfalls in jedem Fall auch die Namen von allen Unfallbeteiligten aufgenommen werden. Zudem können die Namen von Zeugen Sie später sehr zielführend entlasten. Auch die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge können für die Versicherung von großem Nutzen sein und sollten ebenfalls notiert werden.

Sofern die Polizei eingetroffen ist, sollte darauf geachtet werden das Unfallprotokoll nur zu unterschreiben, wenn der Unfallhergang mit Ihrer Sichtweise übereinstimmt. Auch, wenn es für viele Autofahrer eine Ausnahmesituation ist, muss man Herr der Lage bleiben. Unterschriebene Schuldeingeständnisse, Verträge oder Vollmachten am Unfallort können bei der Schadensregulierung durch eine Versicherung erheblich Probleme bereiten.

Jeder Unfallschaden muss innerhalb einer Woche bei der zuständigen Versicherung zu Protokoll gegeben werden. Ein Unfall mit einer Todesfolge muss sogar innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden.

Einen Rechtsbeistand zu beauftragen kann in jedem Fall dabei helfen die Schadenhöhe zu minimieren und Sie zu Ihrem Recht zu führen. Für Unfälle in Berlin bieten sich folgende Hilfe an:

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