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Tipps für einen stressfreien Umzug in und nach Berlin


Umziehen bedeutet immer ein hohes Stresslevel. Insbesondere, wenn in Großstädten wie Berlin umgezogen werden soll, wo viele mehr oder weniger unberechenbare Faktoren den Umzug vermiesen oder zumindest in die Länge ziehen können. Mit ein paar Tipps lässt sich der Stress jedoch zumindest in Grenzen halten.

Bei der Terminplanung gegen den Strom schwimmen

Die allermeisten Mietverträge laufen zum Ende eines Monats aus, weshalb das letzte Wochenende im Monat die Primetime für Umzüge ist. Die meisten Umzugswagen sind dann bereits Wochen vorher ausgebucht und die Preise besonders teuer. Es lohnt sich deshalb, in diesem Punkt gegen den Strom zu schwimmen. Am günstigsten sind Miettransporter unter der Woche und um den 8. oder 22. eines Monats herum sollten genügend Umzugswagen zur Verfügung stehen. In großen Städten wie Berlin zahlt sich jedoch auch zu ungewöhnlichen Zeiten eine frühzeitige Buchung aus - wer zu spät bucht, zahlt unter Umständen am Ende drauf. Um sich nicht selbst um den Stress der Miete des Transporters und der Organisation von Helfern kümmern zu müssen, kann ein verlässliches Umzugsunternehmen in Berlin beauftragt werden. Zu hoch frequentierten Zeiten kann es jedoch auch bei Umzugsfirmen zu knappen Kapazitäten kommen, weshalb sich eine frühe Anfrage empfiehlt.

Genug Platz im Transporter und ausreichend Umzugsmaterial

Eine sorgfältige Vorbereitung erspart viel Stress am Umzugstag selbst. Nichts ist nervenaufreibender als wenn im entscheidenden Moment etwas fehlt oder zu sorglos geplant wurde. Wird der Umzug in Eigenregie durchgezogen, sollte das Ladevolumen des Transporters korrekt und großzügig ausgerechnet werden, damit am Ende auch alles hineinpasst. Ebenfalls ist es ärgerlich, wenn kurz vorher festgestellt wird, dass nicht alles in den besorgten Umzugskartons untergebracht werden kann. Aus diesem Grund sollten immer zwei bis drei zusätzliche Reservekisten gekauft werden, um im Notfall einen Karton parat zu haben. Umzugskartons stellen keinen großen Kostenpunkt dar, oftmals werden sie im Internet auf Plattformen wie Ebay Kleinanzeigen zum kleinen Preis oder gar kostenlos angeboten.

Am Umzugstag den Berliner Verkehr mit einkalkulieren

Berliner, die öfter mit dem Auto über den Berliner Ring oder durch die Innenstadt fahren, wissen: Es gibt Zeiten, zu denen kommt man auf Berlins Straßen nur im Schneckentempo voran. Wer in der Woche umzieht, sollte den Berufsverkehr berücksichtigen und mit seinem großen Transporter besser früh morgens, mittags oder zum Abend nach dem Feierabendverkehr auf den Straßen unterwegs sein. Ansonsten kann sich der Umzug unter Umständen ganz schön in die Länge ziehen.

Halteverbotszonen beantragen

Am Morgen des Umzugs einfach schnell ein paar Stühle direkt in freie Parklücken in direkter Nähe zum neuen Haus stellen und mit dem Transporter komfortabel in der Pole Position parken. Das klingt nett, funktioniert rechtlich aber leider nicht. Bei einer solchen Rechtswidrigkeit werden Bußgelder von bis zu 1.000 Euro ausgesprochen. Der korrekte Weg führt über die bezirkliche Straßenverkehrsbehörde, bei der eine Genehmigung einzuholen ist. Mit der Genehmigung können im Anschluss bei verschiedenen Firmen mobile Halteverbotsschilder gemietet werden. Übrigens: Bei professionellen Umzugsunternehmen gehört die Organisation einer solchen Halteverbotszone inklusive der nötigen Schilder meist zum Leistungsumfang dazu.

Berliner Ämter sind voll

Berliner Ämter sind oft überfüllt, weshalb sich bei einem Umzug rechtzeitig um einen Termin beim Bürgeramt gekümmert werden sollte. Innerhalb der ersten 14 Tage nach Einzug in die neue Wohnung muss die neue Adresse dem Bürgeramt gemeldet werden. Bei An- und Ummeldungen sind häufig auch kurzfristige Termine möglich, eine längere Wartezeit sollte trotz Termin eingeplant werden. Termine können direkt auf berlin.de gebucht werden. Nicht nur die Wohnadresse selbst, sondern auch die wichtigsten Verträge müssen geändert werden. Wasser-, Strom-, Internet- und Gasversorger sollten rechtzeitig über den Umzug informiert werden, damit Beiträge nicht doppelt gezahlt werden und die Versorgung in der neuen Wohnung lückenlos passiert.

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