Architekturstudierende stellen aus
Jahresausstellung SICHTEN DREIZEHN bis zum 13. November in der CentralstationSchon zum 13. Mal zeigen Architekturstudierende der TU Darmstadt in ihrer selbst organisierten alljährlichen Ausstellung SICHTEN eine Rückblick auf die letzen beiden Semester – mit eigenen Plänen, Modellen, Zeichnungen, Fotografien, Filmen und Skulpturen.
Exemplarische und herausragende Studienprojekte zeigen, wie vielfältig mit Architektur umgegangen und wie groß die Bandbreite der Lösungen sein kann. Die Ausstellung SICHTEN in der Centralstation bietet die Möglichkeit, die Arbeiten der Darmstädter Architekturstudierenden zu sichten und sich mit Architektur auseinanderzusetzen.
Ausgewählt wurden die gezeigten Studienarbeiten von einem studentischen Team des Fachbereichs Architektur der TUD.
Ein breites Kulturprogramm mit Themen bezogenen Vorträge und mehreren Musikveranstaltungen ergänzt die studentische Architekturschau.
Von der internen Leistungsschau zum regionalen Ereignis
Seit 1997 findet SICHTEN regelmäßig als Jahresausstellung des Fachbereichs Architektur der Technischen Universität Darmstadt statt und wird allein durch Studierende initiiert und organisiert.
Was damals als interne Leistungsschau auf dem Campusgelände Lichtwiese begann, ist im Laufe der Zeit zu einer festen, weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Einrichtung geworden. Spätestens seit der Zusammenarbeit mit der Centralstation hat SICHTEN die Plattform erhalten, die nötig ist, um junge Architektur und kreatives Design einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So hat sich das Projekt binnen kurzer Zeit zum anerkannten Programmpunkt in der Darmstädter Kulturszene entwickelt.
Verleihung des Jakob-Wilhelm-Mengler-Preises
Heute (9.11.) um 18 Uhr wird Dekan Prof. Markus Gasser die Ausstellung eröffnen und um 20.00 Uhr findet die Preisverleihung des Jakob Wilhelm Mengler-Preises statt, mit dem sich die Darmstädter Mengler-Stiftung der architektonischen Nachwuchsförderung verschrieben hat. Dazu sprechen der Dekan des Fachbereichs Architektur, Prof. Markus Gasser, Dr. Henning Hager von der Jakob Wilhelm Mengler-Stiftung sowie der Jury-Vorsitzende Prof. Moritz Hauschild.
Vergeben werden in diesem Jahr zwei Preise und vier Lobende Erwähnungen. Ziel der 1992 gegründeten und nach dem bekannten Darmstädter Bauunternehmer benannten Stiftung ist die „Förderung des Nachwuchses und besonderer Leistungen in Forschung und Lehre im Bereich der Architektur sowie der Stadt- und Landschaftsentwicklung“.
Vielseitiges Rahmenprogramm
Begleitend zur Ausstellung gibt es wie gewohnt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Eine Werkschau als Gastvortrag gehört ebenso dazu wie ein Live-Interview aus der Reihe „In General“ des jungen Darmstädter Architekturmagazins GENERALIST, bei dem eine Person aus dem Umfeld des Fachbereichs porträtiert wird.
Außerdem legen DJs begleitend zur Ausstellung in der Lounge der Centralstation auf und die Darmstädter Band ANNY. spielt melodischen Rock mit deutschen Texten.
Pecha Kucha Night
An Stelle des Mittwochabend-Vortrags findet in diesem Jahr eine Pecha Kucha Night statt. „20 Bilder à 20 Sekunden“ ist die Grundregel dieses kurzweiligen Vortragsformats, das von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham (Klein Dytham architecture) in Tokio entwickelt wurde und inzwischen weltweit bekannt ist. „Pecha Kucha“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet frei übersetzt – und eindeutig selbstironisch – in etwa „Wirres Geplapper“. Bei der Pecha Kucha Night stellen Architekten, Designer, Künstler und Kreative im Schnelldurchgang ihre Ideen, Arbeiten, Inspirationen oder Projekte der Öffentlichkeit vor. Jeder Vortrag dauert nur 6 Minuten und 40 Sekunden. Die Zuhörer bekommen einen schnellen Überblick über die kreative Szene einer Stadt, darüber hinaus gibt es Gelegenheit, andere Kreative zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen oder sich einfach inspirieren zu lassen.
SICHTEN
bis zum 13. November 2009 in der Centralstation
täglich von 10 bis 23 Uhr.
Führungen durch die Ausstellung sind nach Anmeldung möglich unter info@sichtendreizehn.de, weitere Informationen gibt es unter www.sichtendreizehn.de
Der Eintritt zur Ausstellung sowie zu den Veranstaltungen des Rahmenprogramms ist frei.

