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Über den Dingen schweben bei einer Ballonfahrt

Bei einer Ballonfahrt ist das Erlebnis vollendeter Freiheit jedem Mitfahrer garantiert. Ballonfahrten führen - im Gegensatz zu anderen Fortbewegungsarten oder Rundflügen - den Gast nicht einfach von A nach B. Jede Fahrt ist anders, der Weg ist das Ziel, und die Route bestimmt nur der Wind. Das lautlose Fahren durch die Lüfte gestattet eine
360 - Grad - Rundsicht und ermöglicht den Mitfahrern aus der Vogelperspektive eine völlig neue Sicht auf die Miniaturwelt, die unter ihnen liegt.

Der Traum vom Fliegen ist so alt,wie die Menschheit selbst und meist ein Traum eines jeden. Neben einem Rundflug im Flugzeug, kann man auch mit und in einem Heißluftballon den Himmel erobern. Ballonfahrten zählen zu den beliebtesten Geschenken unter den Erlebnisgeschenken und sind unter anderem auf dieser Website zu finden. Eine Ballonfahrt dauert in der Regel zwischen sechzig und neunzig Minuten bei einer durchschnittlichen Flughöhe von etwa sechshundert Metern. Für eine Ballonfahrt muss das Wetter geeignet sein und besondere Bedingungen erfüllen, daher finden Ballonfahrten meistens morgens oder abends statt, da hier die Thermik am besten ist. Ballonfahrten können das ganze Jahr über stattfinden, wenn es nicht zu windig ist. So kommt es auch vor, dass Gäste bei Schnee die Ballonfahrt erleben können oder gar die Alpen überqueren. Der Ballon steigt in die Höhe, weil die Luft im Inneren der Ballonhülle wärmer ist, als die Außentemperatur. Daher spricht man beim Ballonfahren auch vom Fahren und nicht vom Fliegen. Die geringere Dichte der Luft im Inneren lässt den Ballon aufsteigen.

Bei einer Heißluftballonfahrt fahren je nach Ballongröße zwischen vier und zwölf Personen mit. Mitfahrer stehen in einem Korb, der unter dem Ballon befestigt ist. Meist bestehen diese Körbe aus Stahl, der mit Weide umflochten ist. Für ältere Gäste gibt es die Möglichkeit einen kleinen Hocker in den Korb zu stellen, sodass diese sich während der Fahrt auch einmal hinsetzen können. Die Geschwindigkeit des Ballons richtet sich nach der örtliche Windgeschwindigkeit. Während der Fahrt gelten vierzig Kilometer pro Stunde schon als zügig, bei Alpenüberquerungen sind auch bis zu einhundert Kilometer pro Stunde möglich. Bei der Landung hingegen sollten nicht mehr als zwanzig Kilometer pro Stunde herrschen, damit eine sanfte Landung gewährleistet werden kann. Mittlerweile kann man neben den bekannten Ballonstartplätzen auch am eigenen Wohnort starten. Dafür benötigt man nur eine ausreichend große Fläche und eine Genehmigung für einen Außenstart, sowie das Einverständnis des Grundstücksbesitzers. Der Ablauf einer Ballonfahrt ist klar strukturiert: Am Treffpunkt angelangt, helfen alle Mitfahrer beim Aufbau des Heißluftballons mit, danach wird dieser mithilfe eines Ventilators und eines Gasbrenners mit warmer Luft gefüllt und erhebt sich dann langsam dem Himmel entgegen. Wenn der Ballon prall gefüllt ist, steigen die Gäste in den Korb ein und die Halteleinen, die den Ballon noch am Boden halten, werden gelöst. Der Heißluftballon startet dann in sein luftiges Abenteuer. Im Durchschnitt und je nach Windstärke legt der Ballon während seiner Fahrt bis zu dreißig Kilometer Strecke zurück, bis
der Pilot an einem geeigneten großen Platz; dies kann eine Wiese oder ein Feld sein; den Heißluftballon durch das Öffnen des Parachutes, langsam und sicher zum Landen bringt.

Seit König Ludwig XVI. ist es Tradition, dass Erstfahrer einer Ballonfahrt nach der Landung in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben werden. Die Aufnahme in den Ballon - Adel geht auf die frühe Geschichte des Ballonfahrens zurück. König Ludwig XVI. war vom Ballonfahren so beeindruckt, dass er nach der ersten bemannten Ballonfahrt auf Drängen des Adels das Gesetz erließ, dass das Ballonfahren nur dem Adel gestattet sei. Mit Sekt oder Champagner wird im Nachgang der sanften Landung der Erstfahrer getauft und erhält eine Adelsurkunde. So wird das Ballonfahren zu einem unvergesslichen Erlebnis und endet in einem krönenden Abschluss!

 






















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