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Endlich 15! Rauf auf das Moped


Viele Jugendliche freuen sich schon lange vor dem fünfzehnten Lebensjahr, ein Stück Freiheit zu gewinnen. „Ein bisschen langsam fährt es schon, aber fahren möchte ich es trotzdem“, sagt die 15-jährige Anna Roth aus Bad Bergzabern. Die Rede ist vom Moped fahren. Seit 1. Mai 2013 ist es jungen Erwachsenen erlaubt, den Führerschein für „den Traum auf zwei Rädern“ bereits mit fünfzehn zu machen, vorher war es erst mit sechzehn Jahren möglich. Als fünfzehnjährige einen Führerschein zu haben bedeutet ja, nicht jedes Mal bei Mama oder Papa zu erfragen, irgendwo hin gefahren werden zu müssen. 45 Kilometer pro Stunde darf das Gefährt haben, das man schon in als Jugendlicher fahren darf. „Ich werde verantwortungsvoll fahren. Den Führerschein für das Moped zu machen, bereitet mich dann schon auf den Straßenverkehr mit dem Auto vor.“ Mobil zu sein sei wichtig, besonders, da ihre Eltern nur ein Auto haben. „Das ist dann auch meistens in Benutzung und mich kann niemand mal wohin fahren“, erläutert Anna.

Das ist beim Kauf zu beachten
Annas Eltern erlauben dem jungen Mädchen, den Führerschein zu machen und somit auch ein Moped zu kaufen. Damit geht die große Suche Los: Ein gebrauchtes oder ein neues Leichtkraftrad? Im Internet oder beim Händler? Der Markt hierfür Ist groß. Die Preise dabei variieren von einhundert Euro für bis zu dreitausend Euro. Für Anna hieß es schon lange vorher, für ihren großen Traum zu sparen „Ich habe mir Geburtstags und Weihnachtsgeld beiseite gelegt, jetzt habe ich genug Geld für ein gutes, gebrauchtes Moped,“ erklärt die 15-jährige. Beim Kauf ist einiges zu beachten:
· Der allgemeine Zustand des Mopeds.Der erste Eindruck zählt.
· Die Optik muss stimmen. Sind die Blechteile ohne Dellen? Ist die Karosse verdellt, könnte dies auf einen Unfall hinweisen.
· Schauen Sie genau hin - ist irgendwo Rost zu erkennen?
· Sehen Sie Ränder oder Bläschen am Lack? Das weist darauf hin, dass das Gefährt nicht mehr seine original-Lackierung hat.
· Wie verhält sich der Motor? Schnurrt er leise?
· Wie verhält sich die Maschine beim Gas geben? Stottert der Motor, ist das ein schlechtes Zeichen.
· Sind die Leitungen, Krümmerschraube und Bodenzüge in Guten Zustand?
· Ist der Kilometerstand glaubwürdig?
· Hält das fahrwerk, was es „verspricht“?
· Scheinwerferlicht, Rücklicht, Bremslicht und Hupe sollten auch kontrolliert werden.

Sind diese Dinge an der gebrauchten Maschine in Ordnung, steht dem Kauf nichts mehr im Wege. Nun fehlt nur noch ein gültiges Kennzeichen, das kann man leicht und unkompliziert online kaufen. Ist man schon im Besitz eines Leichtkraftrades muss beachten, dass seit 1. März 2016 gilt, wermit seinem Mofa oder Moped noch mit einem blauen Kennzeichen unterwegs ist, besitzt keine Haftpflichtversicherung mehr und macht sich strafbar.Bei der Vergabe der Kennzeichen für Mofas und Mopeds werden die technischen Daten nicht überprüft. Daher wird von den Konsequenzen bei Unfällen mit „frisierten“ Fahrzeugen gewarnt. Das ist verboten. Die Kosten und Strafen für einen Unfall mit einem technisch aufgerüsteten Mofa oder Moped können drastisch sein.

Nach dem Mofa kommt das Motorrad
Wer dann schon die Freiheit auf zwei Rädern genossen hat, liebt es auch weiterhin. Mit einem Motorrad ist man dann auch direkt um einiges schneller unterwegs. In der Stadt auch ein klarer Vorteil - lässt sich doch in Windeseile ein Parkplatz finden. Wer schon in Besitz des Zweirads ist kann sich freuen - denn nun ist es bald wieder soweit, die Motorradsaison wird eröffnet. Da viele Biker während des Winters auf Fahrten auf das Motorrad verzichten und dieses eingemottet haben, muss das Zweirad auf die Saison vorbereitet werden, um die eigene Sicherheit und Fahrfreude zu gewährleisten. Nach der Sorgfältigen Kontrolle des Mottorrads soll auch die Kleidung sorgfältig kontrolliert werden. Wer sich mit der Technik und Funktionsweise seines Motorrades nicht so gut auskennt, sollte sein Gefährt zum Frühjahrscheck in eine Werkstatt bringen.

Oder doch lieber das Fahrrad?
Sehr umweltfreundlich kommt es daher und für die Gesundheit tut es auch noch was: Das Fahrrad. Es ist günstig (auch mal gebraucht auf dem Flohmarkt ab 20 € zu erhalten), braucht nicht viel Platz und lässt einen flexibel durch die Stadt cruisen. Bei diesen, fast schon frühlingshaften Temperaturen tönt es gerade „Endlich!“, in Sportlerkreisen. Endlich kann man das heißgeliebte Straßenrad wieder dort zum Training nutzen, wo es hingehört - auf der Straße. Es gibt nur wenige hart gesottende, die mit dem beliebten Drahtesel auch bei eisigen Temperaturen fahren. Für die meisten ist es der Drahtesel immer noch ein „Schön-Wetter“ Gefährt. Auf dem Land ist das Fahrrad auch ein beliebtes Reisemittel - gerade für größere Einkäufe etwas unpraktikabel.Dabei ist aber Vorsicht geboten: Rund 71.000 Radfahrer waren im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Unfälle verwickelt. Mehr als 90 Prozent haben sich dabei verletzt.

Auf vier Rädern
Es ist zuverlässig, hat viel Platz und bietet Komfort bei allen Temperaturen: das Auto. Egal ob bei Minusgraden oder Sahara-Hitze - im Auto erhält man Komfort dank Klima-Anlage und Heizung. Auch kleine Autos bieten einen großen Vorteil zu den Zweirädern: Platz für Gepäck und Einkäufe. Wer in der Stadt wohnt weiß aber wie nervenaufreibend es sein kann einen Parkplatz für seine Blechkiste zu finden-diese sind oft Mangelware. Auch die Kosten sind im Gegensatz zu einem Zweirad deutlich höher (es gibt durchaus Ausnahmen im Luxus-Segment). Auch hier gilt: Die Frühjahrspflege: Der Winter hat auch in diesem Jahr wieder seine Spuren hinterlassen. Nicht nur den mit Schlaglöchern übersäten Straßen sieht man die Strapazen der letzten Monate an. Auch die Fahrzeuge sind durch Kälte, Salz und Schmutz wieder arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Um größere Schäden und Wertverlust am Auto zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Fahrzeug gründlich zu reinigen und auf Schäden zu überprüfen.

Bildquelle: arkadiiusneumann / pixelio.de

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