Wem gehört die Innenstadt?
Podiumsgespräch zum Wohnen inmitten von Events und LärmIn Frankfurts Innenstadt wohnen viele Menschen inmitten von Kaufhäusern, Gaststätten und Sehenswürdigkeiten. Wohnen in der Innenstadt ist attraktiv. Einkaufsmöglichkeiten, Kulturveranstaltungen, Kneipenszene – alles ist fußläufig zu erreichen. Wer in der Innenstadt wohnt, möchte auch, dass dort etwas los ist. Das macht einen Teil der Lebensqualität aus.
Doch es gibt auch eine andere Seite: Waren bis vor circa fünfzehn Jahren wenige Großveranstaltungen, etwa der Frankfurter Weihnachtsmarkt prägend, werden heute immer mehr große Events in der Innenstadt angeboten. Sie ziehen weit über Frankfurt hinaus Tausende von Besuchern an. Anwohner kritisieren dies und beschweren sich über zunehmenden Lärm und Verkehrsbehinderungen.
Lärm ist ein zentraler Konfliktpunkt unter den verschiedenen Akteuren in der Innenstadt. Die Veranstaltung fragt danach, wie viel Lärm die Innenstadt eigentlich verträgt? Wie lässt sich eine Balance zwischen Kommerz und Wohnen/Leben in der Innenstadt herstellen? Gibt es nachhaltige Lösungen?
Darüber diskutieren am Montag, 14. März, um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie, Römerberg 9, 2. Stock: Pfarrerin Andrea Braunberger-Myers von der evangelisch-lutherischen St. Paulsgemeinde, Matthias Muncke vom Immisionschutz im Umweltamt und Thomas Feda von der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt.
Es moderiert Gunter Volz von der Evangelischen Kirche Frankfurt.
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