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Millionenbetrug mit Lastschriften

Krefeld (dpa/lnw) - 12 000 Geschädigte, 7,5 Millionen Euro Schaden und ein schweigender Angeklagter: Telefonverkäufer sollen von Krefeld aus mit Gewinnspiel-Abos bundesweit Tausenden Menschen deren Kontodaten entlockt haben. Ein 51-jähriger Geschäftsführer aus Offenbach muss sich deswegen seit Donnerstag vor dem Krefelder Landgericht verantworten. Er ist wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges angeklagt und sitzt in Untersuchungshaft.

Der 51-Jährige sagte, er wolle sich derzeit weder zu seiner Person noch zu den Vorwürfen äußern. Einer seiner Anwälte erklärte, das sei kein «Katz-und-Maus-Spiel», sondern liege an mangelnder Vorbereitung. Er habe nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub am Vortag noch Unterlagen zum Prozess vorgefunden, über die er mit dem Angeklagten noch nicht habe sprechen können. Das Gericht hat bereits Fortsetzungstermine bis Januar bestimmt.

Landgericht in Krefeld Blick auf das Land- und Amtsgericht in Krefeld. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

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