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Rheingoldhalle: Sanierung des Kongress-Saals und Umbau der ehemaligen „Spielbank" ab Mitte 2018

Die Rheingoldhalle rüstet sich für die Zukunft: Im 50. Jubiläumsjahr des Kongresshauses starten die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, um lang-fristig eine moderne und wettbewerbsfähige Infrastruktur zu sichern. Neueste Brandschutz- und Sicherheitsvorkehrungen sowie der Umbau der ehemaligen „Spielbank“ im unteren Bereich sollen auch weiterhin die Viel-zahl und Hochwertigkeit der Veranstaltungen und Kongresse gewährleisten.

Der langjährige Betrieb der Mainzer Rheingoldhalle erfordert im kommenden Jahr Maßnahmen, um den Gebäudekomplex auf den neuesten Stand zu halten. Hier-von betroffen ist in erster Linie der Kongress-Saal, der von Oktober 2018 bis Oktober 2019 geschlossen wird, damit bauliche Vorkehrungen getroffen werden können, die den neuesten Brandschutz-Richtlinien entsprechen. Die bauliche und technische Ertüchtigung des Saals sichert die langfristige Erfüllung aller moder-nen Sicherheits- und Brandschutzstandards. Damit einhergehend wird die ener-getische Sanierung im Nachgang für finanzielle Einsparungen und eine nachhal-tige Energieeffizienz sorgen. Während der vorübergehenden Schließung des Kongress-Saals können Kunden und Partner im benachbarten Gutenbergsaal und im angrenzenden Hilton Hotel untergebracht werden - auch alternative Loca-tions von mainzplus CITYMARKETING und Partnern stehen zur Verfügung.

Die anstehende Sanierung begünstigt außerdem eine parallele Optimierung des Raumkonzepts der Rheingoldhalle. So entsteht durch den Einbau einer mobilen Trennwand zwischen Kongress-Saal und Gutenbergsaal die Möglichkeit zur Ab-trennung zweier separaten Bereiche - und somit der Durchführung zweier paral-leler Veranstaltungen. Für den Kongress- und Eventbereich bedeutet dies eine erhöhte Flexibilität und eine noch gezieltere und höhere Kapazitätsauslastung.

„Als größtes und wichtigstes Veranstaltungszentrum in Rheinland-Pfalz erfordert und verdient die Rheingoldhalle langfristige und gut durchdachte Investitionen. Im Rahmen der erforderlichen baulichen und technischen Ertüchtigungen haben wir die Gelegenheit genutzt, um weitere Räumlichkeiten zu schaffen und die beste-hende Infrastruktur zu optimieren. So sind die Sanierungs- und Umbaumaßnah-men eine große Chance, um unsere Rheingoldhalle für die Zukunft zu rüsten“, erläutert Günter Beck, Bürgermeister und Beteiligungsdezernent der Stadt Mainz.

Neben den Maßnahmen im oberen Bereich der Halle wird zusätzlich die untere Ebene zu großen Teilen umgebaut und in Wert gesetzt. Die ehemalige „Spiel-bank“, die aktuell nicht genutzt wird, erhält ab Juli 2018 ein neues Gesicht und wird dadurch nutzbar gemacht. Zum einen entstehen zusätzliche Seminarräume, die variabel gestaltbar sind und das bisherige Raumangebot ergänzen. Zum an-deren werden die bestehenden Säle im unteren Bereich (Zagreb-, Dijon- und Watford-Saal) in ihrer Struktur verändert und schaffen somit ein zuvor nicht da gewesenes und exklusives Rheinfoyer.
Das Ende der Umbaumaßnahmen der unteren Ebene ist für Ende September 2019 geplant. Ab Oktober 2019 sollen dann der sanierte Kongress-Saal und der umgebaute untere Bereich der Halle in neuem Glanz erstrahlen und auch zukünf-tig für eine Vielzahl an Kongressbesuchern und Mainzer Veranstaltungen sorgen. Das optimierte Raumkonzept bietet die Möglichkeit, größere, vielfältigere und mehr Veranstaltungen in der Rheingoldhalle unterzubringen. Mit vier autarken, voneinander getrennten, zeitgleich nutzbaren Veranstaltungsbereichen kann sich der erfolgreiche Kongressstandort Mainz somit weiter etablieren und auch die vielen Mainzer Veranstaltungen (z.B. Fastnachtssitzungen) weiter beherbergen.

„Die Rheingoldhalle ist das Flaggschiff des Kongressstandorts Mainz. Die bereits sehr erfolgreiche Arbeit von mainzplus CITYMARKETING wird durch die neu entstehenden Räumlichkeiten zusätzlich gestärkt. Im steigenden Wettbewerb der Städte sind das optimierte Raumkonzept und der Ausbau des Portfolios sehr zu begrüßen. So können auch zukünftig die hohe Wiederbuchungsquote von mehr als 70 Prozent seitens der Kongresskunden erreicht werden und auch neue Ge-schäfte entstehen“, so Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz und Aufsichtsratsvorsitzender der mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Finanziert werden die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 Rheinland-Pfalz, der Landeshauptstadt Mainz und der mainzplus CITYMARKETING GmbH. Projektentwickler ist die Rheingoldhalle GmbH & Co. KG. Zur Realisierung des Projekts wird eine Aus-schreibung ausgelobt, um dann ein Unternehmen zur Umsetzung zu beauftragen.

Modell der aktuellen Rheingoldhalle © mainzplus CITYMARKETING

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