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Berlin

International Dance

Flyer
Datum: Samstag, 24.09.2022 Location: Tanzfabrik Berlin in den Uferstudios / Studio 5 Ort: 13357 Berlin Straße: Uferstraße 23
International Dance ist eine Aufführung, die versucht, der Erfahrung eines phantasievollen Genres eine Form zu geben. Genres sind nie feste Gefäße, sondern Rahmen, die zusammenhalten und die Ausdrucksformen oft zerstreuen, ähnlich wie das Betrachten und Erleben von Tanz funktioniert. Genre und Rahmen sind die Grundlage der Erfahrung, ohne die wir dazu neigen, uns selbst zu verlieren.

International bezieht sich in diesem Zusammenhang sowohl auf eine Art der Begegnung als auch auf die Frage, ob Internationalität bestimmte Formen der Ästhetik hervorbringt. Stellen Sie sich vor, Internationalität sei unabhängig von Nationen und ihren jeweiligen Sozialitäten. Stellen Sie sich vor, dass es beim „Internationalen“ gar nicht um verschiedene Nationen geht, sondern dass es sich um ein eigenes Terrain handelt. Nicht im Sinne von internationalen Gewässern mit ihren vereinbarten Regeln, sondern eher als eine Umgebung, in der wir alle gleichermaßen verloren sind.

Dieser Tanz ist umgeben von Ideenschwärmen, aufkommenden Begegnungen und Pulsationen. Es ist eine bodenlose Erfahrung, in die man eintauchen kann und in der verkörperte Melodien mitschwingen. In diesem Land gehen die Bewegungen über die kinetischen Kapazitäten hinaus und erlauben uns, uns durch das Ereignis des Zusammenseins zu verändern. Es entstehen Figuren, die zwischen eher unbekannten Empfindungen und vorübergehenden Zusammenkünften oszillieren. Es stellen sich Fragen zur ästhetischen Erfahrung und zu den Kulturen, aus denen sie hervorgehen. International Dance ist ein Tanz, der niemandem gehört und zu dem alle gehören, ein neu gemischter Raum, in dem sich Rhythmen überschneiden und getanzt wird.

Ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem Fonds Darstellende Künste.

Besetzung 
Konzept und Choreografie: Armin Hokmi | Tanz und Performance: Aleksandra Petrusevska, Johanna Ryynänen, Armin Hokmi | Szenografie: Klara Krämer | Dramaturg: Mårten Spångberg

Vielen Dank an: Theaterhaus Mitte and Schöneweide, Nikolas Zöckler, Felipe Osorio Guzmán, Kiana Rezvani, Ellen Söderhult und Maikon K.

Armin Hokmi bewegt sich im Bereich der Performance zwischen Theater und Tanz. Er begann seine künstlerische Arbeit 2009 im freien Theater im Iran. Später setzte er seine Arbeit und sein Studium im Ausland fort, um Erfahrungen mit verschiedenen performativen Praktiken, Medien und Ausdrucksformen zu sammeln. Er hat einen B.A. in Schauspiel von der Norwegischen Theaterakademie (2015-2018) und hat seinen M.A. in Solo/Dance/Authorship am HZT Berlin (2019-2021) erhalten. Er arbeitet mit Texten, Tänzen und Choreografien, zu seinen jüngsten Arbeiten gehören Passages (2019) und Public Dance, Permutable Stage (2022). Als Performer und Tänzer hat er unter anderem mit Künstlern wie Anders Paulin, Mette Ingvartsen, Hooman Sharifi und Phillip Zarrilli gearbeitet und studiert. Armin lebt und arbeitet derzeit in Berlin.
Vorgemerkt
Unterhaltung