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5 Tipps für einen stressfreien Weihnachts-Countdown

Der Countdown läuft: In genau einer Woche ist Heiligabend. Während die Augen der Kinder von Tag zu Tag freudiger glänzen, blinzeln viele Mütter jeden Morgen noch erschöpfter in die Welt hinaus. Denn auch im Jahr 2018 bleibt in der Adventszeit oft alles an der Mutter hängen, vom Geschenkebasteln übers Guetsle bis zum Dekorieren der Wohnung. Und als ob das nicht genug wäre, setzt sich Frau gern zusätzlich selbst unter Druck, alles absolut perfekt zu erledigen und fürs grosse Fest keinen Aufwand zu scheuen.



Es geht auch anders. Eine Anleitung zu mehr Ruhe in der Vorweihnachtswoche in fünf Schritten:



1. Was will ich eigentlich?

Bevor Sie sich in die kopflose Last-Minute-Herumhetzerei stürzen, um alle anderen glücklich zu machen, setzen Sie sich erst einmal hin mit einer Tasse Kaffee. Atmen Sie tief durch, und fragen Sie sich: «Was ist mir selbst eigentlich wichtig an Heiligabend?» Ist es das Zusammensein mit der Familie, dann stellen Sie sicher, dass Sie es geniessen können. Sorgen Sie also dafür, dass Sie weder total erschöpft in den 24. Dezember starten, noch den ganzen Abend in der Küche stehen, während der Rest der Verwandtschaft gemütlich feiert. Wie das gehen soll? Siehe Punkte 2 bis 5.



2. Teilen Sie sich die Kocharbeit auf.

Ich weiss schon, man will eine gute Gastgeberin sein, erst recht an Weihnachten. Ein schöner Gedanke – aber das Ganze darf nicht in Stress ausarten. Also machen Sie sich das Leben einfacher, indem Sie den Besuch beim Kochen mithelfen lassen: Ein Dessert, eine Vorspeise oder einen Kartoffelgratin kann man problemlos mitbringen. Und entscheiden Sie sich für ein simples Menü. Bei uns zu Hause gibt es Raclette. Das sorgt für eine gemütlich Stimmung, schmeckt allen, und der Aufwand ist minim.



3. Vertrauen Sie auf Fertigteig.

Zum Kaffee gibts bei uns an Heiligabend immer selbst gemachte Weihnachtsguetsli. Wobei selbst gemacht bei mir heisst: selbst ausgestochen aus Fertigteig. Das Resultat schmeckt, und man hat nach zwei Stunden Backen (länger halten die Kinder eh nicht durch) mehrere Sorten in der Biskuitdose. Falls Sie also unbedingt noch Guetsle wollen in der Woche vor Weihnachten: Fertigteig ist die Lösung.



4. Auch simple Geschenke können verzücken.

Je nachdem, wie gross die Verwandtschaft ist, kann man ziemlich viel Zeit bastelnd verbringen mit den Kindern, bis für jeden ein Geschenk hergestellt wurde. Falls Sie sowieso schon Guetsli (aus Fertigteig!) gebacken haben, packen Sie doch einfach für jeden einige in einen hübschen Papierbeutel, und verschenken Sie diese. Vielleicht finden Sie jetzt sogar noch schöne Adventskalendertüten zum halben Preis, die machen sich gut als Verpackung – ja, es hat auch seine Vorteile, spät dran zu sein. Falls die Kinder Lust haben, können sie für jeden Guetslibeutel eine persönliche Etikette malen.



5. Lassen Sie die Kinder ran.

Wenn das Schmücken des Christbaums sowieso nur Stress bedeutet für Sie, überlassen Sie diesen Job den Kindern. Die lieben es in der Regel, den Baum zu dekorieren. Der Tannenbaum wird dann vielleicht sehr, sehr voll, und vermutlich hängen am Ende auf einer Seite viel mehr Kugeln als auf der anderen. In den Augen des Nachwuchses wird es aber der schönste Christbaum sein, den die Welt je gesehen hat.



In dem Sinne wünsche ich Ihnen ein wundervolles, entspanntes Weihnachtsfest. Und denken Sie daran: Ob etwas perfekt ist, liegt stets im Auge des Betrachters.

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