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Berlin

Psst! Süße, schaurige und komische Geheimnisse in der Musik

Prof. Dr. Hartmut Fladt begibt sich im Museum für Kommunikation Berlin auf einen Streifzug durch mehrere 1000 Jahre musikalische Kulturgeschichte. Vom „süßen“, in der Regel die heimliche Liebe betreffend, bis zum „schrecklichen“ Geheimnis singen dieMenschen schon seit der Antike. Kodierungen wie in „Lucy In The Sky With Diamonds“ der Beatles, das angeblich auf LSD anspielt, kennen wir bereits seit dem Spätmittelalter. Andere Verrätselungen wie das sogenannte. „Backmasking“ sind auf Tonträger angewiesen, die ihr Geheimnis erst beim Rückwärtsspielen preisgeben. Goethes „Harfner“-Gesänge aus „Wilhelm Meister“, vertont von Beethoven, Schubert, Schumann, Hugo Wolf, bergen das schreckliche, todesumwobene Geheimnis des Inzests. Vatermörderische Geheimnisse werden in der schottischen „Edward“-Ballade enthüllt, in Versionen von Herder, Johannes Brahms und später unter anderem aufgegriffen von Nick Cave. In seinem Vortrag „Psst! Süße, schaurige und komische Geheimnisse in der Musik“ mit vielen musikalischen Beispielen deckt Prof. Dr. Hartmut Fladt bekannte und weniger bekannte Geheimnisse der Musikgeschichte auf. Hartmut Fladt ist Musikwissenschaftler und Komponist und bekannt als Gutachter in Plagiatsprozessen sowie durch die Sendung „Die Musikanalyse“ bei Radio Eins. Psst! Süße, schaurige und komische Geheimnisse in der Musik Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Fladt Dienstag, 26. Februar 2019, 18.30 Uhr Eintritt frei! Eine Veranstaltung im Rahmen der aktuellen Wechselausstellung „Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen“. Diese lädt noch bis zum 10. März 2019 zum Erkunden ein, was Geheimhaltung und Heimlichkeit für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt bedeuten.

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