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Gesamtdeutscher Rekord: 40.000.000 Erwerbstätige

Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf die Rekordmarke von 40.000.000 gestiegen. Das ist das Ergebnis einer von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Auftrag gegebenen Expertise des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn. Nach den Berechnungen des Forschungsinstitutes wurde im September die 40.000.000-Grenze bei der Zahl der Erwerbstätigen überschritten. "Die Erwerbstätigenzahl ist auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Deutschland hat an diesem 3. Oktober deshalb allen Grund zum feiern", kommentierte der Geschäftsführer der INSM, Max A. Höfer, das Ergebnis. "Die Reformen der vergangenen Jahre, aber auch die Anstrengungen von Unternehmen und Arbeitnehmern haben sich gelohnt und diese Entwicklung ermöglicht", so Höfer weiter. Die Prognose für die Anzahl erwerbstätiger Menschen in Deutschland kann auf der Grundlage einer monatlichen Zeitreihe für die Zahl der Erwerbstätigen seit 1991 vorgenommen werden. Nach Einschätzung des Autors der Expertise, dem Direktor für Arbeitsmarktpolitik am IZA, Dr. Hilmar Schneider, "wurde die 40.000.000-Schwelle bei der Zahl derErwerbstätigen in Deutschland mit ziemlicher Sicherheit Ende September überschritten. Um den derzeit positiven Beschäftigungstrend zu stabilisieren, muss der Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung reduziert werden. Mit einer Beitragssatzsenkung können außerdem Beitragsgelder an den Bürger zurückgegeben werden." Die aktuellen monatlichen Erwerbstätigenzahlen werden vom Statistischen Bundesamt mit einmonatiger Verzögerung bekannt gegeben.
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