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Wenn das Auto reif für die Verschrottung ist

Auch das Leben eines Autos ist begrenzt. Sei es, dass die Kosten für eine mögliche Reparatur den Zeitwert des Fahrzeugs übersteigen oder sich weitere Investitionen nach einem Unfall absolut nicht mehr lohnen. Da sich aufgrund des Zustands des Autos nahezu keine Käufer mehr finden lassen, bleibt den Besitzern oftmals nur noch eine Option: Der letzte Gang führt in der Regel direkt zu einer Autoverwertung. Die Dienstleister sorgen dafür, dass der Altwagen sachgerecht im Sinne der Umwelt und nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen professionell entsorgt wird. Dabei ist bei der Inanspruchnahme eines Autoverwerters vor allem darauf zu achten, dass dieser entsprechend zertifiziert und gleichermaßen seriös ist. Nur Entsorger, die dieses vom Gesetzgeber bestimmte Zertifikat besitzen, dürfen als anerkannter Demontagebetrieb die Verschrottung und Entsorgung vornehmen. Zwar wurden auch die Hersteller von Gesetz wegen verpflichtet, schrottreife Altfahrzeuge entgegenzunehmen doch die Vorteile, die die Abgabe an eine seriöse Autoverwertung beinhalten, sind andernorts nicht zu erwarten.

Zahlreiche Vorteile für die Fahrzeugbesitzer

In vielen Städten des Landes, auch in Augsburg, bieten seriöse Entsorgungsbetriebe an, die Altautos kostenlos abzuholen und zu verschrotten. Sobald das Fahrzeug an den Dienstleister übergeben wurde, erhält der Besitzer den so genannten Verwertungsnachweis. Dieser ist von besonderer Bedeutung, denn das Dokument gibt dem letzen Fahrzeughalter die absolute Gewissheit, dass das Auto einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt wird. Schließlich ist man als Halter bis zum Schluss verantwortlich für sein Auto. Sollten im Nachgang Straftaten oder Verkehrsordnungswidrigkeiten bekannt werden, in denen das Auto involviert ist, so zeichnet sich der Entsorgungsbetrieb dafür verantwortlich. Dieser muss sich gegenüber den Behörden erklären und offenlegen, aus welchem Grund das Fahrzeug nicht entsorgt wurde, obwohl dazu ein amtlicher Nachweis ausgestellt worden ist. Weitere Vorteile für die Besitzer

· Kostenlose Abholung innerhalb des angegebenen Radius
· Kostenlose und professionelle Verschrottung und Entsorgung
· Auch Trockenlegung und Demontage verursachen keine Kosten
· Hohe Maß an Zeiteinsparung
· Sicherheit, dass das Fahrzeug nach den gesetzlichen Bestimmungen verschrottet wird

Darüber hinaus bieten seriöse und zertifizierte Demontagebetriebe an, dass Auto umgehend beim zuständigen Straßenverkehrsamt abzumelden. Auch hier sparen sich die Besitzer Kosten und jede Menge Zeit. In jedem Fall ist es erforderlich, auch wenn man den Pkw selbstständig abmelden möchte, die Zulassungsbescheinigungen I und II. (Vormals Fahrzeugschein - und brief). Auch alle vorhandenen Fahrzeugschlüssel sind dem abholenden Dienstleistern zu übergeben. Eine weitere Voraussetzung, dass der Deal zustande kommt ist allerdings, dass das Auto weder ausgeschlachtet noch ausgebrannt sein darf.
Wer sich dazu entschließt, eine professionelle und entsprechend zertifizierte Autoverwertung mit den notwendigen Aufgaben zu betreuen, ist also nicht nur auf der sicheren Seite, auch Zeit - und Kosteneinsparungen fallen hierbei positiv ins Gewicht.

Was bei der Verschrottung und Entsorgung geschieht

Wie in einem Online Beitrag auf umweltbundesamt.de nachzulesen ist, dient eine ordnungsgemäße und professionelle Demontage und Verwertung insbesondere zwei Zielen:

· Wertvolle Rohstoffe wie Glas, Kupfer, Metalle, Edelmetalle, Reifen und Kunststoffe werden hochwertig recycelt und erbringen ein hohes Maß an Schonung wertvoller Ressourcen
· Umweltgefährdende Stoffe wie Bremsflüssigkeiten, Motor- und Getriebeöl, Batterien oder anderweitige gefährdende Flüssigkeiten, die im Rahmen der Verschrottung gesondert entsorgt werden müssen. Grund: Eine Gefährdung der Umwelt wird dadurch ausgeschlossen.

Bei dieser schwierigen, aber sicherlich mehr als notwendigen Aufgabenbewältigung, ist es nicht verwunderlich, dass nur seriöse Profis das erforderliche Zertifikat erhalten.
Die Verwertung beginnt mit der Trockenlegung des Altfahrzeugs (nicht zu verwechseln mit Gebrauchtfahrzeug), wobei Öle, Flüssigkeiten, Treibstoffe und Kältemittel abgelassen und aufgefangen werden. Auch Reifen, Airbags oder die Batterie werden entnommen und sachgerecht der Wiederverwertung übergeben.
Das nunmehr "ausgeschlachtete Auto" wird nun geschreddert. Dabei werden metallhaltiger Schredderschrott sowie auch Buntmetalle gewonnen. Nach einer kurzen Aufbereitung werden die Metalle an Hütten verkauft, die diese bearbeiten. Rund 97% des Metalls eines Altfahrzeugs können auf diesem Weg weiterverarbeitet werden. Und wer weiß - vielleicht begegnet einem ja ein neues Auto, in dem die Schrottteile des eigenen Altautos wiederverwendet worden sind.


Foto: Jörg Grubert / pixelio.de

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