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Einsteigertipps den Devisen-Handel

Mit 4 Billionen US-Dollar macht der Devisen den größten Finanzmarkt der Welt aus und so zieht es auch immer mehr Privatanleger in den Handel mit Devisen, um von den Gewinnspannen zu profitieren. Jeder Broker ist anders und nicht jeder Anleger bringt die notwendige Erfahrung mit, um gleich loslegen zu können.


Wo gehandelt wird.

Einsteiger führt es meistens zu Market Makern, bei den An und Verkaufskurse gesetzt sind. Die professionellen Broker bevorzugen STP (Straight through Processing) und ECN ( Electronic Communications Network) Broker. Letztere bieten niedrigere Gebühren und variable Markspreads.

Die fixierten Spreads und ein kommissionfreier Handel sind zu Anfang für Einsteiger attraktiver. Unter dem Spread versteht man die Differenz zwischen Kauf und Verkaufspreis, woraus der Broker seinen Verdienst erreichen. Dies geschieht anhand von Pins. Einige Broker verschleiern gerne mal ihre deutsche Festnetznummer und handeln aus einem weniger gut geregelten Umfeld. Deshalb sollten vorab der Sitz des Brokers überprüft werden. Europäische Kunden fahren gut damit, sich auf in einem EU-Land situierte Firmen zu verlassen. Die meisten Forex-Broker haben ihr Zentrum in Großbritannien bzw. London, welches für den globalen Forex-Handel einen der wichtigsten Finanzplätze darstellt. Für die Regulierung ist die Financial Conduct Authority (FCA) zuständig, deren guter Ruf außer Frage steht und daher jeden deutschen Trader das nötige Vertrauen vermitteln sollte. Alternativ dazu kann auch der auf Zypern ansässigen Behörde CySEC, welche für die Regulierung von bekannten Brokern wie FxPro zuständig ist. In Deutschland finden sich kaum namhafte Broker. Egal mit welchem Broker sie arbeiten. Rechtlich sollte man sich vergewissern, dass der Broker das eigene nur für den Handel verwendet und jederzeit Zugriff erlaubt. Um in einem Konkursfall nicht alles zu verlieren, sollte eine Einlagensicherung vorliegen. Und natürlich sollte eine reibungslose Kommunikation zwischen Broker und Trader gegeben sein und ein zuverlässiger Kundendienst vorliegen.

Glaube an die Strategie.

Der Einsteiger in den Devisenhandel achtet zu Beginn meistens nur auf den Profit Faktor und einem niedrigen Maximum Drawdown, d.h. den für einen bestimmten Zeitraum zusammengefassten maximalen Verlust. Für den Einsteiger sind Trend Strategien der bessere Weg, gegenüber den Langzeitstrategien, bei denen die Profis im Schnitt längere Verlustserien hinnehmen, um dann aber einen sehr hohen Gewinn zu erzielen. Welche Wahl man nun trifft, die gewählte Strategie sollte konsequent angewandt werden. Daher ist die professionelle Methode für Anfänger schwieriger, da hierbei Ängste die in unsicheren Zeiten auftreten überwunden werden müssen und keine überstürzten Interventionen in den Markt getätigt werden sollten. Hierbei gilt es nämlich persönliche Vermutungen zurück zu halten, und eher auf deutliche Trends zu setzen. Das Bauchgefühl ist auch nur ein Gefühl und kein zu empfehlender Indikator für finanzielle Entscheidungen.

Der Einstieg erfordert also einige Vorbereitungen auch psychologischer Natur. Die Experten von Admiralmarkets haben daher die wichtigsten Punkte für den Devisenhandel für Anfänger auf ihrem Blog nochmal zusammengefasst.

Handel, was du kennst.

Wie in allen Märkten sind die großen Namen den kleinen Exoten vorzuziehen. Bei den Exoten werden die Spreads of fixiert, was eine kurzfristige Anlagestrategie schwierig werden lässt. Forex Majors wie der Amerikanische/Kanadische und Australische Dollar, sowie der Euro, der Yen und das britische Pfund sind selbst in hochvolatilen Phasen handelbar und bringen eine bessere Liquidität mit sich. Die umsatzstärksten Handelszeiten finden für die Londoner zwischen 9 bis 17 Uhr und die New Yorker zwischen 14 bis 23 Uhr Mitteleuropäischer Zeit statt. In der Nacht kommt es hier dann meistens zu erhöhten Spreads bzw. Slippages. Letztere sind die durch zeitliche Verzögerungen und Schwankungen am Preis. Wer gerne nächtlich aktiv ist, für den sind die Währungspaare Australischer Dollar / US Dollar und US Dollar/ Japanischer Yen profitable Märkte mit hohem Handelsvolumen und Liquidität.

Wissen ist Macht.

Für Devisen Händler sind stets Nachtrichten seitens der Notenbanken wichtige Ereignisse zur Analyse und Vorhersage der Kursentwicklungen. Doch auch nationale Märkte, politische Änderungen und allgemeine Rohstoffmärkte, wirken sich auf den Devisenmarkt aus. Man sollte jedoch nicht zu lange warten bis die Information von den Medien verdaut und kommuniziert wurde. Je näher Sie an der Quelle lauschen desto schneller können Sie reagieren. Das Newstrading sollten Sie daher möglichst vermeiden. Für Forex Händler empfiehlt es sich daher einen Wirtschaftskalender zu nutzen, worin die wichtigsten Veröffentlichungen in der Handelswoche markiert werden. Um über alle wichtigen Neuerungen und Erkenntnisse informiert zu sein, wird es unabdingbar sein, auch Workshop und Seminare zu dem Thema zu besuchen. Die Broker selbst bieten diese Kurse oft auch kostenlos an, desweiteren könne auch auf den einschlägigen Video-Plattformen hilfreiche Information erhalten werden. Wem der Besuch einer solchen Veranstaltung nicht möglich ist, sollte nach Google-Hangouts und Webinaren von Broker Ausschau halten. Wie bei allen komplexen Themen geht kein Weg an der Lektüre der hierzu veröffentlichten E-Books, Fachbücher und täglichen Zeitschriften vorbei. Nicht zuletzt um die Kenntnisse der im Handel genutzten Begriffen und Abkürzungen für sich zu verwenden. Ein Grundverständnis der statistischen und mathematischen Prinzipien kann hilfreich sein.

Übung macht den Meister

Die meisten Devisen-Broker bieten ein Demokonto zum Üben an. Bevor man sich verzockt, können hier die eigenen Gefühl und Entscheidungen mit den letztlich stattfindenden Kursentwicklungen abgeglichen werden. Hierbei lässt sich dann eine Handelsstrategie entwickeln die zur eigenen Persönlichkeit passt.


Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.d

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