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Die besten Strategien für Daytrading Anfänger






Der Name ist Programm: Daytrader halten Positionen nie über Nacht, sondern öffnen und schließen sie immer am selben Tag. Dabei setzen Daytrader verhältnismäßig hohe Summen aufs Spiel, damit sie selbst von den geringsten Kursschwankungen profitieren können. Dem Daytrader geht es also ausschließlich um den Erfolg innerhalb kürzester Zeit. Vor allem dann, wenn das Hoch oder das Tief des Tages erwischt wurde, sprechen Daytrader vom maximalen Erfolg (je nachdem, ob sie zu dem Zeitpunkt eine Short- oder Long-Position offen hatten).

Ob Forex- oder CFD-Handel - Verluste gehören aber einfach dazu, ganz egal, ob man sich für die Trendfolge-, Trendumkehr- oder Donchian Channel Strategie entschieden hat. Es gibt keine Strategie, die immer zum Erfolg führt. Doch wann kann man als Daytrader überhaupt vom Erfolg sprechen, wenn es immer wieder zu Verlusten kommt?Der Daytrader legt selbst fest, ob er einen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Gewinn erzielen möchte - bleibt nach Abzug der Verluste ein Plus vor der errechneten Summe, so kann von einem Erfolg gesprochen werden.

Die unterschiedlichen Trading-Stile

Der Scalpingtrader hält den Trade für maximal ein paar Minuten, schließt die Position mitunter aber auch nach Sekunden, nachdem der gewünschte Erfolg eingetreten ist. Bei dieser Strategie versucht man schon von den kleinsten Bewegungen zu profitieren. Der Daytrader hält die Position hingegen für mehrere Stunden, schließt sie jedoch spätestens mit Ende des Handelstages. Der Swingtrader hat hier weitaus mehr Geduld, da er eine Position schon einmal für mehrere Tagehält. Zu beachten ist, dass mit jedem Trading-Stil viel Geld verloren oder gewonnen werden kann. Ganz egal, ob der Swingtrader gerade einmal einen Trade in der Woche macht und damit rund 200 Punkte erzielt, der Scalpingtrader jedoch 20 Trades macht und immer 10 Punkte erzielt, ist das Ergebnis dennoch immer ident.

Welche Strategien sind erfolgversprechend?

Zahlreiche Trader sind der Meinung, sie müssen den absoluten Super-Indikator entwickeln oder finden, der in weiterer Folge anzeigt, wann es nach oben oder nach unten geht. Es sind aber vorwiegend die simplen Indikatoren, die extrem vielversprechend sind- so gibt es etwa den gleitenden Durchschnitt, Widerstands- und auch Unterstützungslinien. Neben den Indikatoren gibt es auch verschiedene Strategien, wobei Anfängern vor allem die Trendfolgestrategie empfohlen werden kann. Dabei orientiert sich der Daytrader an einem Trend - geht es spürbar nach oben, so ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass es zu einem gravierenden Absturz kommt. Jedoch weiß der Daytrader, dass sich der Markt auch irgendwann einmal wieder in die komplett andere Richtung bewegen wird - hier kommt die Trendumkehrstrategie zum Einsatz. Der Trader öffnet dann also eine Position, wenn er der Meinung ist, dass es demnächst in die andere Richtung gehen wird. Wichtig ist, dass der Trader geduldig bleibt. Schlussendlich kann es oft mehrere Stunden dauern, bis sich ein richtiger Trend entwickelt. Dabei gilt es auch wieder rechtzeitig „abzuspringen“, bevor es zur Umkehr des Trends kommt.


Stop Loss und Take Profit

Daytrader sollten für jeden Trade Stop Loss und Take Profit setzen. Nur dann, wenn die Gewinnziele und Verluststopps im Vorfeld definiert werden, können hohe Verluste verhindert werden; gleichzeitig steigt aber die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn, wenn die Position automatisch geschlossen wird, nachdem diese die im Vorfeld definierte Gewinnzone erreicht hat. Viele Trader werden nämlich schnell einmal gierig und hoffen, dass es weiter nach oben geht - kommt es zur Umkehr des Trends, wird das gewonnene Geld schnell wieder verloren.


Bilder:
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