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Einfache Strategien für Einsteiger im Forex-Trading

Immer mehr Anleger interessieren sich für den Handel an Forex- und CFD-Märkten und das führt dazu, dass im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Strategien entwickelt wurden. Doch besonders für Einsteiger kann die Vielfalt der Strategien sehr verwirrend sein und die Auswahl erschweren. Dazu kommt, dass einige der Strategien sehr komplex sind und ein Trader, der gerade erst mit dem Forex-Trading beginnt, diese nur sehr schwer versteht und erlernt. Außerdem kommt noch ein Fakt hinzu: Die angehenden Trader „stürzen“ sich gerade zu auf diese Strategien, da deren Erfolgskurve außerordentlich groß zu sein scheint.

Doch als Anfänger im Forex-Trading ist es ratsam, zunächst mit einer einfachen Strategie zu beginnen. Der Grund ist, dass je einfacher eine Strategie ist, deren Grundkonzept schneller verstanden und umgesetzt werden kann. Nach und nach ist der Trader dann in der Lage, mit dem Wissen, das er gewonnen hat, auch die komplexeren Strategien zu verstehen und umzusetzen.

Fehler vermeiden beim Forex-Trading


Besonders für Einsteiger sind die Tipps und Tricks in Bezug auf das Forex-Trading wichtig. Denn nicht jeder Fehler muss zwingend selbst gemacht werden! Beim Forex Trading lernen handelt es sich um ein sehr weitläufiges Feld und auch hier ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Das beginnt bei der Auswahl des Brokers bspw. über forexbroker.de und hört bei den Maßnahmen der Verlustbegrenzung auf. Begriffe wie STP, ECN, Stop Loss und Trading Stop sind nicht nur Lernstoff, sondern sie sind im Forex-Trading überlebenswichtig. Zudem ist es wichtig, sich eine Strategie zurechtzulegen. Denn nur eine optimale Strategie ermöglicht es, beim Forex-Trading einen dauerhaften Erfolg zu haben.

Es gibt durchaus Neulinge, die einfach aus dem Bauchgefühl heraus handeln und sich dann wundern, dass sie gleich in den Anfängen oder später zahlreiche Verluste erleiden.

Warum ist eine Handelsstrategie so wichtig?


Vor allem Einsteiger gehen an das Forex-Trading immer mit viel spaß und großen Erwartungshaltungen heran. Doch daraus resultiert dann oftmals ein Fehler: Es wird nach Gefühl und quasi aus dem Bauch heraus gehandelt. Von den Experten werden allerdings die Emotionen als der größte Risikofaktor genannt, wenn es um Verluste im Forex-Handel geht. Niemals sollten spontane Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden, denn dann sind Verluste vorprogrammiert. Besser ist es, sich das sich der angehende Trader für eine möglichst optimale Handelsstrategie entscheidet und nicht in bestimmten Situationen vorschnell reagiert, sondern einen kühlen Kopf bewahrt.

Das Forex-Trading ist mit einer entsprechenden Strategie erheblich aussichtsreicher, als wenn ausschließlich nach Gefühl gehandelt wird. Allerdings ist es notwendig, dass der Trader sich an die ausgewählte Strategie hält. Denn neben der Wahl eines Forex-Brokers ist die Wahl einer guten Strategie unabdingbar dafür, langfristig beim Forex-Trading erfolgreich zu sein. Sicherlich ist es möglich, dass mehrere Strategien angewendet werden, doch die Hauptsache ist, dass es überhaupt eine entsprechend durchdachte Strategie verfolgt wird.

Für Einsteiger bestens geeignet: Trendfolgestrategie


Beim Forex-Trading ist die sogenannte Trendfolgestrategie eine der bekanntesten und zugleich erfolgversprechendsten, die auch als Trendstrategie bezeichnet wird. Vor allem Einsteigern ist diese Strategie immer wieder empfohlen, da es von der Statistik her doch eher wahrscheinlich ist, dass sich bei einem Währungspaar eine signifikante Kursbewegung fortsetzt, als das sich ihr Kurs auf einmal ändert. Liegt eine deutliche Kursbewegung vor, dann wird das als Trend bezeichnet. Eben daraus leitet sich der Name dieser Strategie ab: Der Anleger folgt dem vorhandenen Trend. Einfacher ausgedrückt: Der Trader spekuliert darauf, dass sich der Trend weiter fortsetzt.

Ein Beispiel: Ist der Wert des Dollars gegenüber dem Euro in den vergangenen Tagen oder Wochen immer weiter gestiegen, dann kann es sich dabei um einen Trend handeln. Der Trader steigt bei dieser Strategie an einer passenden Stelle ein und spekuliert darauf, dass der US-Dollar weiter steigt.

Der Vorteil dieser Strategie ist es, dass sie universell einsetzbar ist und aus diesem Grund für Einsteiger perfekt ist, die zum ersten Mal mit Devisen handeln bzw. mit diesen spekulieren. Die Chancen, mit dieser Strategie einen Gewinn zu erzielen sind hoch. Doch es gibt auch einen Nachteil: Die möglichen Gewinne sind häufig nicht so hoch wie bei anderen Strategien. Eben aus diesem Grund wird die Trendfolgestrategie kaum von erfahrenen Tradern und Profis eingesetzt, denn diese erwarten doch eher überproportionale Gewinne. Doch diese können nur realisiert werden, wenn gegen den Markt und die Trends gehandelt wird.

Was ist die Grundlage einer guten Strategie?


Damit eine Strategie wie die Trendfolgestrategie funktioniert ist es wichtig, dass einige Voraussetzungen erfüllt werden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass der Trader strikt an die von ihm gewählte Strategie hält. Zudem ist Disziplin notwendig und vor allem darf der Trader auch keine kalten Füße bekommen, wenn er spekulativ handelt - selbst dann, wenn kurzfristig Verluste hingenommen werden müssen. Darüber hinaus muss der Trader die Strategie, die er einsetzt, verstehen. Diese Voraussetzungen beziehen sich eher auf den Trader, doch es gibt auch welche, die sich auf die Funktionsweise der Handelsstrategie beziehen:

Eine Voraussetzung besteht darin, dass der Trader eindeutig die Handelssignale der gehandelten Devisenpaare versteht. Bei den Handelssignalen handelt es sich um die Basis einer jeden Strategie. Denn nur wenn die bestimmten Signale erkannt werden, ist es möglich, Kauf und Verkauf zielgerichtet auszuführen. So muss bei der Trendfolgestrategie ein eindeutiges Signal zu erkennen sein, dass sich der Trend weiterhin fortsetzt bzw. das überhaupt ein signifikanter Trend vorhanden ist. Eben aus diesem Grund handelt es sich um einen wichtigen Teil einer jeden Handelsstrategie, die passenden Handelssignale zu erkennen.

Das ist bspw. möglich durch zahlreiche Hilfsmittel aus der Charttechnik:

· Widerstandslinien
· Bollinger-Bänder
· Candlesticks
· Unterstützungslinien

Das heißt, dass sich Handelssignale, also Kauf- und Verkaufssignale, in erster Linie anhand bestimmter Kursinformationen erkennen lassen. So werden bspw. häufig die Candlesticks genutzt, um sein Kauf- oder Verkaufssignal zu erkennen. Demzufolge stellen diese Signale die Basis einer guten Handelsstrategie dar, durch die der Trader erkennen kann, wann der ideale Zeitpunkt gekommen ist, um zu kaufen oder zu verkaufen.

Solche Signale werden immer öfter in automatische Handelssignale integriert. Trader haben so heute die Möglichkeit, an vollautomatischen Handelssystemen teilzunehmen. Um es einfach auszudrücken, in dem Fall wird die Entscheidung von dem Handelsprogramm getroffen, wann welche Devisen zu welchem Kurs gekauft bzw. verkauft werden.

Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de
VÖ: Lotte Müller

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