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Welche Unterschiede gibt es beim Trading von Kryptowährungen und Aktien?

Im vergangenen Jahr haben die Kryptowährungen viele Trader überrascht: Bitcoin & Co. haben sich förmlich gegenseitig überboten mit Kursanstiegen und machten sich Tag für Tag dazu auf, ein neues Kurshoch zu erreichen. Bspw. konnte Ripple einen Zuwachs von mehr als 4000 % verzeichnen und andere digitale Währungen zogen nach. Bei der Anlage in Aktien kann von einer solchen Performance nur geträumt werden. Eben das ist der entscheidende Unterschied.

Die Vor- und Nachteile der Kryptowährungen


Die Vorteile der Kryptowährungen sind es, die Bitcoin & Co. so attraktiv machen für die Anleger:

Transaktionen erfolgen anonym
Ein dezentrales System - nicht unter Kontrolle einer Regierung oder Zentralbank
Keine Verbindung zu den Zinssätzen oder ökonomischen Situationen des Landes
Sie nutzbar für Zahlungen, Investitionen und Spekulationen

Doch die Kryptowährungen unterliegen aufgrund der hohen Preisschwankungen auch einem hohen Risiko. Allerdings handelt es sich dabei um einen Bereich mit konstanten Innovationen und das Potenzial ist riesig. Des Weiteren können die Kryptowährungen nicht nur durch eine Regierung oder Zentralbank manipuliert werden. Dazu kommt dass die Technologie die dahinter steht bereits von verschiedenen Feldern benutzt wird, bspw. von der Medizin oder für finanzielle Transaktionen in der Datenverarbeitung.

Gehandelt werden können die Kryptowährungen als CFDs. Dabei handelt es sich um einen sicheren Weg um in die Kryptos zu investieren. Dafür muss zuerst ein CFD-Broker gewählt werden. Bei den CFDs handelt es sich um sogenannte Contracts for Difference. Dieses stellt ein Finanzinstrument dar, das es dem Trader ermöglicht, auf die zukünftigen Preisbewegungen des Basiswertes zu spekulieren. Damit wird das Gegenparteirisiko deutlich verringert und der Trader kann sich auf den Handel konzentrieren.

Die Vorteile der Krypto-CFDs

Flexibilität - es kann vom Kursanstieg sowie vom Kursrückgang profitiert werden
Es gibt die Möglichkeit mit einem Hebel von 1:30 zu handeln
Der Handel erfolgt mit einem regulierten und anerkannten Broker
Es besteht keine Nachschusspflicht in Deutschland

Kryptowährungen sind kein Finanzinstrument


Trader die mit CFDs handeln möchten, bei denen eine Kryptowährung die zugrundeliegende Anlage ist, sollten sich darüber bewusst sein, dass es sich bei den Kryptowährungen nicht um ein Finanzinstrument im Sinne der MifFID handelt. Das bedeutet, dass Kryptowährungen auf nicht regulierten, dezentralen digitalen Börsen gehandelt werden.

Aus diesem Grund hängt die Preisbildung sowie die Kursbewegung der Kryptowährung allein von den internen Regeln der jeweiligen digitalen Börse ab. Das Problem ist, dass diese sich zu jeder Zeit und ohne Ankündigung ändern kann. Oft führt das im Tagesverlauf zu sehr hohen Kursschwankungen bei den digitalen Währungen. Diese können im Vergleich zu den Finanzinstrumenten wie Aktien im Sinne der MiFID deutlich höher ausfallen. Aus diesem Grund akzeptiert der Trader der mit digitalen Währungen handelt ein deutlich höheres Risiko auf den Verlust seiner investierten Beträge, zu denen es innerhalb kürzester Zeit aufgrund einer plötzlichen negativen Kursbewegung kommen kann.

Aktien - der Handel mit Wertpapieren


Interessant ist, dass nur etwas 4 % der Deutschen in Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Zertifikate investieren. Dabei ist gerade der Kauf von Aktien eine Geldanlage die höchste Renditen verspricht - auch wenn nicht so hoch wie bei den Kryptowährungen. Dafür ist das Risiko hier jedoch wesentlich geringer, sofern der Trader einige wichtige Punkte beachtet.

Der Kauf von Wertpapieren ist historisch gesehen, eine einträgliche Sache. Das beste Beispiel dafür ist sicherlich der Star-Investor Warren Buffet. Ein Anleger der über einen Zeitraum von 20 Jahren (1996 bis 2015) in den DAX investiert hat, der konnte sich in 10 von 20 Jahren über eine jährliche Rendite von 20 % freuen. Aber der DAX büßte auch in drei von den 20 Jahren mehr als 20 % ein. Dennoch lag die Jahresrendite im Durchschnitt mitunter einem heftigen Auf und Ab bei jährlichen 8,1 %.

Was gibt es zu beachten beim Wertpapierkauf?


Anleger die Wertpapiere wie Aktien kaufen möchten, die benötigen zuerst einen entsprechenden seriösen Broker, der bspw. über deutschefxbroker.de zu finden ist. Bei diesem eröffnen sie ein Depot und damit ist das schon einer der wichtigsten Tipps für den Wertpapierhandel. Mehr Infos finden Sie auf www.deutschefxbroker.de

Viele Experten sehen für die Kryptowährungen keine Zukunft, dafür aber für die Aktien. Denn es gibt laut ihnen keine Anzeichen dafür, das es zu einem Crash wie in den Jahren 2000 oder 2008 kommt. Aber genau das ist der Grund warum so viele Anleger Angst davor haben in Aktien anzulegen. Von den Experten wird geraten, auch trotz Höchstständen weiterhin in Aktien zu investieren. Werden dabei die Sicherheitsregeln beachtet, dann ist es möglich, attraktive Kursgewinne und Dividenden einzustreichen und zugleich ist der Trader auf das mögliche Ende des Booms vorbereitet.

Auf krisenfeste Unternehmen setzen


Die Kryptowährungen sind stets einem auf und ab unterlegen und eben das macht sie als Anlage eher unattraktiv. Zudem sind sie aus diesem Grund auch nicht für die Trader geeignet, die ungern ein Risiko eingehen. Für diese Trader eignen sich Aktien der krisenfesten unternehmen. Keinesfalls sollten sie auf überteuerte Trendaktien setzen. Die Aktien der Qualitätsunternehmen, werden fair bewertet und neben einer starken Substanz gehört auch eine moderate Verschuldung sowie stabile Erträge zu den wichtigsten Kriterien.

CFDs bei Aktien - hier wird keine Beteiligung am Unternehmen erworben


Auch bei Aktien kann der Trader auf CFDs setzen. In dem Fall erwirbt er nicht einen Anteil an dem jeweiligen Unternehmen sondern stattdessen ist der Trader Inhaber einer Forderung gegen den CFD Vertragspartner bzw. dem CFD-Broker. Was viele nicht wissen ist, dass die CFD-Trader beim Thema Dividenden den Aktionären gleich gestellt sind. anders als beim Aktienhandel muss der Trader nur einen Bruchteil der Investitionssumme aufbringen und kann somit bereits mit geringen Beträgen mit dem Aktien-Handel beginnen. Doch die entscheidende Rolle liegt beim Hebel.

Anzumerken ist, dass der CFD-Handel sich nur für erfahrene und sehr spekulative Anleger eignet, die bestens vertraut sind mit dem erforderlichen Risiko-/Moneymanagement. Die Anleger die lieber einem Risiko aus dem Weg gehen, die sollten dem klassischen Handel von Aktien vorziehen.

Fazit: Kryptowährung vs. Aktien-Handel


Beides ist spekulativ. Die Kryptowährungen sind risikoreich und nicht reguliert. Die Gefahr hier schnell sein Geld zu verlieren ist groß - selbst wenn mit CFDs gehandelt wird. Sicherlich ist auch der Aktienhandel mit Risiken behaftet. Letztendlich muss ein jeder für sich selbst entscheiden, welches Risiko er bereit ist einzugehen.

Bildquellenangabe: Kurt F. Domnik / pixelio.de
VÖ: Lotte Müller

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