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Wenn Liebe in der Luft liegt  - Freie Zeremonien – der Renner auf dem Hochzeitsmarkt

Standesamtliche Hochzeiten sind meist leider wenig romantisch, dafür aber umso formeller. Deshalb entscheiden sich heute viele verliebte Paare für eine freie Zeremonie.

 

Den großen Moment können die Paare dann an einem ganz besonderen Ort erleben. Ob auf einer Almhütte, an einem See oder auf einem Schloss. Um den Tag perfekt zu gestalten, hilft es gemeinsam noch einmal an den Anfang der Love-Story und den bisherigen Weg zurückzudenken. Was verbindet das Paar? Welche Orte liegen dem Paar am Herzen?  Welches Motto passt zu den Verliebten? Bei einer freien Trauung kann man das alles Hervorheben und die Zeremonie genau so gestalten, wie das Paar es sich wünscht. Ganz individuell und einzigartig. Was gilt es dabei zu beachten?



Viele Paare heiraten bei freien Zeremonien und gestalten Ihren Traumtag so, wie sie wollen

Die richtige Location
Hier hat man die Qual der Wahl. Zunächst gilt es zu überlegen, wie groß wird die Hochzeit? Soll eine Band oder ein DJ Platz haben an der Tanzfläche? Bei freien Zeremonien gibt es sehr viele schöne Orte, bei denen die Trauung im Freien stattfinden kann. Man sollte aber immer an einen Plan B denken, falls das Wetter nicht mitspielt und die Zeremonie mit dem großen Ja nach drinnen verlegt werden kann. Es empfiehlt sich auch an die älteren Herrschaften zu denken, die vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Das Outfit und die Ringe
Für jede Braut ist ihr Hochzeitskleid ein ganz wichtiger Punkt der Hochzeit. Wer träumt nicht schon als kleines Mädchen davon, seinem Liebsten in weiß gegenüber zu treten? Hier gilt zu beachten, dass das Traumkleid auch bequem ist und man gut darin tanzen kann. Besonders schön sind Brautpaare, die ihre Outfits miteinander abstimmen. Hier werden die Bräute fast schon zu kleinen Detektiven, denn zu viel darf man dem Bräutigam für die Farbauswahl ja nicht verraten. Ganz wichtig für den großen Tag sind auch die Ringe, die symbolisieren, das man zusammen gehört. Neuerdings lassen sich die Trauringe nicht mehr nur beim Juwelier  oder im Internet konfigurieren, sondern auch gleich selbst gestalten und herstellen.. Verschiedene Goldschmieden bieten dazu „Trauring-Workshops“ an, bei denen sich die Paare ihre Ringe selber schmieden können. Besonders beliebt ist hierbei Weißgold, das auch online bestellt werden kann. Accesoires wie Blumenkränze, Armbänder und Ohrringe runden das perfekte Outfit ab.

Hochzeitsmotto
Hier können sich Paare überlegen, was sie an ihrem gemeinsamen Lebensweg verbindet. Die Verliebten haben sich beim Ski fahren kennen gelernt? Dann ist vielleicht ein rustikales, romantisches Vintage Motto die richtige Wahl. Mit Elementen aus Holz, Perlen und Spitze wird die Dekoration dann sicher sehr romantisch. Die gemeinsame Leidenschaft ist das Reisen? Elemente wie Sand aus dem Urlaub, Muscheln und Bilder der gemeinsamen Reisen lassen sich toll auf den Tischen als Dekoration einbinden.


An Orten wie dem Starnberger See lässt es sich besonders romantisch heiraten. Hochzeitsrednerin Lotte sorgt für das richtige Setting.

Rituale

Eine Freie Trauung ist nicht nur eine schöne Möglichkeit, sich das Ja-Wort in einer persönlichen Zeremonie zu geben, es ist auch die Möglichkeit ein romantisches Ritual einzubauen, bei dem die Familie und die Freunde mit einbezogen werden. Es soll das Paar widerspiegeln und zu einem passen. Im besten Fall findet sich das Hochzeitsmotto auch darin wider.

  • Das Band des Ringes
    Hier werden Ringe auf ein langes Band, passend zum Farb-Motto (z.B. Satin, das ist besonders edel) aufgefädelt  und das Band wird durch die Sitzreihen gefädelt. Jeder Gast kann die Ringe nun einmal in den Händen halten und mit guten Wünschen “segnen”. Anschließend werden die Ringe auf dem Band zum nächsten Gast weitergereicht. Man kann auch ein schönes Ringkissen oder eine Schatulle dafür nehmen.
  • Sandritual
    Bei diesem Ritual füllen Braut und Bräutigam Sand aus zwei hübschen Glas-Gefäßen in ein Drittes. So wie der Sand dann nicht mehr getrennt werden kann, so kann auch das Brautpaar niemand mehr auseinanderbringen. Das Sand-Ritual bietet eine wunderbare Möglichkeit um in der freien Trauzeremonie die Vereinigung des Brautpaares und den gemeinsamen Lebensweg darzustellen.  Das Hochzeitspaar lässt den Sand (jeder jeweils in einer unterschiedlichen Farbe) ineinander rieseln. Dabei entsteht ein ganz individuelles, einzigartiges Kunstwerk, das durch das Zusammenspiel beider Farben entsteht. Hierbei kann man auch die Familie und die Freunde einbauen, in dem man kleine Gefäße verteilt, aus denen dann nach dem Brautpaar die Gäste den Sand in ein großes Gefäß füllen dürfen.

    Mit der Hochzeitskerze kann man Freunde und Verwandte beteiligen
  • Die Hochzeitskerze
    Das Brautpaar zündet jeweils eine Kerze an. Als Zeichen für ihre individuellen Leben und Erfahrungen zünden sie dann gemeinsam mit der kleinen Kerze eine größere Kerze an. Hier können natürlich auch die Eltern, die Trauzeugen, Kinder oder andere Gäste einbezogen werden – das macht das Ganze noch feierlicher. Oftmals lesen dann die Beeiligten noch ein Gedicht vor.
  • Grußsteine
    Hier werden flache Steine zusammen mit einem Edding bereitgestellt. Während der Zeremonie, mit musikalischer Begleitung, werden mit einem oder zwei Worten von den Gästen Wünsche für die Ewigkeit auf die Steine geschrieben. So ist jeder Anwesende in die Zeremonie einbezogen, ohne dass er etwas sagen muss. Während der Zeremonie können die Steine dann in einem Korb eingesammelt werden. Und so seid auf einmal steinreich – an guten Wünschen! Diese Steine kann man dann in seinem Garten oder auf dem Balkon dekorieren. Eine weitere Variante, die Steine in einem Herz auf den Boden legen und das Brautpaar sagt dann im Herz Ja.
  • Feurige Liebe
    Eine Feuerschale wirkt auf einer Trauung sehr mysteriös und individuell. Bei diesem Ritual schreiben die Gäste ihre Wünsche auf einen Zettel und lassen sie dann im Feuer lodern. Der Rauch steigt auf und umgibt alle mit einem besonderen Zauber. Richtig gut riechen Kräuter in der Feuerschale, zum Beispiel Rosmarin.
  • Bäumchen pflanzen
    Ein Bäumchen wird symbolisch während der Zeremonie gepflanzt und sollte dann an einem besonderen Ort in die Erde gesetzt werden. Hierbei kann man an jeden Gast ein Säckchen mit bunter Erde oder bunten Steinen, passend zu Eurem Motto, verteilen was dann währen der Zeremonie mit einem romantischen Lied mit auf den in den Topf vom Bäumchen gestreut wird.
  • Herzpuzzle
    Es werden Puzzleherzen auf den Plätzen verteilt. Während der Zeremonie bekommen die Gäste Gelegenheit ihr Puzzlestück zu beschriften, zu bemalen, oder irgendwie sonst mit Wünschen für das Brautpaar darauf zu festzuhalten. Im Anschluss das Puzzle wird zusammengesetzt und alle entdecken, wie sich die einzelnen Teile mit ihren ganz unterschiedlichen Botschaften zu einem schönen Bild fügen. Das fertige Puzzle ist ein schönes Andenken an das Ritual und die Liebsten, die diesen Tag mit dem Brautpaar mitgestaltet haben.

Die Hochzeitssaison 2019 naht. Für Hochzeiten wird empfohlen, sich ein Jahr Zeit für die Organisation zu nehmen. Sind wichtige Punkte wie Location, Ringe und freier Redner organisiert, kann an die Detailplanung mit den Kleinigkeiten, wie Gastgeschenke, gegangen werden.

Text: Lotte Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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