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Berlin

Pause von Karriere und Partys - so entfliehst du dem Großstadtstress 


In der Hektik einer Großstadt kann der Alltag schnell stressig werden. Die nächste Bahn erreichen, Termine einhalten, stundenlang im Meldeamt warten - da bleibt kaum Zeit für Entspannung. Die hast du dir aber verdient und man braucht dafür weniger Zeit, als du denkst - es muss ja nicht gleich ein Spa-Wochenende im Wellness -Resort sein.

Jeder der folgenden Tipps lässt sich in nur 15 Minuten umsetzen.

1. Meditieren

Ein paar Minuten Übung pro Tag können helfen, Angstzustände zu lindern. "Die Forschung legt nahe, dass tägliche Meditation die Nervenbahnen des Gehirns verändern kann und widerstandsfähiger gegen Stress macht", sagt der Psychologe Robbie Maller Hartman, ein Chicagoer Gesundheits- und Wellness-Coach. Und das geht so: Setzen dich gerade mit beiden Füßen auf den Boden und schließe die Augen.

Konzentriere dich auf das Rezitieren - laut oder leise - eines positiven Mantras wie „Ich fühle mich ruhig“ oder „Ich liebe mich selbst.“ Lege eine Hand auf den Bauch, um das Mantra mit deinen Atemzügen zu synchronisieren. Lasse ablenkende Gedanken wie Wolken vorbeiziehen.

2. Atme tief durch

Manchmal hilft es auch schon, einfach mal durchzuatmen. Wie beim Meditieren setzt man sich dafür mit geschlossenen Augen auf den Boden und legt eine Hand auf den Bauch. Konzentriere dich auf deine Atmung - atme langsam durch die Nase ein und spüre, wie der Atem im Unterleib beginnt und sich bis an die Spitze des Kopfes bewegt. Anschließend wird mit derselben Technik durch den Mund ausgeatmet. Tiefes Atmen wirkt den Folgen von Stress entgegen, indem es die Herzfrequenz verlangsamt und den Blutdruck senkt.

3. Sei aufmerksam

Auch mit Aufmerksamkeitstraining lässt sich entspannen. Nur fünf Minuten reichen, die man sich aber regelmäßig nehmen sollte. Konzentriere dich dabei nur auf dein Verhalten, aber bewusst. Nimm wahr, wie sich die Luft auf deinem Gesicht anfühlt, wenn du spazieren gehst, und wie die Füße den Boden berühren. Genieße die Textur und den Geschmack des Essens bei deinen Mahlzeiten. Wenn man sich auf seine Sinne konzentriert, fühlt man sich weniger angespannt.

4. Den Körper reinigen

Apropos Essen: Auch ungesunde Ernährung kann uns stressen. Ob hastig eingenommenes Fastfood oder der fettige Sonntagsbraten - es belastet unseren Körper. Wer mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte abnehmen. Idealerweise durch eine Ernährungsumstellung und Bewegung bzw. Sport.

5. Verspannungen lösen

Stress lässt uns verkrampfen. Die Folge: Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen. Lege eine Wärmepackung für zehn Minuten auf Hals und Schultern. Schließe die Augen und entspanne Gesicht, Hals, Oberkörper und Rückenmuskulatur. Anschließend massierst du die verspannten Stellen mit einem Tennisball. Platziere den Ball zwischen Rücken und der Wand. Lehne dich gegen den Ball und halte den sanften Druck für bis zu 15 Sekunden. Bewege dann den Ball an eine andere Stelle und wiederhole die Prozedur.

6. Laut lachen oder ruhige Musik hören

Ein herzhaftes Lachen aus dem Bauch heraus entlastet nicht nur mental. Es senkt den Cortisolgehalt, das Stresshormon des Körpers, und bringt die Endorphine im Gehirn auf Hochtouren - die Stimmung steigt. Du hast gerade keinen Grund für gute Laune? Dann schau dir eine Folge deiner Lieblings-Sitcom an oder chatte mit jemandem, der dich zum Lachen bringt. Keine Lust auf Jubel, Trubel, Heiterkeit? Kein Problem, denn auch das Hören von beruhigender Musik senkt Blutdruck und Herzfrequenz.

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