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Die Geissens: Wie wurden sie zur beliebtesten Millionärsfamilie Deutschlands

Wie schafft man es, Millionen zu verdienen und sich danach noch zu einer der beliebtesten TV-Persönlichkeiten
Deutschlands hochzuarbeiten? Da muss man schon die Geissens fragen, denn sie
haben es vorgemacht.

Man muss sich nur das strahlende Lächeln des Millionärs Robert Geiss ansehen, dann bekommt man schon eine
Ahnung, woran es liegen kann, dass die ganze Familie sich wöchentlich auf den
Fernsehbildschirmen wiederfindet.

 

Die Sportkleidung, die zündende Idee, die den Reichtum brachte

Das Sportlabel, vornehmlich anBodybuilder gerichtet, war ein Erfolg, den Robert und sein Bruder bereits in
den 80er Jahren feiern konnten. Das Geschäft, Uncle Sam, verkauften sie 1995 für 140 Millionen DM. Wer konnte
schon ahnen, dass es so ein durchschlagender Erfolg würde?

Doch dies war ja erst der Anfang.

Robert und sein Bruder blieben nicht einfach auf dem Erfolg sitzen. Sie nutzten die 2000er Jahre, so Robert, um ihr
Geld an der Börse zu vermehren. Dies hat, so wie es ausschaut, auch ganz gut geklappt. Und vielleicht hat es ja auch damit zu tun, dass Robert Geiss jetzt sogar für Investitionen Werbung macht.

Was brachte sie auf den Fernsehbildschirm?

Anfang dieses Jahres hat das Ehepaar Geiss noch die Show "Spiel die Geissens untern Tisch” aufgezogen und damit eine weitere abendliche Unterhaltungssendung, die auch ein Erfolg zu sein scheint. In einer Folge bestand Robert doch, dass ihn dieses Spiel an einen Teil seiner Geschichte erinnert, von dem er noch nie zuvor gesprochen hat. Robert hat ursprünglich eigentlich gerne Casinos besucht, auch wenn er das heute nicht mehr tut, wie er sagt. Heute spielt er selten, doch die Leidenschaft für Glücksspiel hat ihn nie verlassen. Sogar die Kult-Serie "Die Geissens: Eine schrecklich glamouröse Familie", die von den Fernsehbildschirmen jetzt gar nicht mehr wegzudenken scheint, wird
von einem Casino unterstützt. Auf RTL II kann man seit Kurzem auch während der Sendung die DrückGlück
TV-Werbung
anschauen. Doch wie fing der Erfolg der Familie Geiss an?

Wer die zündende Idee hatte, ist nicht sicher. Doch Joker Productions bat die Geissens in 2011, mit ihnen eine
Reality Show zu starten. Und sie waren gleich dabei. Heute läuft die Show unter der Roberto Geissini Holding AG, Joker und andere Produzenten sind längst raus. Und die Show läuft.

Deutschland begleitet die Familie
Geiss bei der Show "Die Geissens” und geht mit ihnen quasi durch dick und dünn, denn vom Schicki Micki Einkaufsausflug bis zum gepflegten Familienalltag ist hier alles dabei. Wobei es manchmal schwerfällt, zu glauben, dass dies tatsächlich ihr Alltag sein soll. Man kann es ihnen wohl nicht verdenken, wenn vieles auch nur gespielt ist.

Der Wohlstand ist unübersichtlich

Nicht alle Investitionen sind sichtbar, denn multiple Millionen steckt man vielleicht doch in ein bisschen mehr Anlagegut, als ein paar Appartements und schicke Autos? Aber ja, da ist eigentlich auch viel mehr als das. Die Boote, Häuser und Autos machen schon eine beachtliche Sammlung aus.

Da ist das Penthouse, das monatlich zu Buche schlägt, denn es ist nur gemietet. Eine 8-Millionen-Euro Villa in Frankreich, sowie diverse sowohl schicke als auch schnelle Autos, die zum Fuhrpark der Familie gehören.

Doch sicher wird aktuell auch noch investiert. Verraten will es die Familie aber nicht so wirklich. Doch sichtbare
Aktivitäten sind z.B. dass Geiss ein neues Modelabel, Roberto Geissini, gegründet und das alte Label, Uncle Sam, zurückgekauft hat.

Die Familie aus Köln, wo man die Bodenständigkeit pflegt und der Junge von nebenan immer noch der Junge von nebenan ist, hat auch neben all dem Reichtum und dem Trubel nicht vergessen, wo sie herkommen. Robert ist ein echter Selfmade-Millionär, das darf man nicht vergessen. Robert und Carmen möchten gerne, dass ihre Kinder auch den Boden unter den Füßen nicht verlieren. So gehen ihre Töchter Davina Shakira und Shania Tyra zwar auf eine recht kostspielige internationale Schule in Monaco - und man plant, sie später auf das Internat in der Schweiz zu senden - doch sie bekommen kein Taschengeld.

 



Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de

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