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Die erste eigene Wohnung: Günstige Einrichtung für junge Mieter 


Die Freude ist groß: die erste, eigene Bude! Du spätestens nach dem Unterzeichnen des Mietvertrages zeigt sich vergleichsweise schnell, was Mama mit ihrem „Wenn du das alles mal selbst zahlen musst…“ meinte. Alleine zu wohnen bzw. umzuziehen ist teuer.
Umso besser, wenn du schon im Vorfeld genau weißt, auf was du achten solltest, um „Kostenfallen“ und Co. zu vermeiden.

Die gute Nachricht ist nämlich, dass es durchaus möglich ist, sich günstig und dennoch hochwertig und individuell einzurichten. Wie immer gilt es, einige Tipps zu beachten.

Erstelle dir einen Budgetplan!

Ganz klar: wer weiß, wie viel Geld ihm zur Verfügung steht, weiß auch, wie viel er ausgeben kann, ohne sich finanziell zu überschätzen. Teile deine Möbel, Accessoires und größere Anschaffungen wie Küche und Co. in verschiedene Kategorien ein. Was ist dir besonders wichtig? Wo bist du bereit, Abstriche zu machen?

Auch wichtig: du solltest dich natürlich an die Liste halten! Hast du dir selbst mit Hinblick auf das neue Bett beispielsweise ein Maximum von 1.000 Euro gesetzt, sollte dieses -wenn überhaupt- nur minimal überschritten werden dürfen. Wer hier nicht aufpasst, läuft Gefahr, sich zu verschulden.

Es ist ein absoluter Trugschluss, anzunehmen, dass in deiner neuen Wohnung wirklich alles neu gekauft sein muss. Gerade auf dem Flohmarkt lassen sich viele Wohnaccessoires finden, die durch ihren ganz eigenen Vintage Charme überzeugen. Auch das sogenannte Upcycling liegt im Trend.

Nimm‘ dir die Zeit, Preise zu vergleichen!

Die Küche deiner Wahl wurde gleich von zwei Anbietern ins Sortiment aufgenommen? Wunderbar! Nun hast du die Möglichkeit, in Ruhe Preise zu vergleichen und gegebenenfalls auch zu verhandeln.

Viele Shops kommen dir mit dem Preis entgegen, wenn sie erkennen, dass du dich ansonsten für die Konkurrenz entscheiden könntest.

Ein Kredit für einen Wohntraum

Seien wir ehrlich: Egal, wieviel Mühe du dir gibst - sicherlich gibt es immer diesen „einen Traum“, den du dir noch nicht leisten kannst, auf den du jedoch auch nicht verzichten möchtest. Die Aufnahme eines Kredites ist, gerade mit Hinblick auf die erste, eigene Wohnung, keine Seltenheit. Wichtig ist natürlich, dass du die entstehenden Raten und Zinsen überblicken und monatlich bedienen kannst.

Es spricht jedoch definitiv nichts dagegen, ein bestehendes Budget oder einen existierenden Kredit um die entsprechende Summe aufzustocken. Viele Banken, unter anderem die Targobank , bieten beispielsweise an, einen bestehenden Kredit unkompliziert aufzustocken, sollten sich entsprechende finanzielle Situationen ergeben.

Wichtig ist, vorher alles akribisch zu durchdenken und zu kalkulieren - auch im Hinblick auf veränderte Raten. Hierbei kann ein Tilgungsrechner äußerst hilfreich sein.

Richte dich nach und nach ein!

Wozu sollst du dich unnötig stressen? Niemand hat je behauptet, dass deine neue Wohnung zum Einzugstag fertig eingerichtet sein muss, oder? Daher: entspanne dich! Sinnvoll ist es immer, die entsprechenden Anschaffungen nach Dringlichkeit zu ordnen und dann monatlich einzukaufen.

Somit belastest du weder dein Konto, noch deine Nerven stärker als du es eigentlich müsstest.

Frage deine Freunde

Freunde helfen nicht nur beim Umzug, sondern haben sicherlich auch noch das ein oder andere Accessoire, welches dir in deiner neuen Wohnung helfen könnte. Vielleicht ein altes Regal? Ein Trockner? Oder ein wenig Deko? Bevor deine Kumpels auf die Idee kommen, ihre alten Wegbegleiter endgültig zu entsorgen, solltest du einen Blick darauf werfen.
Der Umzug gehört sicherlich zu den spannendsten Erlebnissen im Leben.

Mit diesen sechs Tipps kannst du nicht nur das Abenteuer genießen, sondern auch deine Brieftasche schonen. Immerhin möchte ja auch noch eine Einweihungsparty organisiert werden, bevor dann mit deinen Freunden durch die Clubs der Stadt getingelt wird.


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karishea / pixabay
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