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Schrothkur - den Körper entgiften

Fast Food, Süßigkeiten und Chips sind ständig und überall erhältlich. Da vergessen wir im stressigen Alltag schnell mal die guten Vorsätze und sündigen mit Burger, Schokolade und Co. Über die Zeit macht sich das nicht nur auf der Waage bemerkbar, sondern schadet auch unserem Körper und unserer Gesundheit. Wirfühlen uns unfit, abgeschlagen und müde. Was hilf dagegen? Natürlich sollte man täglich auf die Ernährung achten, viel Obst und Gemüse essen und eben auf fettige und zuckerhaltige Fertiggerichte verzichten. Doch diese schmecken einfach zu gut. Damit der Körper richtig entgiften und aufatmen kann, empfiehlt sich ein kurzer Fastenurlaub. Es gibt verschiedene Arten des Fastens; eine davon ist die Schrothkur. Bei dieser Heilfastenmethode wird der Körper entgiftet und man nimmt auch noch ab.
Was ist die Schrothkur?
Die Schrothkur geht auf Johann Schroth (1798-1856) zurück. Der Fuhrmann entwickelte die Kur nach einer Verletzung: Durch einen Pferdetritt versteifte sein Knie und Johann Schroth bemerkte, dass er durch nasskalte Wickel eine Verbesserung erzielen konnte. So kam er auf die Schlussfolgerung, dass bei feuchter Wärme Holz,Früchte und auch Wein gedeihen und so wohl auch der menschliche Körper besser genesen kann. Zudem stellte er fest, dass kranke Tiere ihre Nahrung verweigern und wenig trinken. Aus diesen Beobachtungen entwickelte er schließlich seine Schrothkur. Die Schrothkur ist ein Naturheilverfahren zur Entgiftung des Körpers. Durch die Kur soll der Körper entgiftet und die Selbstheilungskräfte gefördert werden. Heutzutage wird die Schrothkur klassisch aber auch in einermodernisierten Variante durchgeführt.
Wie funktioniert die Schrothkur?
Die Schrothkur ist eine vegetarische Diät, bei der vor allem Kohlenhydrate gegessen und Salz, Fett und Eiweiß reduziert werden. Auf dem Speisenplan stehen kleine Portionen an Reis- Hafer- und Grießbrei sowie gekochtes Obst und Gemüse. Dazu gibt es trockene Brötchen, die oft als "Kurgebäck" bezeichnet werden. Während der Schrothkur werden Trockentage und Trinktage abgewechselt. Zumeist folgen auf drei Trockentage zwei Trinktage. Dabei wird zwischen großen (ein Liter Flüssigkeit, früher war es Wein, heute reicht Leitungswasser) und kleinen Trinktagen (ein halber Liter Flüssigkeit) unterschieden. An Trockentagen wird ein Glas Tee, ein Glas Obstsaft und ein Wachholderschnapsgetrunken. Die Trockentage ziehen nach Schroth Wasser und Schlackstoffe aus dem Körper, welche an den Trinktagen ausgeschwemmt werden und für eine Genesung sorgen.Bei der neuen Schrothkur wird die geringe Kalorienzahlder täglichen Nahrung deutlich erhöht, um einen Jo-Jo-Effekt nach der Kur zu vermeiden. Rund 1500 kcal werden hier täglich verspeist. Zudem wird die Flüssigkeitszufuhr an den Trockentagen erhöht, da sich ein extremer Flüssigkeitsentzug negativ auf den Organismus auswirken kann. Des Weiteren wird bei der modernen Schrothkur völlig auf Schnaps und Alkohol verzichtet. Der Wacholderschnaps der klassischen Schrothkur hat nachweißlich keinen positiven Effekt auf den Entwässerungsprozess.
Wo kann man die Schrothkur machen?
Es gibt viele europäische Kurkliniken, die die Schrothkur in den verschiedensten klassischen oder modernen Varianten anbieten. Doch Oberstaufen im Allgäu ist wohl die "Hauptstadt" der Schrothkur. Oberstaufenist offiziell als einziges Schroth-Heilbad anerkannt. Daher kann man hier in vielen Hotels eine Schrothkur machen. Ob in der klassischen Form oder einer modernen Adaption - Heilfasten im Hotel in Oberstaufen besticht nicht nur durch die langjährige Erfahrung und Expertise, die im Ort ansässig ist, sondern auch durch die wunderschöne Landschaft und die idyllische Atmosphäre. Neben der Kur kann man hier durch die traumhafte Bergwelt wandern und die Natur genießen. Wer eine Schrothkur machen und seinen Körper entgiften möchte sowie eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag sucht, der ist in Oberstaufen genau richtig.



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