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Abnehmen: so findet man eine Routine die wirklich zu einem passt

Glücklicherweise leben wir heute in einer Zeit, in der große Fortschritte in Sachen Body Positivity gemacht werden. Die Message der Bewegung: Jeder darf sich mit dem Gewicht wohlfühlen, das am besten zu ihm und seinem Körper passt. Das bedeutet: nicht mehr nur klapperdürre Models, wie sie in den Neunzigern angesagt waren, gelten als schön. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Gründe mehr gäbe, abzunehmen. Viele Frauen fühlen sich tatsächlich mit hohem Gewicht nicht wohl oder möchten aus gesundheitlichen Gründen ihr Körpergewicht reduzieren. Doch abnehmen ist häufig leichter gesagt als getan: Mittlerweile wissen Berater, dass es nichts bringt, sich allzu streng zu kasteien oder mit qualvollen Workouts zu martern. Stattdessen ist es wichtig, eine Routine zu entwickeln, die wirklich durchzuhalten ist. Denn nur dann können langfristig Erfolge erzielt werden. Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber, welche Routinen denkbar sind. Welche am besten zu den eigenen Abnehmzielen passt, finden Interessierte am besten durch Ausprobieren heraus.

Passiv erschlanken: die richtige Routine für Sportmuffel


Wer Sport hasst, hat es besonders schwer, wenn er die Pfunde purzeln sehen möchte. Doch aussichtslos ist die Lage nicht. Denn der Markt hat längst diese Nachfrage bei Kunden erkannt und verschiedene Mittel und Wege entwickelt, wie selbst Bewegungsfaule ihren Gewichtszielen näher kommen können. Der erste Bestandteil einer Strategie zur Gewichtsreduzierung ist immer eine Anpassung der Ernährung. Das bedeutet nicht, dass auf einen Schlag alles weggelassen werden muss, was schmeckt. Häufig sind sich Leute allerdings gar nicht bewusst, wie negativ sie ihr Körpergewicht mit den Lebensmitteln beeinflussen, die sie zu sich nehmen. So führt der einfache Wechsel von Softdrinks und Säften zu stillen Wasser bereits zu deutlichen Unterschieden. Von rotem sollte auf mageres Fleisch und Geflügel umgestiegen werden und leere Kohlenhydrate wie weiße Nudeln oder weißes Brot werden am besten durch eine Portion Gemüse ersetzt. Doch wer langfristige Erfolge Ziel erzielen will, muss sich auch körperlich beanspruchen. Dabei ist es nicht ratsam, sich zu einer Joggingroutine zu zwingen, obwohl einem Laufen verhasst ist. Ein besonders praktisches Sportgerät sind sogenannte Vibrationsplatten, die dem Nutzer praktisch durch Nichtstun erlauben, seine Muskeln zu stärken. Expertentests für Vibrationsplatten bestätigen deren Wirkung, die zunächst etwas nach wundersamer Heilung klingt: So stellt sich der Nutzer auf diese Platten, welche durch Vibration seine Muskeln anregen, sich an- und zu entspannen. Dies führt auf lange Sicht tatsächlich zu einer Reduzierung des Körpergewichts und einer Kräftigung der Muskeln. Allerdings ist die Vibrationsplatte nicht als einziges Sportgerät ausreichend. Die sanfte Alternative zum 5-km-Lauf im Park sind moderne Ergometer, die sich je nach Fitnessgrad des Nutzers auf bestimmte Schnelligkeit und Schweregrade einstellen lassen. Bedacht sollte bei der sanften Herangehensweise jedoch immer eines: Wer hiermit abnehmen will, muss Geduld beweisen. Denn schnelle Erfolge versprechen diese Methoden nicht.

Kurz und intensiv: Trainingsprogramme für Vielbeschäftigte


Der Arbeitsalltag hält die meisten ganz schön auf Trab. Wer sich dann noch seiner Familie und seinen Hobbys widmen und seine Freunde treffen möchte, macht Sport häufig nicht zu einer Priorität. Auch das Essen wird oft zwischendurch erledigt und dabei zu Lebensmitteln gegriffen, die eine Gewichtszunahme fördern. Der Weg raus aus dieser Falle ist, Workout und gesunde Ernährung in den vollen Alltag zu integrieren. So genügen beispielsweise kurze Einheiten von intensiven Workouts, um Ergebnisse zu erzielen. Es existieren zahlreiche Anleitungen für 10-Minuten-Trainings, die den ganzen Körper miteinbeziehen. Häufig sind dafür nicht einmal Geräte notwendig, sodass die Fahrt zum Fitnessstudio entfällt. Die Übungen können in der Früh nach dem Aufstehen ebenso wie in der Mittagspause im Büro absolviert werden. Wer unter der Woche keine Zeit hat, gesund für sich zu kochen, sollte zumindest für gesunde Snacks sorgen, die über den Tag hinweg konsumiert werden können. Bananen, Äpfel, Gemüsesticks - all das sind gesunde Energiespender, die ohne großen Aufwand zubereitet werden können. Aus dem Nachmittagstief rettet nicht die Tafel Schokolade, sondern die Handvoll Studentenfutter. Schließlich sind Nüsse sogar als Hirnnahrung bekannt.

Sorgfältige Strategie: die Routine für fest Entschlossene


Manchmal fällt die Entscheidung von einem Tag auf den anderen: Das überschüssige Gewicht muss weg. Häufig sind gesundheitliche Probleme der Grund, der Menschen den besonderen Ansporn gibt, etwas an ihrem Körpergewicht zu ändern. Dementsprechend schnell soll dann diese Veränderung erreicht werden. Wer diese Routine für sich auswählt, der sollte wissen, dass sie einiges an Planung und Zeit erfordert. Zum einen ist eine durchgehend gesunde Ernährung unerlässlich. Das bedeutet: Das minderwertige Essen der Kantine darf nicht mehr gedankenlos in sich hineingeschaufelt werden. Stattdessen sollten Abnehmwillige zuhause gesunde Gerichte mit hohem Gemüseanteil und wenig Kohlenhydraten vorkochen. Auch gesundes Fett ist erlaubt: So kommt es beispielsweise in Fisch oder Avocados vor. Desweiteren muss viel Zeit in ein Workout investiert werden, das sowohl die Muskeln kräftigt als auch die Fettpolster schmelzen lässt. Konkret bedeutet das: einen ausgewogenen Mix aus Ausdauer und Krafttraining. Wer nun sechs Tage die Woche das Gym belagern will, tut allerdings zu viel des Guten: Ein Tag Pause sollte zwischen anspruchsvollen Trainingseinheiten eingelegt werden, damit der Körper sich regenerieren kann.

Eine Gewichtsreduktion geht immer mit gewissen Aufwand einher. Doch davon sollten sich Interessierte nicht abschrecken lassen. Auch wenn zunächst kleine Schritte unternommen werden, führen sie letztendlich doch zuverlässig ans Ziel.

Image by Steve Buissinne from Pixabay

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