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Babyfotografie: Tipps für junge Eltern

Babyfotografie einfach selbst machen
Jedes neue Leben ist ein kleines Wunder: Wird ein Kind geboren, strahlt eine neue Welt auf. Wer das zum ersten Mal erleben darf, wird darüber staunen, wie sehr ein kleines Baby das gewohnte Leben völlig auf den Kopf stellen kann. Jeder Tag bringt etwas Neues mit sich - kleine Gesten, ein erstes Lächeln und vor allen Dingen viele innige Momente. Auch wenn die Zeit mit dem Baby manchmal langsam zu vergehen scheint - es sieht nur so aus. In Wirklichkeit wachsen gerade Babys im ersten Lebensjahr unglaublich schnell. Das gleiche gilt für ihre Entwicklungen. Sie lernen jeden Tag etwas Neues und nur wer aufmerksam ist, bekommt die vielen kleinen Meilensteine mit. Fotografien bewahren die Erinnerungen auf und halten alles fest, was in diesen ersten Monaten so wichtig ist.

Der Ratgeber für Babyfotografie
Auch wenn die meisten Eltern auf professionelle Baby- und Kinderbilder von einem Fotografen setzen, kann dieser nicht alle magischen Momente im Zusammenleben mit dem Baby einfangen. Daher haben wir die besten Tipps aus einem umfangreichen Ratgeber herausgesucht, mit dem die ganzen Themen rund um Baby- und Geschwisterfotografie hinreichend beleuchtet werden. Da einige Regeln gewissermaßen immer gelten, setzen wir sie einfach vorneweg. Mit diesen Tipps gelingen unvergleichliche Baby- und Kinderfotos, ganz gleich, ob diese mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, einer Kompaktkamera oder der Handykamera geschossen werden. Für gute Bilder ist nicht allein die fotografische Ausrüstung, sondern ein Auge für den perfekten Moment entscheidend.

Tipp 1: Gute Fotos brauchen Licht
Das Wort Fotografie lässt sich mit Lichtmalerei übersetzen - und so verwundert es nicht, dass natürliches Licht für Babyfotografie so wichtig ist. Hat die Kamera einen systemeigenen Blitz integriert, sollte dieser ausgeschaltet bleiben. Die besten Fotos gelingen, wenn genügend natürliches Licht zur Verfügung steht. Ist der Himmel bewölkt, wirken die Wolken wie ein natürlicher Lichtfilter und sorgen dafür, dass das Licht sanft streut. Dagegen ist direkter Sonnenschein in der Regel zu hell und es bilden sich harte Schatten. Mit Hilfe von weißen Stoffbahnen oder einer weißen Pappe lassen sich dunklere Stellen sanft indirekt ausleuchten, so dass eine helle und schmeichelnde Beleuchtung gelingt: Beste Voraussetzung für ein gelungenes Foto.

Tipp 2: Auf die richtige Perspektive achten
Soll es ein ganz einfaches Portrait vom Baby werden, wird neben ausreichend Licht einfach eine hübsche und helle Decke benötigt. Ist diese kuschelig und weich, liegt das Baby traumhaft darin und das Foto bekommt ganz viel Flausch und wirkt unglaublich gemütlich. Liegt die Decke direkt am großen Fenster, fällt ausreichend Licht auf die kleine Szene. Je nach Raumtemperatur kann das Baby angezogen oder auch nur mit Windel oder Body bekleidet sein. Dann ist der zarte Körper besser zu sehen. Ein solches Foto kann nicht nur direkt von oben geschossen werden, sondern auch aus der Froschperspektive flach auf dem Boden. Welches die beste Perspektive ist, entscheidet der konkrete Moment.

Tipp 3: Auf die Details kommt es an
Im Vergleich zu Erwachsenen oder größeren Kindern sind gerade Neugeborene einfach winzig. Daher sind Nahaufnahmen ganz hervorragend dazu geeignet, die winzigen Details gezielt in den Blick zu nehmen, die ein solches Babyshooting einfach so unverwechselbar machen. Das gilt für die winzig kleinen Finger, aber auch den Kopf mit den noch riesig wirkenden Augen. Solange das Baby geduldig bleibt, lassen sich viele ruhige Momente für ein schönes Foto nutzen und schaffen viele zauberhafte Erinnerungen. Die kleinen Details der Hände wirken übrigens noch viel graziler, wenn ein großer Finger von Mama oder Papa die wahre Größe zeigt. Ein Bild der kleinen Babyfüße in den Händen eines Erwachsenen ist geradezu ein klassisches Motiv hierfür.

Tipp 4: Mit offener Blende fotografieren
Lässt sich die Blende an der Kamera manuell einstellen, können besonders stimmungsvolle Babybilder gelingen. Ist die Blende weit geöffnet, ist zwar die Tiefenschärfe des Bildes nur gering, dafür wirkt der Hintergrund verschwommen und unscharf. Solche Babybilder wirken gerade dann unglaublich schön, wenn das Kind sanft schläft. Bei den meisten Kameras lässt sich die Blende im sogenannten AV-Modus einstellen, so dass die Tiefenschärfe nur ganz gering ist und der Hintergrund unscharf abgebildet wird.

Tipp 5: Jede Gelegenheit für Fotos nutzen
Gute Babyfotografie braucht keine inszenierten Fotos. Oft reicht es, wenn die Kamera in Reichweite ist, so dass jede sich bietende Gelegenheit für ein gelungenes Foto genutzt werden kann. Das gelingt auf dem Elternbett, aber auch unterwegs im Kinderwagen oder bei der täglichen Babypflege auf der Wickelkommode. Lächelt das Baby, sind das zarte Erinnerungen, die einfach festgehalten werden sollten. Auch hier lässt sich mit der Perspektive spielen: Ist die Entfernung etwas größer, wird auch die Atmosphäre des Kinderzimmers oder der Umgebung mit eingefangen. Je dichter die Kamera am Baby ist, desto innigere und nahe Fotos können entstehen. Auch das von den Großeltern geschenkte Spielzeug kann gemeinsam mit dem Kind ein ganz zauberhaftes Motiv abgeben.

Tipp 6: Schöne Bilder von Anfang an
Die ersten Bilder des neugeborenen Kindes können direkt nach der Geburt entstehen. Überhaupt sind gerade die ersten zehn bis vierzehn Lebenstage ein geradezu idealer Zeitpunkt für eine wunderbare Babyfotografie. In dieser Zeit schläft das Neugeborene in der Regel noch recht viel und ist während der Wachphasen recht entspannt. In dieser Zeit können oft ruhige und stimmungsvolle Bilder leicht entstehen. Ist das Baby später aktiver, gilt es, immer den richtigen Moment abzupassen. Schließlich ist ein Baby kein Fotomodell, welches sich leicht lenken lässt, sondern macht oft das, was es selbst will. Vielleicht lässt sich die Neugier des Kindes für das Foto auf ein Spielzeug lenken. Auch das innige Spiel mit Mama oder Papa eignet sich ausgezeichnet für ganz besondere Fotos.

Tipp 7: Immer wieder andere Stimmungen
Betrachtet das Baby seine kleine Welt um sich herum, zeigt es in seiner Mimik, wie es gelaunt ist. Es ist zufrieden, neugierig oder fühlt sich geborgen. Dieser ganz besondere Gesichtsausdruck, mit dem das Baby seine Emotionen zeigt, eignet sich ebenfalls für zauberhafte Erinnerungen. Da sich ein solcher Ausdruck nicht erzwingen lässt, ist hier einfach Geduld gefragt. Verfügt die Kamera über eine Serien- oder Sportbildeinstellung, lässt sich die manchmal schnell wechselnde Mimik leichter einfangen. Soll das Kind direkt in die Kamera und damit auf dem Foto zum Betrachter sehen, lässt sich eine Rassel oder ein anderes Spielzeug dafür nutzen.

Tipp 8: Ein Fototagebuch zeigt das Wachstum
Wird das Baby in regelmäßigen Abständen fotografiert, lässt sich die Entwicklung ganz hervorragend dokumentieren. Jede Woche ein Foto in einer jeweils ähnlichen Pose und einem Kuscheltier als Größenvergleich zeigt, wie schnell das Baby jeden Tag ein kleines Stückchen größer wird.

Bildquelle: Image by Tawny van Breda from Pixabay

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