Stadtauswahl:
Umkreis: 25 km
Berlin
WICHTIGE INFO: Wegen der derzeitigen Gefahr durch den Coronavirus sind nahezu alle Veranstaltungen in den kommenden Wochen abgesagt bzw. verschoben. Bitte vergewissert Euch, ob und wenn ja, wann ein Event stattfinden wird. Informationen dazu erhaltet Ihr üblicherweise über den Veranstalter oder den Veranstaltungsort und deren digitale Kanäle - Bleibt gesund! Euer stadtleben.de-Team.

🕘 Wörter: 1.043 • Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die eigenen vier Wände: Sieben gute Gründe, warum Besitzen besser ist als Mieten

„Wer mietet, der könnte sein Geld direkt verbrennen.“ Das sind Sprüche, die man immer wieder hört. Ganz so drastisch sollte man die Situation allerdings nicht sehen, denn wer mietet, hat meist gute Gründe. Beispielsweise, wenn man sich nicht an einen Ort binden will oder wenn man finanziell nicht so gut aufgestellt ist, lohnt sich das Wohnen zur Miete auch. Dennoch sprechen sehr viele Gründe dafür, dass das Besitzen einer Immobilie besser ist als das Wohnen zur Miete. Nicht nur schafft man sich dabei eine gute Grundlage fürs Alter, sondern muss quasi nur noch Nebenkosten zahlen, wenn man die Immobilie abbezahlt hat.

1. Eine Immobilie als Anlage für die Zukunft

Zumindest dann, wenn man die Situation auf lange Sicht betrachtet, kann man mit einer Immobilie, egal, ob Haus oder Eigentumswohnung, Vermögen aufbauen. Hat man dazu einen Kredit aufgenommen, muss man diesen natürlich erst einmal abbezahlen. Dennoch kann man das als eine Art Sparen betrachten, da einem am Ende des Kredits das Haus oder die Wohnung immerhin gehört. Zudem war das Finanzieren eines Eigenheims fast niemals leichter, als heutzutage. Man denke dabei nur an die aktuelle Niedrigzinsphase, von der Eigentümer noch immer profitieren können.

Allerdings sollte man sich während seiner Rückzahlungsphase frühzeitig um die Umschuldung kümmern . Denn in vielen Fällen wird eine Anschlussfinanzierung benötigt, da Zinsbindung in den meisten Fällen endet, bevor das Darlehen vollständig getilgt ist. Schon 60 Monate vor Ende der Zinsbindung ist es bereits möglich, die Anschlussfinanzierung zu planen und möglicherweise eine Umschuldung dabei anzustreben. Danach ist man jedoch frei und kann sich darüber freuen, mit der Immobilie eine zukunftsfähige Investition getätigt zu haben.

Wenn man zur Miete wohnt, dann muss man sich auf anderen Wegen absichern und sparen. Das Geld für die Miete geht nämlich an den Vermieter und wird nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet.

2. Wertzuwachs

Mit dem Besitz einer Immobilie spart man nicht nur Geld, sondern man kann es auch vermehren und muss dazu erst einmal nichts tun. Denn der Wert einer Immobilie steigt in der Regel von ganz allein. Davon abhängig ist allerdings die Lage des Objekts. Wohnt man in einem beliebten Viertel, ist man gut mit Kultur und Einkaufsmöglichkeiten versorgt und, und, und?! Das alles sind Fragen, die man sich vor dem Kauf oder dem Bau überlegen sollte. Bezieht man von vornherein die Lage, in der die Immobilie liegt, mit in die Planungen ein, kann man von einem Wertzuwachs ausgehen.

3. Potential für weitere Einkünfte

Auf den ersten Blick könnte es scheinen, dass man mit dem Kauf einer Immobilie erst einmal ein gutes Stück seiner Flexibilität aufgibt. Allerdings bedenken viele nicht, dass sie nicht unbedingt in ihrer Wohnung oder ihrem Haus wohnen müssen, sondern es weitervermieten können. Der Vorteil dabei ist, dass man dadurch noch zusätzliche Einnahmen generieren kann und das, ohne aktiv dafür etwas zu tun.

Dennoch hat man als Vermieter einige Pflichten, um die man sich kümmern muss. Beispielsweise muss man sich darum kümmern, dass die Immobilie immer in einem einwandfreien Zustand ist. Das bedeutet, dass die Heizung oder auch der Wasseranschluss in Ordnung ist. Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Verantwortungsbereiche, an die man als Vermieter denken muss.

4. Unabhängigkeit

Als Besitzer eines Hauses oder einer Wohnung ist man sein eigener Herr. Dabei muss man sich nicht mehr nach den Wünschen des Vermieters richten und kann beispielsweise wann und wo man will, Veränderungen an dem Objekt vornehmen. Zumindest im Inneren kann man sich hier so richtig austoben.

Wenn es um das Äußere geht, sollte man sich vorher mit den anderen Eigentümern absprechen. Bei einem Haus sollte man sich vorher mit dem Bebauungsplan und der Gestaltungsordnung des Ortes vertraut machen. Denn am Äußeren eines Hauses lassen sich nicht immer ohne Weiteres Veränderungen vornehmen.

Als Mieter einer Wohnung muss man sich zumindest bei größeren Veränderungen immer mit dem Vermieter absprechen. Vor allem dann, wenn man in die Bausubstanz eingreifen will und dadurch irreversible Schäden verursachen könnte. Will man lediglich eine Wand in einer knalligen Farbe streichen, ist es in der Regel nicht nötig, um Erlaubnis zu fragen, solange man am Ende der Mietzeit wieder den ursprünglichen Zustand hergestellt hat.

5. Keine Ansteigenden Mietpreise

Besitzt man eine Immobilie muss man sich wirklich nie wieder Gedanken darüber machen, ob der Vermieter demnächst die Miete erhöhen wird. Hier lebt man vollkommen unabhängig von Mietspiegeln und den Launen eines Vermieters. Als Mieter hingegen wird man wohl um die ein oder andere Erhöhung der Miete nicht herumkommen.

6. Mehr Lebensqualität

Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden leben, sind in der Regel deutlich glücklicher. Das liegt wohl daran, dass sie viel mehr Energie in ihr Eigenheim gesteckt haben, als vergleichsweise ein Mieter in seine Wohnung. Das Eigenheim soll ja immerhin eine Anschaffung fürs Leben sein und das zeigt sich in den entsprechenden Glücksgefühlen, die mit so einer Immobilie einhergehen. Mit seinem Eigentum geht man sorgfältiger um, achtet auf hochwertige Materialien, weil es etwas fürs Leben ist. Schönheit und Qualität stehen im Vordergrund und das erhöht automatisch die Lebensqualität.

Bei Mietern hingegen fehlt meistens die Motivation, der Wohnung 100-prozentig ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Warum sollte man auch in ein gemietetes Objekt die gleiche Energie stecken, wie in ein Haus oder eine Wohnung, die man sein Eigentum nennt.

7. Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Wenn man beispielsweise der Besitzer eines Hauses ist, dann hat man es selbst in der Hand, woher man seine Energie bezieht und welche Maßnahmen man für den Umweltschutz umsetzen möchte. Unter anderem mit einer Photovoltaikanlage lässt sich der Ausstoß von CO2 senken und gleichzeitig lässt sich auf lange Sicht bares Geld sparen. Zudem bieten Bund und Länder diverse Fördermöglichkeiten an, um solche Maßnahmen und energetische Sanierungen zu bezuschussen.

Viele Gründe sprechen definitiv für das Besitzen einer Immobilie. Nicht nur kann man sich mit einem Haus oder einer Wohnung finanziell absichern, sondern etwas für die Umwelt tun, während gleichzeitig Lebensqualität gesteigert wird.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Unterhaltung