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Was ist der Beste Grill für welchen Anlass: Grillkamin, Holzkohle, Gas, Elektro

Der perfekte Grill für jeden Anlass und jeden Anspruch


Der Sommer rückt näher und mit ihm die Zeit, in der wir wieder öfter grillen. Vom Anfänger bis zum Profi legt jeder an lauen Sommerabenden gerne mal ein Würstchen, ein Steak oder auch Gemüse auf den Grill. Doch da das Angebot an Grills so groß ist, gilt es zunächst herauszufinden, welche Variante am besten zu den eigenen Ansprüchen und zum jeweiligen Anlass passt. Dies ist unter anderem abhängig davon, wie oft und für wie viele Personen Sie grillen möchten. Aber auch davon, welche Projekte sie mit dem Grillgerät in Angriff nehmen möchten: Wollen Sie tatsächlich nur Steaks und Würste zubereiten oder soll es auch einmal etwas Größeres, wie etwa Pulled Pork oder Beef Brisket sein? Wir beraten Sie ausführlich zur Auswahl des passenden Grills.

Verschiedene Grill-Varianten für unterschiedliche Ansprüche


Der Markt hält zahlreiche verschiedene Grills für jeden Anspruch bereit. Unter anderem sind erhältlich:
  • Elektrogrills
  • Grillkamine
  • offene und geschlossene Holzkohlegrills
  • Kugelgrills
  • Gasgrills und
  • Smoker
Sie alle gibt es wiederum jeweils in verschiedenen Ausführungen und Größen. Toom bietet seinen Kunden eine große Grillabteilung, in der neben unterschiedlichsten Grills auch das passende Grillzubehör erhältlich ist. Egal für welchen Anspruch oder Anlass, Sie finden dafür in jedem Fall den richtigen Grill bei Toom. Doch welcher Grill eignet sich nun für was? Nachfolgend haben wir die wichtigsten Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Grillvarianten für Sie zusammengestellt.

Der Elektrogrill: Überall einsetzbar aber mit begrenzter Kapazität


Elektrogrills bieten typischerweise eine Heizleistung zwischen 2.000 und 3.000 Watt. Diese reicht aus für die Zubereitung herkömmlicher Grillgerichte wie Würstchen, Steaks oder auch Gemüse. Der Vorteil eines Elektrogrills besteht vor allem darin, dass er sowohl drinnen als auch draußen eingesetzt werden kann. Grillen ist also auch bei schlechtem Wetter oder mitten im Winter möglich. Wesentliche Nachteile des Elektrogrills sind seine Größe und die eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten. Für mehr als 2 bis 3 Personen können Sie damit nicht grillen und das Garen größerer Fleischstücke würde deutlich zu lange dauern. Der Elektrogrill eignet sich also eher für Gelegenheitsgriller, die selten und nur für wenige Personen grillen.

Grillkamine: die Outdoor-Spezialisten

Grillkamine, egal ob aus Stein oder Metall, werden in der Regel fest im Außenbereich installiert. Sie bieten den Vorteil, dass sie eine relativ große Grillfläche zur Verfügung stellen und sich nicht nur mit Kohle, sondern auch mit Holz befeuern lassen. Andererseits ist mit einem Grillkamin das indirekte Grillen kaum möglich. Aus diesem Grund eignet auch er sich eher für die Klassiker wie Steak, Würste und Gemüse. Aufgrund ihrer Grillfläche eignen sich Grillkamine für die Verpflegung von etwa 4 bis 6 Personen und sind der Mittelpunkt einer jeden Garten-Grillparty.

Offene und geschlossene Holzkohlegrills: riesige Vielfalt

Holzkohlegrills in offener oder geschlossener Ausführung gibt es in riesiger Vielfalt. Rechteckig oder quadratisch, rund oder oval, als Säulengrill oder in Form von Grilltonnen, der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus sind diese Grills in unterschiedlichsten Größen erhältlich, sodass sich damit wahlweise 2 oder auch 20 Personen mit leckerem Grillgut versorgen lassen. Gerade größere Modelle und solche mit Deckel bieten den Vorteil, dass mit Ihnen auch indirektes Grillen möglich wird. Außerdem schwören viele Grill-Enthusiasten auf das typische Aroma, welche das Grillgut auf einem Holzkohlegrill erhält. Nachteilig kann erwähnt werden, dass die Nutzung eines Holzkohlegrills Vorbereitungszeit erfordert, etwa zum Vorglühen der Kohle, und damit nicht einfach spontan genutzt werden kann. Außerdem verursacht ein Holzkohlegrill immer Rauch, der unter Umständen empfindliche Nachbarn stören könnte.

Der Kugelgrill: beliebter Klassiker und echter Tausendsassa

Kugelgrills, die in der Regel ebenfalls mit Holzkohle befeuert werden, aber in einigen Fällen auch gasbetrieben erhältlich sind, gehören zu den beliebtesten Grills überhaupt. Die liegt nicht nur daran, dass sie besonders edel aussehen. Sie bieten dem Grillfreund darüber hinaus etliche Möglichkeiten der Anwendung. Diese ergeben sich einerseits aus den verschiedenen Größen, in denen Sie Kugelgrills kaufen können. Üblich sind Durchmesser von 30 bis 60 cm. Damit können Sie für 3 bis maximal etwa 10 Personen gleichzeitig grillen. Aufgrund seiner Form bietet der Kugelgrill außerdem eine optimale Hitzeverteilung in geschlossenem Zustand. Dadurch eignet er sich auch für anspruchsvolle Grillprojekte, etwa sogenannte Long Term Jobs wie die Zubereitung von Pulled Pork und Beef Brisket. Außerdem grillen Sie mit einem geschlossenen Kugelgrill mühelos indirekt oder bereiten ganze Hähnchen auf einem entsprechenden Halter zu. Selbst für Pizzen eignet sich der Kugelgrill perfekt. Die Nachteile teilt er sich mit den anderen Holzkohlegrills. Zudem erfordert es einige Erfahrung, die richtigen Belüftungseinstellungen für anspruchsvolle Grillvorhaben zu finden.

Gasgrills: die "saubere" Alternative zum Holzkohlegrill

Auch der Gasgrill ist in zahllosen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Sie unterscheiden sich in der Größe, der Anzahl der verfügbaren Brenner, sind als Stand oder Tischgeräte sowie mit Zusatzausstattung wie Drehspießen, Infrarot-Grillelementen oder Kochplatten erhältlich. Gerade große und umfangreiche ausgestattete Gasgrill stellen oftmals eine komplette Outdoor-Küche dar und bieten damit ein enorm breites Anwendungsspektrum. Mit ihnen ist nicht nur Grillen, sondern auch Kochen im Freien möglich. Zudem erzeugt ein Gasgrill keinen Rauch und ist somit die ideale Wahl für alle, die empfindliche Nachbarn haben oder Holzkohle nicht mögen. Zudem sind Gasgrills immer sofort und ohne Vorlaufzeit einsetzbar. Geht jedoch das Gas aus, ist es Essig mit der Grillparty. Zudem haben die Geräte, die oftmals aus Edelstahl gefertigt sind, einen erhöhten Reinigungsaufwand. Gasgrill sind, wie auch Holzkohlegrills, nur für den Außenbereich geeignet.

Der Smoker: das Grillgerät der Profis

Bei einem Smoker handelt es sich prinzipiell gar nicht um einen Grill im herkömmlichen Sinne. Denn in der Regel wird das Grillgut nicht gegrillt, sondern im heißen Rauch des Smokers gegart und dabei zugleich geräuchert. Smoker werden mit Holz in einer Brennkammer befeuert. Aus dieser zieht der heiße Rauch in die seitlich daran angeschlossene Garkammer, wo das Grillgut auf einem Rost liegt. Bei teuren Modellen schließt sich an die Garkammer noch ein senkrechter Räucherturm an. Smoker sind wie geschaffen für den anspruchsvollen Grillprofi und die Versorgung großer Gesellschaften. Mindestens 10 bis 12 Personen begrillen Sie bereits mit kleineren Varianten. Selbst große, mehrere Kilo wiegende Fleischstücke lassen sich mit einem Smoker zuverlässig garen, meist über viele Stunden hinweg. Der Umgang mit einem Smoker erfordert jedoch viel Erfahrung und vor allem viel Zeit, da er zunächst einmal vorgeheizt werden muss, um gleichmäßige Gartemperaturen zu gewährleisten. Zudem sind hochwertige Smoker teuer und daher nicht für jeden erschwinglich. Daher ist der Smoker eher eine Empfehlung für echte Grill-Enthusiasten, die sich auch an anspruchsvollste Projekte wagen.
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