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Einschulung- Ein großer Schritt für Kind und Eltern

Die Erstaustattung für angehende schüler Ab geht es bald in die Schule Foto: © Foto von CDC auf Unsplash

Der Übergang von Kindergarten zu Schule ist für Kind und Eltern ein einschneidendes Erlebnis. Während viele Kinder voller Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt sind, haben die meisten Eltern eher gemischte Gefühle. Eine gute Vorbereitung kann Eltern und Kindern helfen, den Einstieg in die Schule zu erleichtern.

Worum sich Eltern vor dem Schuleintritt kümmern sollten


Für die Eltern beginnt der Prozess der Einschulung - im Gegensatz zu den Kindern - bereits lange vor dem ersten Schultag. Ein Jahr vor dem offiziellen Einschulungstermin muss die Schultauglichkeit überprüft werden. Kurz nach dem fünften Geburtstag steht die obligatorische U9-Untersuchung an, bei der der Arzt neben der physischen Entwicklung auch soziale und sprachliche Kompetenzen überprüft. Neben der U9 muss das Kind zusätzlich zur sogenannten Schuleingangsuntersuchung. Diese wird in der Regel vom zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt und wie auch in der U9 die soziale, sprachliche und motorische Eignung der Kinder überprüft. Die Schuleingangsuntersuchung soll feststellen, in welchen Bereichen womöglich Förderbedarf besteht, damit es in den ersten Schulwochen nicht zu bösen Überraschungen kommt. Entscheidend, ob ein Kind die Schule besuchen darf, ist demnach der individuelle Entwicklungsstand. So kann es erforderlich sein, die Einschulung ein Jahr zurückzustellen, damit das Kind die Möglichkeit hat, Defizite aufzuholen. Neben der formellen Anmeldung zur Schule sollten sich Eltern vor der Einschulung rechtzeitig um die Organisation einer Einschulungs-Feier kümmern. Jede Grundschule veranstaltet am Tag der Einschulung eine Feier, um die neuen Schülerinnen und Schüler an der neuen Schule Willkommen zu heißen. Nach dieser offiziellen Feier ist es üblich, dass jede Familie mit Verwandten, Freunden und Bekannten gemeinsam den neuen Lebensabschnitt des Kindes feiert. Am Tag der Einschulung und in den folgenden ersten Schultagen sollten Eltern zudem versuchen eine gemeinsame Morgenroutine zu entwickeln, sodass die Kinder stressfrei und gut vorbereitet in den Schultag starten können.

Die Rolle der Eltern im Einschulungsprozess


Elterliche Gedanken werden vor der Einschulung vornehmlich von Sorgen dominiert: Schafft das Kind den Übergang vom Kindergarten in die Schule ohne Probleme? Wird es von den anderen Kindern akzeptiert und findet schnell Freunde? Banal erscheinende Dinge, wie die Frage, ob sich das Kind zügig vor und nach dem Sportunterricht umziehen kann, bereiten vielen Eltern Kopfzerbrechen. Selbstständiges Umziehen können Eltern bereits vor der Einschulung mit ihren Kindern üben. Schwieriger gestaltet es sich mit der Sorge, ob das Kind schnell neue Freundschaften schließt und mit dem Leistungsniveau der Klasse mithalten kann. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Eltern die Frage, ob ihr Kind auf die Schule gut vorbereitet ist. Besonders Eltern von Kindern, die noch nicht lesen, schreiben oder rechnen können, fürchten, dass ihr Kind schnell den Anschluss verliert. Weit verbreitet ist mittlerweile die Annahme, dass die Kinder mit Zahlen und Buchstaben bereits vor der Einschulung umgehen können. Viel wichtiger als die Fähigkeit rechnen und schreiben zu können ist allerdings ein gesundes Selbstwertgefühl und die entsprechende Frustrationstoleranz. Eltern sollten im Vorfeld deutlich mehr Wert darauf legen, dass das Kind an sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten glaubt, aber auch mit Misserfolgen umgehen kann. Ein gesundes Selbstbewusstsein verhilft einem Kind zu einem besseren Schulstart, als der sichere Umgang mit dem Zahlenraum 1 bis 20 und dem Lesen einfacher Sätze. Haben Eltern verstärkt Sorge, ihr Kind könne Probleme haben, in der neuen Klassen Sozialkontakte zu finden, können sie sich im Vorfeld darüber informieren, welche Kindergartenfreunde die Schule ebenfalls besuchen. Meist erweist sich diese Sorge allerdings als unnötig, da Kinder in jungen Jahren schnell Freundschaften schließen. Neben der mentalen Vorbereitung auf die Schulzeit benötigt jeder Grundschüler eine Grundausstattung zum Start.

Die Erstausstattung


Bei der Erstausstattung darf der passende Schulranzen nicht fehlen. Wichtig ist bei der Auswahl des Schulranzens, dass dieser nicht zu schwer für das Kind ist. Mit Heftern, Büchern, Mäppchen und Frühstück sollte das Gewicht inklusive Schulranzen nicht mehr als 10 bis 13 % des Körpergewichts des Kindes betragen. Zu der Erstausstattung gehört neben dem Schulranzen ein Federmäppchen mit verschiedenen Stiften, Scheren, Kleber, etc. Auch eine Sporttasche und Brotdose sollte nicht fehlen. Es bietet sich an, diese Utensilien liebevoll als Geschenk verpackt in der Schultüte zu verstauen, die dem Kind zur Einschulung überreicht wird. Ein Schreibtisch ist im ersten Schuljahr nicht zwingend erforderlich, allerdings sollte das Kind einen festen Arbeitsplatz erhalten. Es sollte sichergestellt werden, dass an diesem ausreichend Ruhe zum Konzentrieren arbeiten herrscht, gleichzeitig die Eltern allerdings in der Nähe sind, sodass Hilfestellungen gegeben werden können.

Der Schulweg


Je nach Wohnort können die Kinder den Schulweg zu Fuß bestreiten oder sind auf öffentliche Verkehrsmittel wie den Bus angewiesen. Eltern sollten es vermeiden, ihre Kinder zu häufig mit dem Auto zur Schule zu bringen. Mit dem selbstständigen Gang zur Schule lernen die Kinder Verkehrsregeln kennen und erlangen ein Stück Selbstständigkeit. Eltern sollten vor der Einschulung beginnen, ihren Kindern den Schulweg zu zeigen. Es ist empfehlenswert, den Schulweg gemeinsam mit den Kindern mehrmals zu üben. Die Regeln im Straßenverkehr müssen von den Kindern erst noch erlernt werden. Dieser Lernprozess benötigt einige Wiederholungen, bis sich die Kinder gefahrenlos im Straßenverkehr bewegen können. Eltern sollten ihre Kinder auf dem Schulweg auf Ampeln und gefährliche Stellen hinweisen und ihnen zeigen, wie sich verhalten müssen. Auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte gemeinsam mit den Kindern geübt werden.

Was die Einschulung für Kinder bedeutet


Für Kinder beginnt mit dem Wechsel vom Kindergarten in die Schule der [i]Ernst des Lebens[/i]. Je nach Charakter überwiegt die Vorfreude auf den Schulalltag und neue Freunde. Viele Kinder empfinden allerdings Angst und sind in Sorge, der Schule und den Ansprüchen dort nicht zu gewachsen zu sein. Zugleich müssen Kinder den Abschied vom Kindergarten, Freunden und von den Erzieherinnen als Bezugspersonen verarbeiten. Mit der Einschulung ändert sich vor allem der Alltag des Kindes gravierend. Während dieser zuvor überwiegend aus Spielzeit und wenigen festen Regeln bestand, muss das Kind in der Schule über einen längeren Zeitraum stillsitzen. Es muss außerdem konzentriert zuhören und Rücksicht auf seine Klassenkameraden nehmen. Gleichzeitig entwickelt es mehr Selbstständigkeit. Ein Umstand, der zur Persönlichkeitsentwicklung des Kindes beiträgt und die Eltern-Rolle verändert. Das Kind beginnt sich abzunabeln und eigene Entscheidungen zu treffen. Ein Prozess, der sowohl für Kinder als auch Eltern Kraft kostet und Zeit benötigt. Entsprechend sollten Eltern positiv der Einschulung gegenüberstehen und ihr Kind bestärken, damit der Schulstart gelingt. Zu der Erstausstattung gehört neben dem Schulranzen ein Federmäppchen mit verschiedenen Stiften, Scheren, Kleber, etc. Auch eine Sporttasche und Brotdose sollte nicht fehlen. Es bietet sich an, diese Utensilien liebevoll als Geschenk verpackt in der Schultüte zu verstauen, die dem Kind zur Einschulung überreicht wird.
Ein Schreibtisch ist im ersten Schuljahr nicht zwingend erforderlich, allerdings sollte das Kind einen festen Arbeitsplatz erhalten. Es sollte sichergestellt werden, dass an diesem ausreichend Ruhe zum Konzentrieren arbeiten herrscht, gleichzeitig die Eltern allerdings in der Nähe sind, sodass Hilfestellungen gegeben werden können.

Der Schulweg


Je nach Wohnort können die Kinder den Schulweg zu Fuß bestreiten oder sind auf öffentliche Verkehrsmittel wie den Bus angewiesen. Eltern sollten es vermeiden, ihre Kinder zu häufig mit dem Auto zur Schule zu bringen. Mit dem selbstständigen Gang zur Schule lernen die Kinder Verkehrsregeln kennen und erlangen ein Stück Selbstständigkeit.
Eltern sollten vor der Einschulung beginnen, ihren Kindern den Schulweg zu zeigen. Es ist empfehlenswert, den Schulweg gemeinsam mit den Kindern mehrmals zu üben. Die Regeln im Straßenverkehr müssen von den Kindern erst noch erlernt werden. Dieser Lernprozess benötigt einige Wiederholungen, bis sich die Kinder gefahrenlos im Straßenverkehr bewegen können. Eltern sollten ihre Kinder auf dem Schulweg auf Ampeln und gefährliche Stellen hinweisen und ihnen zeigen, wie sich verhalten müssen. Auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte gemeinsam mit den Kindern geübt werden.

Was die Einschulung für Kinder bedeutet


Für Kinder beginnt mit dem Wechsel vom Kindergarten in die Schule der [i]Ernst des Lebens[/i]. Je nach Charakter überwiegt die Vorfreude auf den Schulalltag und neue Freunde. Viele Kinder empfinden allerdings Angst und sind in Sorge, der Schule und den Ansprüchen dort nicht zu gewachsen zu sein. Zugleich müssen Kinder den Abschied vom Kindergarten, Freunden und von den Erzieherinnen als Bezugspersonen verarbeiten.

Mit der Einschulung ändert sich vor allem der Alltag des Kindes gravierend. Während dieser zuvor überwiegend aus Spielzeit und wenigen festen Regeln bestand, muss das Kind in der Schule über einen längeren Zeitraum stillsitzen. Es muss außerdem konzentriert zuhören und Rücksicht auf seine Klassenkameraden nehmen. Gleichzeitig entwickelt es mehr Selbstständigkeit. Ein Umstand, der zur Persönlichkeitsentwicklung des Kindes beiträgt und die Eltern-Rolle verändert. Das Kind beginnt sich abzunabeln und eigene Entscheidungen zu treffen. Ein Prozess, der sowohl für Kinder als auch Eltern Kraft kostet und Zeit benötigt. Entsprechend sollten Eltern positiv der Einschulung gegenüberstehen und ihr Kind bestärken, damit der Schulstart gelingt.