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Von der Eifel nach Düsseldorf

Wer träumt nicht davon, einen Kamin zu haben für kuschelige Herbst - und Wintertage? Lauschig vor dem Kaminfeuer sitzen Foto: © Pexels Lumn

Kai Müller ist in der Eifel großgeworden: Hier ist er geboren, zur Schule gegangen, hat seine Ausbildung zum Elektriker beendet, seine Frau Sabine kennengelernt, geheiratet und eine Familie gegründet. Er hat einen Sohn Emil (3) und eine Tochter Lisa (1). Auch wenn Kai sich in der Eifel wohlfühlt, steht bald ein Umzug nach Düsseldorf an. Sabine hat hier einen besser bezahlten Job gefunden. Außerdem ist die Kinderbetreuung besser organisiert. Als Kai sich umgeschaut hat, wurde auch er schnell fündig: Er arbeitet jetzt bei einem Großkonzern, wird gewerkschaftlich vertreten, die Überstunden werden bezahlt und er verdient mehr. Bei der Suche nach einem neuen Zuhause hat die junge Familie noch Glück gehabt, denn sie ist schnell fündig geworden. Sie haben von Anfang auf die Vermittlung eines professionellen Maklers gesetzt, da sie schon so genügend Stress haben. Nach zwei Wochen empfahl der Makler ein interessantes Objekt. Schon nach der ersten Besichtigung waren Kai und Sabine einig – das hier wird unser neues Zuhause. Hier werden wir uns wohlfühlen und Emil und Lisa werden hier eine glückliche und unbeschwerte Kindheit verbringen.

Das neue Zuhause ist gefunden


Eine Sache war sowohl Kai als auch Sabine wichtig: sie wollen in ihrem neuen Haus einen Kaminofen. Das kennen sie aus ihrem alten Haus in der Eifel. Sie schätzen die angenehme Wärme; denn ein Kaminofen strahlt eine gemütlichere Wärme aus, als es eine Heizung jemals könnte. Das wurden sie sich immer bewusst, als Familie und Freunde aus der Stadt kamen, die vom der angenehmen Wärme des Ofens schwärmen. Weiterer Vorteile: das Flair. Es ist einfach schön, den knisternden Flammen zuzuschauen und das Knacken des Holzes zu hören. Und weiterhin ist Holz umweltfreundlicher als eine Ölheizung. Kai und Sabine haben dank ihres Maklers ein schönes neues Zuhause gefunden. Es ist einfach perfekt. Das Haus liegt in einer ruhigen Gegend, ist großzügig geschnitten und hat einen großen Garten, in dem Emil und Lisa toben können. Das war den Eltern sehr wichtig. Denn ihre Kinder sollen sich sicher austoben können, ohne ständig auf Autos oder unachtsame Fahrradfahrer achten zu müssen. Allerdings hat das Haus einen Manko: Es hat keinen Kaminofen. Kai und Sabine müssen einen einbauen lassen. Sie haben schon einen Kaminofen bei ofen.de gefunden, der perfekt zu ihnen passt. Jetzt muss er nur noch eingebaut werden.

Eine umweltfreundliche und kostengünstige Variante


Mit diesem Wunsch sind Kai und Sabine nicht alleine. Immer mehr Menschen in Deutschland steigen auf einen Kaminofen um. Sie schätzen die Wärme und die angenehmen Atmosphäre, die so entsteht. Aber auch der Umweltaspekt spielt für immer mehr Deutsche eine Rolle. Da ein Ofen mit Holz befeuert wird, ist das Heizen umweltfreundlich und C02-neutral. Außerdem ist ein Kaminofen in den in den meisten Fällen auch deutlich kostengünstiger als klassische Heizsysteme, wie etwa Heizölöfen und Gasheizungen. 1kWh Wärme kostet bei einer Gasheizung rund 6 Cent, ein kWh Wärme Holz zwischen 3,5 bis 5 Cent. Diese Spanne von 1,5 Cent hängt davon ab, welches Holz man zum Heizen nimmt. Aber auch aus einem anderen Grund schlagen Kaminöfen die Leistungsfähigkeit von klassischen Heizsystemen deutlich: Eine Heizleistung von 6 kW bis 9 kW reicht, um kleinere und gut gedämmte Häuser oder Geschosse zu wärmen. Diese Wärme reicht aus, um in der Übergangszeit die Hauptheizung ausgeschaltet zu lassen. Immer mehr Menschen erkennen diese Vorteile an Doch bei dem Einbau gilt es einiges zu beachten. Das mussten auch Kai und Sabine lernen.
Was es zu beachten gilt


Doch so einfach ist das nicht, denn der Einbau von Kaminöfen ist genehmigungspflichtig. Näheres regelt das Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG). Es regelt die Brandschutzbestimmungen und die Höchstwerte an Feinstaub. Die einzelnen Kommunen können hier noch weitere Vorschriften erlassen, die über die bundesgesetzlichen Verordnungen hinausgehen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Umweltvorschriften werden immer strenger und die Kommunen wollen weniger Feinstaub in der Luft haben. Außerdem verhindern zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen die Brand- und Erstickungsgefahr. Doch Kaminöfen sind nicht verboten, sie müssen nur ordnungsgemäß abgenommen und eingebaut werden. Und genau diesen Weg sind Kai und Sabine gegangen, schließlich wollten sie keinen Ärger mit der Stadt bekommen und keine Gefahrenquelle im Haus haben.

Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfeger


Kai und Sabine müssen sich daher zuerst an einen Schornsteinfeger wenden, der sie aufklärt, was es alles beim Einbau zu beachten gilt. So muss ein Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien, zu den Wänden und zur Decke eingehalten werden. Außerdem dürfen keine Rauchgase entweichen. Wenn alles abgenommen und sichergestellt ist, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, steht dem Einbau eines Kaminofens nichts mehr im Weg. Nach einigem Hin und Her und bürokratischen Aufwand ist es nun endlich soweit – passend zum Einzug ist der Kaminofen eingebaut und einsatzbereit. Einziger Schönheitsfehler: Noch ist es Sommer. Der Ofen kann erst in einigen Monaten eingesetzt werden, wenn die Tage kürzer werden, die Bäume ihre Blätter verlieren und man wieder die warme Winterkleidung aus dem Schrank holt. Aber dann steht einer angenehmen und umweltfreundlichen Wärme nichts mehr im Weg.