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Tipps gegen den Lagerkoller: so fällt einem die Decke nicht auf den Kopf

Man muss sich irgendwie beschäftigt halten, wenn man sich fast ausschließlich drinnen aufhält Sich selbst beschäftigen ist der Schlüssel zum Glücklichen Lockdown Foto: © Unsplash

Hätte man uns am 31. Dezember 2019 die aktuelle Situation prophezeit, hätten wir dies höchstwahrscheinlich nur lächelnd als absoluten Nonsens abgetan. Die Pandemie und die damit einhergehenden Auswirkungen wären vor einem Jahr für die Mehrheit der Bevölkerung noch undenkbar gewesen. Trotzdem sind Restriktionen und Lockdowns aktuell fester Bestandteil unseres Alltags. Am besten ist es, möglichst selten vor die Tür zu gehen und den Kontakt zu anderen Personen nur dann wahrzunehmen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Das kann jedoch dazu führen, dass wir uns in unserem Zuhause schlichtweg eingeengt fühlen. Die Folge kann ein waschechter Lagerkoller sein. Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks können wir jedoch den Alltag in den eigenen vier Wänden etwas angenehmer gestalten. Wir haben hier ein paar Ideen und Anregungen zusammengetragen.

Telefonieren und Videochats


Trotz der empfohlenen sozialen Distanz gilt es den Anschluss zu anderen Menschen nicht zu verlieren. Auch wenn die physische Nähe und das reale Miteinander aktuell sehr beschränkt sind, ist es heutzutage leichter denn je, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben.   War die Kommunikation der Deutschen Bevölkerung bis Mitte der Neunziger Jahre für die Mehrheit noch auf analoge Telefondienste beschränkt, sind wir heute dank Handynetz und 4G praktisch überall erreichbar. Aber auch die reine Sprachkommunikation wird peu á peu abgelöst. Videotelefonie erlaubt uns, den Gesprächspartner auch zu sehen und vermittelt uns so beinahe das Gefühl einer realen Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht. Beim Videochatten lassen sich nicht nur private Konversationen mit Hilfe von Kamera und Mikrofon abhalten, sondern auch Business-Meetings und Therapiestunden. Sogar Arztbesuche funktionieren mittlerweile digital. Im Prinzip muss man nicht mehr das Haus verlassen, um seine sozialen Kontakte zu pflegen. Die Auswahl passender Videochat Programme, wie etwa Skype, Zoom und Facetime ist groß und ihre Ausführung für alle Altersklassen leicht verständlich.

Videospiele


Für wen Spieleabende mit Freunden ein fester Bestandteil des geselligen Zusammentreffens waren, der kann diesen auch in Zeiten der Pandemie weiterhin frönen. Auf Seiten wie boardgamearena.com findet man digitale Versionen beliebter Spieleklassiker wie “Die Siedler von Catan”, “Risiko” und “Carcassonne”. So steht einem virtuellen Spieleabend mit Freunden nichts mehr im Weg.  

Noch mehr Vielfalt hält das Internet für Einzelspieler parat. Für jeden Geschmack gibt es das passende Spiel. So können Sportfans sich die Zeit mit Spielen wie Fifa, Knockout Wins oder Hockey Hero vertreiben, während Adventure-Liebhaber in RPG Games wie Fortnite, Counterstrike oder Zelda in immer realistischere Fantasywelten eintauchen können.  

Wer den Pokerabend mit Freunden vermisst, kommt im Online-Casino auf seine Kosten. Hier kann man seinen eigenen Pokerraum mit Freunden eröffnen, gegen andere Spieler aus der ganzen Welt zocken oder einen Abstecher in die anderen Casinobereiche wagen. Wichtig ist hier, sich für ein seriöses Casino zu entscheiden. So liefern Foren wie Casinoanbieter.com unter anderem authentische Unibet, Leovegas und Interwetten Casino Erfahrungen von anderen Spielern. Man erhält einen Überblick über das Wettangebot, die Bonusbedingungen und Auszahlungsmöglichkeiten der jeweiligen Anbieter und kann sich für ein Casino entscheiden, das am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.


Einfach mal nichts tun, kann auch schön sein

Sich um sich selbst kümmern


Durch Home-Office und Social Distancing können wir uns endlich wieder mehr auf die eigenen Bedürfnisse fokussieren. Häufig vergessen wir im schnellen Alltag uns um uns selbst zu kümmern. Achten wir nicht auf unseren Körper und unsere Psyche, kann dies im schlimmsten Fall schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Eine in diesem Zusammenhang weitverbreitete Erkrankung ist das sogenannte Burnout-Syndrom.  

Burnout zählt mittlerweile zu einer der häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit in Deutschland. Ein häufiger Grund: Die Selbstliebe und Zeit zum Abschalten kommen im Alltagsstress zu kurz. Arbeit, Kinder, Verpflichtungen, ein Termin jagt den anderen und schon haben wir vergessen, uns um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern.  

Hier kommt wohl einer der wenigen positiven Aspekte der Pandemie ins Spiel; wir werden praktisch gezwungen, einen Gang herunterzuschalten und uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Soziale Verpflichtungen, viele Sportarten und größere gesellschaftliche Ereignisse sind tabu. Die hieraus gewonnene Zeit sollten wir sinnvoll nutzen, indem wir genug schlafen und uns etwas Gutes tun. Egal ob ein paar Wellnessstunden im eigenen Bad, das lang vergessene Buch, Yoga im Wohnzimmer oder einfach nur das süße Nichtstun auf der Couch: Entspannung bedeutet für jeden etwas anderes, ist aber gerade jetzt essenziell für Körper und Geist.

Spazieren gehen


Wer rastet, der rostet, so das altbekannte Sprichwort. Damit es gar nicht erst nicht so weit kommt, sollte sich ein gesunder Körper regelmäßig bewegen. Eine der unkompliziertesten Optionen ist das Spazierengehen. Ganz gleich ob mit forschem Schritt oder eher gemütlich - Ein paar Schritte vor die eigene Haustüre helfen nicht nur dem Hüttenkoller vorzubeugen, sondern regen auch den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System an. Die frische Luft sorgt außerdem dafür, dass das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt wird und wir wieder klarer denken können. Vor allem bei schönem Wetter ist ein Gang in die Natur besonders ratsam. Sobald wir uns in die Sonne begeben, wird die Vitamin-D-Produktion im Körper angeregt. Dieser Stoff unterstützt nicht nur unser Immunsystem, sondern die Sonnenstrahlen wirken sich auch positiv auf unsere Stimmung aus, was im Herbst und im Winter besonders von Vorteil ist.

Neue Fähigkeiten lernen


Es ist grundsätzlich nie eine schlechte Idee, sich weiterzubilden. Ein positiver Effekt auf viele Lebensbereiche ist praktisch garantiert. Setzen wir uns beispielsweise mit einer neuen Sprache auseinander, können wir diese nicht nur im Lebenslauf angeben, sondern auch für Reisen oder das Anschauen fremdsprachige Filme nutzen. Das Sprachenlernen hilft zudem, im Kopf fit zu bleiben.  

Ähnlich verhält es sich mit dem Lernen eines Musikinstruments. Hier wird die Hand-Augen-Koordination geschult und die Kreativität gefördert. Neue Sportarten, Zeichnen oder ein außergewöhnliches Hobby wie Lockpicking bieten sich ebenfalls an, das Feld ist praktisch grenzenlos. Frisch erlernte Fähigkeiten lassen neue Verknüpfungen im Gehirn entstehen und lenken zusätzlich vom Alltag und den Sorgen ab.  

Egal für welchen unserer Tipps gegen einen möglichen Lagerkoller man sich letztendlich entscheiden mag oder ob man eine eigene Strategie entwickelt, um mit einer stressvollen Situation umzugehen; wichtig ist, sich immer ins Gedächtnis zu rufen, dass keine Situation auf dauer bestehen bleibt und man die neugewonnene Freiheit dann nachher umso mehr genießen kann.