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Grilltips für den Sommer 2021

Wenn die warme Jahreszeit naht, kommt wieder die herrliche Zeit des Grillvergnügens. Wer freut sich schon jetzt auf Sommer und grillen? Foto: © Unsplash

Wenn die warme Jahreszeit naht, kommt wieder die herrliche Zeit des Grillvergnügens. Es macht Spaß, möglichst frühzeitig die Grillsaison zu eröffnen. Damit Ihr Grillvergnügen ungetrübt bleibt, haben wir hier ein paar wichtige Informationen und Tipps für Sie zusammengestellt.

Der Grill sollte Ihrem Bedarf entsprechen

Für das Grillen braucht es nicht zwangsläufig ein teures Gerät. Ein ganz einfacher Holzkohlegrill schafft dasselbe Geschmackserlebnis und bietet das Flair des genussreichen Garens am offenen Feuer. Außer einem Grillrost benötigen Sie eine feuerfeste Zange mit langen Griffen und die richtigen Utensilien zum Anzünden des Holzkohlematerials. Ob Holzkohlen-, Elektro- oder Gasgrill, die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wie oft und gerne Sie Ihren Grill anwerfen spielt dabei keine Rolle. Auch gibt es Familien, die gerne öfter mal ausgewiesene Grillplätze besuchen: Weil sie weder einen Garten noch einen geräumigen, zum Grillen geeigneten, Balkon besitzen. Grillgeräte gibt es in jeder Preislage mit und ohne Zubehör. Gas- und Elektrogrillgeräte benötigen keine lange Zeit zum Vorheizen wie etwa der Holzkohlegrill. Das ist ein Vorteil, wenn man Hunger hat und nicht so lange warten möchte. Grillen auf Holzkohle verleiht dem Fleischgenuss jedoch das einzigartige Raucharoma das Sie so lieben!
Grillgeräte begeistern je nach Modell mit Zusatzausstattung wie größere Ablagemöglichkeiten, Deckel über dem Grillgut und einiges mehr. Ein Beispiel für verschiedene Ausführungen von bewährten Gasgrills in unterschiedlichen Preislagen finden Sie bei Maxxus.

Sicherheit im Garten sowie auf Balkon und Terrasse

Kinder sollten Sie unbedingt von der Grillstelle fern halten und durchgehend beaufsichtigen. Das Grillgerät muss sicher und stabil stehen. Zu Gartenmöbeln, Büschen und Bäumen braucht es einen Mindestabstand von drei bis fünf Metern. Verwenden Sie keine Brandbeschleuniger und grillen Sie keinesfalls bei lebhaftem oder gar starkem Wind. Vermeiden Sie starke Rauchentwicklung. Auf dem Balkon/Terrasse einer Mietwohnung darf in der Regel nur ein Mal im Monat gegrillt werden, sofern im Mietvertrag nichts anderes steht. Gas- und Elektrogrills entwickeln deutlich weniger Rauch und auch der Funkenflug ist bei diesen Geräten im Gegensatz zum Holzkohlegrill geringer. Weitere Bestimmungen regelt der Mietvertrag oder die Hausordnung. Wer gerne öfter grillt, kann sich mit Freunden zusammen schließen und einmal hier und einmal dort grillen.

Das Grillen auf öffentlich ausgewiesenen Grillplätzen muss rücksichtsvoll gegenüber umliegenden Anwohnern sowie der Natur erfolgen. So darf auch hier nicht allzuviel Rauch entstehen und selbstverständlich dürfen die Grasnarbe oder andere Pflanzen des Platzes nicht beschädigt werden. Wegen Corona sind die jeweils aktuellen Bestimmungen der Region zu beachten. Seinen Müll nimmt jeder wieder mit und hinterlässt den Grillplatz ordentlich und sauber.

Grillen bedeutet mehr als nur Fleisch kross braten

Grillen ist mit einer Kunst zu vergleichen und es ist und bleibt meist die Domäne des Mannes. Das Grillen braucht sehr viel Aufmerksamkeit und Gefühl, um die jeweiligen Fleisch- oder Fischstücke individuell richtig zu behandeln. Das gilt fürs Würzen wie auch fürs Wenden und Verlagern auf dem Grill selbst. Doch die Mühe lohnt sich, denn beim Grillen entsteht dieses herrliche Aroma, welches sich in der Pfanne nicht entwickeln kann!

Bitte verwenden Sie zum Grillen kein gepökeltes Fleisch oder Würstchen in denen Nitritpökelsalz
enthalten ist. Es empfiehlt sich, Fleischstücke zum Kurzbraten zu verwenden, die nicht zu mager sind. Ein marmoriertes Stück Fleisch wie beispielsweise Schweinehals, Hüftsteak vom Rind oder ähnliches sind ideal. Je dünner die Fleischscheiben, umso rascher sind sie durch und neigen dazu, trocken und zäh zu werden.

Bitte würzen Sie das Grillgut erst nach dem Grillen. Auch sollte es ohne Salzzugabe mariniert werden, bevor es auf den Grillrost kommt. Vor dem Auflegen auf den Rost tupfen Sie das Fleisch oder den Fisch sorgfältig trocken. Denn die Kräuter in der Marinade wie Thymian, Rosmarin oder Oregano würden sonst in die Glut fallen und verbrennen. Verwenden Sie immer ein geschmacksneutrales sowie hocherhitzbares Öl zum Bestreichen von Fisch oder Fleisch. Das könnte beispielsweise Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl sein. In den Salatsoßen oder Dipps zum Fleisch darf es gerne ein natives Pflanzenöl sein. Dieses zeichnet sich aus durch seine hochwertigen Fettsäuren und trägt damit einen wertvollen Beitrag zu gesunder Ernährung bei. Eine herzhaft gewürzte Kräuterbutter auf dem Teller ist das Tüpfelchen auf dem i! Die Kräuterbutter stellen Sie gerne selbst her nach Ihren persönlichen Vorlieben. Die gewürzte Butter kann Knoblauch, Salz und Pfeffer enthalten sowie auch Chili, Kräuter oder andere Aromen wie Zitrone und Limette, was sehr gut zu Fisch harmoniert. Portionsweise eingefroren hält die Kräuterbutter mindestens ein ganzes Jahr.

Die Garzeit der verschiedenen Fleischsorten richtet sich nach dem Fleisch oder Fisch sowie nach der Stärke der Fleischscheibe. Ein ca. 2 cm dickes Rindersteak wird etwa 6 Minuten bei starker Hitze gegrillt und weitere 4 bis 5 Minuten bei indirekter Hitze weiter gegart. Mögen Sie es etwas mehr durchgebraten, lassen Sie das Fleisch noch etwas länger in der indirekten Hitze liegen. Dasselbe gilt für Lamm. Schweinefleisch, Hackfleisch sowie Geflügel sollte immer ganz durchgebraten werden. Fisch braucht je nach Stärke meist eine kürzere Zeit zum Garen als Fleisch. Genauere Empfehlungen darüber finden Sie in der Anleitung Ihres Grillgerätes.

Als Beilage, vegetarisch oder vegan - Gemüse lässt sich super grillen

Es eignen sich Gemüse wie Aubergine, Zucchini, (vorgegarte)) Kartoffeln in der Folie, gefüllte Tomaten, Paprika, Pilze. Außerdem gefüllte Zwiebeln, Maiskolben, Brot und Apfelscheiben. Die Obstsorten sollten nicht zu saftreich sein. Härteres Gemüse wie Kohlrabi oder Karotten ggf. dünner schneiden der kurz blanchieren. Zu gegrilltem Fleisch und Fisch passen sehr gut bunte Blattsalate sowie Nudel- und Kartoffelsalate oder einfach nur ein leckeres Brot. Köstliche Dipps für Ihr fertig gegrilltes Fleisch stellten Sie aus Sauerrahm, frischen Kräutern, Zitrone und wer's mag auch mit Knoblauch her. Ebenso kreieren Sie Salatsoßen mit Balsamiko und Raps- oder Olivenöl sowie mit Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie, Essiggurken, Oliven und frischen Zwiebeln. Wer es gerne asiatisch süßsauer mag, kann Sojasauce mit in die Marinaden und Dressings geben. Es gibt eine Fülle an würzigen Dipps, die gegrilltem Gemüse sowie Fleisch und Fisch die Vollendung an Geschmack auf dem Teller verleihen. Auch Grillsaucen aus dem Handel sind zu empfehlen und eignen sich sowohl für Gemüse als auch für Fisch und Fleisch.

Den Grill reinigen - am besten sofort

Doch die Grillfläche ist meist nicht allzu groß und gerade wenn der Rost noch lauwarm ist, lässt er sich mit einem guten Spülmittel leichter reinigen, als wenn Fett und Ruß fest geworden sind. Elektro- und Gasgrills lassen sich besonders leicht reinigen. Den Grillrost des Holzkohlegrills bekommen Sie wieder sauber, indem Sie diesen entweder sofort mit Wasser und Spülmittel reinigen. Sind die Grillreste bereits angetrocknet, stellen Sie eine Paste aus Natron oder alternativ aus Backpulver her. Damit bestreichen Sie den Rost und lassen die Paste eine halbe Stunde einwirken. Danach gut abspülen, fertig.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Grillen!