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Streetwearkultur in Deutschland

Locker und bequem ist Streetwear Streetwear für Trendbewusste Foto: © Unsplash

Streetwear gehört im Moment zu einem der angesagtesten Trends in der Modebranche, der Begriff umfasst eine informelle und sportliche Stilrichtung. Zwar ist diese Mode nicht unbedingt bürotauglich, aber sie präsentiert sich trotzdem ausgehtauglicher und ein wenig eleganter als das Outfit für einen Abend auf dem heimischen Sofa. Im Verlauf der letzten Jahre hat sich die Streetwear in Deutschland einen festen Platz bei den Einkaufsgewohnheiten erobert. Zu den Anhängern gehören überwiegend jüngere Konsumenten, aber auch die älteren Generationen wissen die vielen Vorteile der komfortablen Kleidungsstücke zu schätzen. Inzwischen gibt es zahlreiche deutsche Bürger, die auch im fortgeschrittenen Alter noch jung geblieben sind und sich dementsprechend anziehen. Als Stil verkörpert und umfasst die Streetwear diverse dynamische und spannende Bereiche, welche sich beständig weiter entwickeln. Darüber hinaus hat diese Mode aufgrund ihrer Herkunft auch subversive Tendenzen und positioniert sich häufig als Gegenpol zur teuren Luxusmode.

Streetwear im deutschen Alltagsleben

Trendbewusste Teenager und junge Erwachsene möchten sich modetechnisch frei entwickeln können. Dazu passen enge und unbequeme Anzüge nicht, die in vielen Unternehmen als Pflicht gelten. Dagegen punktet Streetwear mit lockeren Silhouetten und einem bequemen Tragegefühl. Als Basis dienen Trainingsanzüge, Sweatshirts und T-Shirts, die lässig mit Sneakers getragen werden. Mit Hilfe von Bomberjacken, Cargohosen, Hoodies und weit geschnittenen Jeans kommt Abwechslung ins Spiel. Für das weibliche Geschlecht dürfen es auch Skinny Jeans, Jumpsuits, Kleider und Röcke im Streetwear Look sein. Ergänzt durch Caps und Sandalen ist das Outfit komplett. Zu den kennzeichnenden Details gehören aufgedruckte Markennamen und sichtbare Reißverschlüsse, welche direkt ins Auge fallen.

Die Herkunft der Streetwear

Die derzeitig stark angesagte Streetwear verändert sich permanent und ist aus diversen Subkulturen entstanden. Dazu zählt vor allem die Hip-Hop-Szene, die in Deutschland wortgewaltig durch Künstler wie Azad, Fard, Jan Delay, KC Rebell, Kollegah und Sido vertreten ist. Aber auch die Kategorien Skate und Surf haben einen starken Einfluss auf diese spezielle Moderichtung. Ausgehend von der Ost- und Westküste der USA ist die Streetwear durch Musik und Street Artists nach Europa gekommen. Sie wird durch interessante Menschen und innovative Modelabel repräsentiert, welche eine globale Kultur widerspiegeln. Ihre Anhänger widersetzen sich dem Mainstream in der Modewelt, sie möchten bequeme Kleidung zu jeder Zeit und an jedem Ort tragen.

Alltagstauglichkeit von Streetwear

Angesichts der gegenwärtigen Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland, müssen sich Arbeitnehmer vielerorts nicht mehr schick für den Job anziehen. Das ist vor allem in kreativen Branchen der Fall, dazu gehören unter anderem Designstudios, Kunstagenturen und Unternehmen aus der IT-Branche. Des Weiteren setzt sich aufgrund der aktuellen Lage das Home Office immer mehr durch, sodass die eigenen Modevorlieben nicht mehr durch einen nervigen Dress-Code blockiert werden. Streetwear punktet aber nicht nur mit einem hohen Tragekomfort, sie präsentiert sich auch sehr stylisch. Optische ansprechende Farben und Muster machen die Kleidungsstücke nicht nur straßentauglich, sondern ebenfalls salonfähig. Die Träger profitieren von der durchgehenden Funktionalität, die in Verbindung mit qualitativ hochwertigen Materialien einhergeht. Die modernen Funktionsstoffe passen sich perfekt dem eigenen Körper an und sind dazu noch pflegeleicht. Das Waschen ist problemlos in der Maschine möglich, danach trocknet die Streetwear Kleidung extrem schnell.

Angesagte Trends und Marken bei der Streetwear Mode

Die Streetwearkultur in Deutschland ist genauso von den aktuellen Trends geprägt wie der Rest der Welt. Generell ist erlaubt, was dem Träger gefällt, dabei gibt es keine strengen Regeln. Gegenwärtig präsentieren sich die Kleidungsstücke mit auffälligen Mustern und provokanten Prints, die perfekt zur damit einhergehenden Streetart passen. Längst sind Graffitis als eigenständige Kunstrichtung anerkannt und schmücken deutschlandweit Häuserfassaden sowie Wände aller Art. In der Hauptstadt zieren sie die Reste der Berliner Mauer und haben sich als beliebte Sehenswürdigkeit etabliert. Bei den Marken geben adidas, Carhartt, Dickies, Ellesse, FILA, Lonsdale London, Nike, The North Face und Vans weiterhin den Ton an. Aber es setzen sich auch viele Newcomer wie Brandit, Criminal Damage, Massari, New Era und Rocawear durch.

Streetwear für den Sport einsetzen

Aufgrund der legeren Schnitte und funktionellen Eigenschaften der Kleidungsstücke lässt sich die Streetwear auch für den Sport einsetzen. So ist ein nahtloser Übergang vom Spaziergang in der City zum Joggen möglich. Nach dem Drink im Café geht es auf den Platz, um eine Runde Basketball zu spielen oder zum Training ins Fitness-Studio. Dank der sportlichen Streetwear ist der Träger immer und überall einsatzbereit und kann ohne Verzögerungen das nächste Workout starten.