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Existenzgründung mit dem eigenen Onlineshop – 10 Tipps, worauf Internetstartups achten sollten

Ein starker Websuaftritt sorgt für Sichtbarkeit im Internet Wer gründet, sollte auch leicht im Internet gefunden werden Foto: © Unsplash

Mit dem eigenen Onlineshop Geld verdienen? Davon träumen immer mehr Menschen. Mit ein bisschen Know-how ist es auch überhaupt kein Problem, einen Shop zu gründen und ins Web zu stellen. Aber: Damit der Onlineshop auch wirklich Umsatz generiert und schon bald die ersten Verkäufe abgeschlossen werden, gibt es ein paar Dinge, auf die Internetstartups achten sollten. Hier haben wir die wichtigsten Tipps für zukünftige Onlineshop-Besitzer zusammengefasst.

Aufgrund der aktuellen Situation: immer mehr Shops gehen online

Es ist natürlich auch der Corona-Pandemie  zu verdanken, dass immer mehr Unternehmen entscheiden, mit einem eigenen Onlineshop durchzustarten. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen und des andauernden Lockdowns blieb vielen Firmen auch nichts anderes übrig, als ihr Online-Geschäft auszubauen. Schon seit einigen Monaten gibt es daher immer mehr Internetstartups – jetzt probiert es auch die Bestliquids GmbH aus Hannover. Hierbei handelt es sich um einen Onlineshop für E-Zigaretten und Liquids, indem Du alles erhältst, was das Dampferherz begehrt. Bestliquids ist ein gutes Beispiel dafür, was es für einen erfolgreichen Onlineshop braucht: einen guten Kundenservice, eine große Auswahl, günstige Preise und eine hohe Qualität. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Kriterien, auf die Internetstartups achten sollten, die mit einem eigenen Onlineshop ihre Umsätze erhöhen möchten.

10 Tipps für einen erfolgreichen Onlineshop

Im Folgenden haben wir Dir zehn Tipps zusammengestellt, die Einsteigern in puncto Online-Handel dabei helfen, mit ihrem Onlineshop so richtig durchzustarten.

1. Mit der richtigen Shop-Software arbeiten

In technischer Hinsicht ist es einfach, in das eCommerce-Business einzusteigen. Das A und O: Eine gute Shop-Software. Hierfür gibt es unzählige Anbieter und Lösungen. Folgende Varianten haben sich bewährt: 1.     Ein gemieteter Onlineshop über Strato oder Jimdo 2.     Eine selbst gehostete Open-Source-Lösung wie Shopware oder Magento 3.     Eine komplette Eigenentwicklung Für absolute Einsteiger ohne Erfahrung in der Programmierung ist die erste Variante am günstigsten. Die meisten Onlineshop-Gründer entscheiden sich aber für die zweite Version. Nur erfahrene Programmierer sind mit der dritten Lösung gut beraten – oder Personen, die das entsprechende Budget haben, sich ihren Onlineshop entwickeln zu lassen.

2. Die Warenwirtschaft richtig organisieren

Es gibt einige bewähre Softwarelösungen für Start-ups, die Gründern beim Einstieg ins Online-Geschäft helfen. Am Anfang gibt es meist nur wenige Transaktionen, sodass sich Warenwirtschaft und Buchhaltung noch einfach erledigen lassen. Aber nach einiger Zeit wird der Aufwand immer größer. Eine gute Buchhaltung und Lagerhaltung sind wichtig, weshalb Onlineshop-Gründer von Anfang an mit einer guten Software arbeiten sollten.

3. SEO nicht vergessen

Zu den wichtigsten Grundlagen eines guten Onlineshops gehört eine durchdachte SEO-Strategie. Zumindest die Bascis der Suchmaschinenoptimierung sollte jeder Shop-Gründer kennen und anwenden. Mit SEO ist es möglich, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erwecken, ohne viel Geld in Werbung stecken zu müssen. So generiert man viel Traffic über die Suchmaschinen und sorgt dafür, dass der Shop überhaupt im Internet neben der Konkurrenz wahrgenommen wird.

4. Eine gute Onlineshop-Struktur

Die Struktur eines Onlineshops sollte im Vorfeld gut durchplant werden – auch, wenn es am Anfang vielleicht nur wenige Kategorien und Produkte gibt. Wächst der Shop nachträglich, werden meist einfach neue Kategorien hinzugefügt. Das führt aber dazu, dass der gesamte Onlineshop unübersichtlich wird. Die Navigation sollte nachvollziehbar und möglichst kurz sein.

5. HTML- und CSS-Kenntnisse sind von Vorteil

Programmierkenntnisse in HTML und CSS sind nicht zwangsläufig für die Gründung eines Onlineshops notwendig – schaden können sie jedoch nicht. Wer sich hier zumindest grundlegend auskennt, kann kleinere Änderungen am Design auch mal selbst durchführen, ohne erst wieder auf Hilfe von außen zu warten. Das ist nämlich teuer, nervig und zeitaufwendig.


6. Hochwertige Produktfotos selbst aufnehmen

Die meisten Hersteller bieten für ihre Produkte Fotos an, die sich Shop-Betreiber herunterladen und für den Onlineshop verwenden dürfen. Das hat aber den Nachteil, dass dasselbe Foto dann auf unzähligen Seiten zu finden ist. Startet ein Internetnutzer eine Produktsuche, findet er überall dasselbe Bild. Da ist es praktisch, wenn ein Onlineshop mit einem eigenen, professionell aufgenommenen Produktbild aus der Masse hervorstechen kann. Mit ein bisschen Erfahrung und einer überschaubaren Grundausstattung ist es zum Glück problemlos möglich, Produktfotos für Onlineshops selbst aufzunehmen.    

7. Passende Rechtsform aussuchen

Für die Auswahl der Rechtsform ist es wichtig zu wissen, was man mit seinem Onlineshop vorhat. Möglich sind folgende Optionen: ·       Einzelkaufmann ·       GmbH ·       Ltd. ·       Mini GmbH Letztere erfreut sich einer besonderen Beliebtheit, weil sie schnell und günstig errichtet und später in eine GmbH umgewandelt werden kann. Mehr zum Thema Rechtsformen für Onlineshops gibt es im Internet.

8. Komfortable Zahlungsarten

Ist der Onlineshop programmiert und die Warenwirtschaft steht, muss vor allem der Kundenservice in den Fokus rücken. Nur, wenn er stimmt, werden sich die Kunden im Onlineshop wohlfühlen und auch Einkäufe tätigen. Das beginnt schon bei den angebotenen Zahlungsarten. Die meisten Onlineshops bieten ihren Kunden zumindest die Möglichkeit, per Vorkasse oder PayPal zu zahlen. Für einen erfolgreichen Onlineshop ist das aber in der Regel zu wenig. Je mehr Zahlungsarten angeboten werden, desto geringer ist das Risiko, Kunden zu verlieren. Die Kreditkartenzahlung und der Kauf auf Rechnung sind auf jeden Fall anzuraten.

9. Schnelle Lieferung garantieren

Viele Menschen kaufen online, um Zeit zu sparen. Sie haben keine Lust, erst in einem lokalen Geschäft vor Ort einzukaufen, sondern möchten sich lieber alles bequem nach Hause liefern lassen. Nimmt die Lieferung zu viel Zeit in Anspruch, geht dieser Vorteil des Onlineshoppings aber verloren. Gerade deshalb sind Shops klar im Vorteil, die eine Lieferzeit von maximal drei Werktagen garantieren. Verwöhnt durch große Versandhändler erwarten Kunden heutzutage im eCommerce auch einfach einen schnellen Versand. Kann man diesen nicht garantieren, hat man kaum eine Chance, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

10. Die Zufriedenheit des Kunden ist das wichtigste

Jeder, der einen Onlineshop gründet, sollte sich darüber bewusst sein, dass ein Kunde auch jederzeit woanders einkaufen kann. Es ist nur ein Mausklick notwendig, um zur Konkurrenz zu wechseln. Deshalb sollte die Kundenzufriedenheit für jeden Onlineshop-Betreiber das oberste Ziel sein. Um eine gute Kundenbindung zu erzielen, ist es wichtig, den Shop-Besuchern etwas zu bieten, was die Konkurrenz nicht hat: ·       Längeres Rückgaberecht ·       Kostenfreie Retouren ·       Kostenloser Versand (ab bestimmtem Warenwert) ·       Telefonischer Kundenservice ·       Kulanz bei Widerrufen Die Kunden solcher Onlineshops zögern nicht, in Zukunft noch einmal hier einzukaufen.