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Welche Rolex Modelle eignen sich als Geldanlage?

Rolex Uhr Eine Rolex verliert wohl nie an Wert Foto: © Pixabay

Rolex ist eine der beliebtesten Uhrenmarken der Welt. Natürlich kauft man sich eine solche Uhr vor allem aufgrund des einzigartigen Designs und der hohen Qualität. Doch wenn man einige Dinge beachtet, dann kann man auch von der Wertsteigerung vieler Modelle profitieren. So lässt sich die Uhr am Ende zum Einkaufspreis wieder verkaufen oder sogar eine schöne Rendite erzielen. Doch an eine Rolex Uhr zu kommen, ist gar nicht so einfach. Im Folgenden erklären wir Ihnen, welche Modelle sich aktuell besonders gut als Wertanlage eignen und wo Sie diese finden.  

Eine Rolex Uhr mit Blick in die Zukunft

Rolex Uhren sind immer eine Wette auf die Zukunft. Natürlich kann niemand vorhersagen, welche Reihen im Wert steigen werden, allerdings lässt es sich zumindest ein wenig eingrenzen. Interessant ist bei Rolex vor allem, dass nicht die Gold- oder Platin-Modelle besonders wertstabil sind, sondern eher die Rolex Sportmodelle aus Stahl.   Wer diese Modelle im Laden findet, der hat quasi einen Sechser im Lotto. Solche Uhren neu zu kaufen lohnt sich immer, bereits am nächsten Tag kann die Uhr häufig schon wieder zum doppelten Preis verkauft werden. In der Regel werden die Uhren jedoch aus zweiter Hand gekauft, da es sich äußerst schwierig gestaltet, sie neu zu bekommen. Im Folgenden nun die rentabelsten Modelle:

Rolex Explorer II

Online finden Sie viele preiswerte Rolex Explorer. Doch die Zeiten, in denen diese Uhr ein echter Geheimtipp war, sind vorbei. Gerade bei Sammlern ist die Reihe sehr beliebt. Die Rolex Explorer wurde bereits 1971 auf den Markt gebracht, das aktuellste Modell stammt von 2011. Aufgrund des Alters wird daher aktuell auf technische Updates spekuliert. Das macht die Rolex Explorer zu einem Spitzenkandidaten für eine etwaige Wertsteigerung. Kommt ein neues Modell auf den Markt, dann sind die alten Modelle nicht mehr so verfügbar wie bislang, wodurch die Preise automatisch steigen.

Rolex Cosmograph Daytona

In den sechziger Jahren war die Uhr noch ein echter Ladenhüter. Damals hätte man sie als echtes Schnäppchen kaufen können. Zu großer Bekanntheit gelangte die Uhr, als Fotos auftauchten, auf denen Paul Newman die Uhr am Handgelenk trug. Dadurch wurde das Modell Teil der Filmgeschichte. Gerade bei Sammlern ist die Uhr sehr beliebt. Noch 1994 konnte man den Chronographen für den Preis von gut 3000 Euro erwerben, heute liegt der Wiederverkaufswert zwischen 25.000 und 50.000 Euro, je nach Zustand.

Rolex GMT-Master II “Batman”

Dieses Modell ist noch relativ jung am Markt und wurde erst 2019 vorgestellt. Die Produktion des Vorgängers wurde mit Erscheinen des neuen Modells eingestellt, was immer ein Hinweis auf eine sicher zu erwartende Wertsteigerung ist. Von Sammlern werden insbesondere Modelle gesucht, die an Rolex Oysterband haben. Bei diesem Modell beträgt der Gewinn aktuell etwa 5000 Euro.

Rolex GMT-Master II “Pepsi”

Seit 2018 gibt es für dieses Modell eine Warteliste. Der Name Pepsi stammt dabei von der rot-blauen Keramik Lünette. Zusätzlich hat die Uhr aber auch ein stilvolles Band erhalten und gerade in der Version aus Stahl ist sie besonders beliebt. Der Listenpreis beträgt heute etwa 9000 Euro, der Wiederverkaufswert hat sich gleichzeitig auf 15.000 Euro gesteigert.

Wo kauft man am besten die Rolex Uhr?

Erste Wahl für den Kauf eine Rolex Uhr ist immer ein Rolex Konzessionär. Dort werden Echtheit, eine deutsche Seriennummer und Garantiekarte sowie eine vollständige Box garantiert. Aber auch der Kauf bei renommierten Auktionshäusern lohnt sich, denn dort wird ebenfalls die Echtheit der Uhr garantiert. Bei anderen Händlern oder Privatpersonen ist Vorsicht geboten, unechte Uhren oder Diebesgut sind nur schwer zu erkennen.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Neben der Wahl des Anbieters, sollten Sie auch aktuelle Trends und den Zustand der Uhr im Auge behalten. Fallen Sie nicht auf verlockende Angebote von unseriösen Händlern rein und auch der Kauf von Privatpersonen kann nicht empfohlen werden. Teilweise sind auch nur Einzelteile ausgetauscht, was sich als Laie kaum erkennen lässt. Auch der Kauf im Ausland ist eine beliebte Methode, da das Angebot begrenzt ist. Dabei sollten Sie natürlich die Einfuhr nach Deutschland beachten, so muss dabei auf jeden Fall die Mehrwertsteuer entrichtet werden, eventuell sogar zusätzlich noch separate Zollgebühren. So kann sich eine geringe Ersparnis schnell in Luft auflösen.