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Eigene T-Shirt Kollektion entwerfen - so klappt es mit POD!

T-Shirts werden von den meisten Menschen täglich getragen und gern gekauft. Egal ob schlicht, mit Mustern oder ansprechendem Logo - im Kleiderschrank und bei verschiedenen Anlässen sind sie ein Blickfang. Wenn Du dieses Interesse für T-Shirts nutzen und deine eigenen Designs verwenden möchtest, solltest Du es am besten mit der Variante “POD”-Druck probieren. Was das bedeutet, erkläre ich Dir im nachfolgenden Artikel.

POD - Drucken nach Bedarf

Die Buchstaben POD stehen für den Ausdruck “Print-on-Demand”, was übersetzt “Drucken nach Bedarf'' bedeutet. Der Druck wird erst veranlasst, wenn die Bestellung durch den Endkunden erfolgt ist. Dies schont die Umwelt. Außerdem sind keine großen Lagerbestände vonnöten. 

Zusammenarbeit mit Druckanbieter

Besonders für Start-up-Unternehmer lohnt es sich, ein Produkt zunächst zu testen, bevor die eigene Produktion gestartet wird. Mithilfe von Unternehmen wie Easyprint lassen sich eigene Produkte im Wunschdesign entwerfen und verkaufen. Wichtig ist, dass Du dem Anbieter vertraust, da er sich nicht nur um die Herstellung Deines Produkts, sondern auch um Versand und eventuelle Rückabwicklung kümmern wird. Dies erspart Dir Zeit, die Du ganz Deinem Kerngeschäft widmen kannst. 



Das Print-on-Demand-Verfahren bringt Vor- und Nachteile mit sich, die man gut abwägen sollte, bevor man sich entscheidet.

Den passenden Druckanbieter finden

Die Wahl des Druckanbieters sollte nach zuvor festgelegten Kriterien erfolgen. Da die Zufriedenheit Deiner Kunden maßgeblich von der Arbeit des Anbieters abhängt, musst Du Dir gut überlegen, mit wem Du die Zusammenarbeit eingehen möchtest. Führe am besten Gespräche mit mehreren Anbietern und notiere Dir dabei die wichtigsten Antworten. 

Je nachdem, welche Maschinen die Druckerei verwendet, können Druckergebnisse besser oder schlechter ausfallen. Arbeitet sie bereits mit vielen anderen Unternehmen zusammen, kann das Verzögerungen bei der Auslieferung zur Folge haben. Auch die Konditionen von Preis, Versand und Rückgabe sind entscheidend, da von ihnen abhängt, zu welchen Bedingungen Deine Kunden letztlich Produkte erhalten.

Für wen eignet sich ein Print-on-Demand-Geschäft?

Die POD-Plattformen werden vorwiegend von Künstlern, Designern, Influencern, Schriftstellern und Unternehmern genutzt. Auch Autoren und Verleger greifen auf das Angebot zurück. Da die Produktpalette der Druckanbieter sehr hoch ist, stellt ein POD-Geschäft für viele Kreative eine gute Möglichkeit dar, um ihre Produkte zu verkaufen. Nach dem Entwurf können diese vergleichsweise günstig getestet werden.

T-Shirt-Kollektion entwerfen

T-Shirts sind ein häufig verkauftes Produkt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: mit Rundhalsausschnitt, spitz zulaufendem Ausschnitt, sowie als Damen-, Herren- und Kindershirts. Bevor Du damit beginnst, T-Shirt-Designs zu entwerfen, solltest Du über Deine Zielgruppe Bescheid wissen. Männer, Frauen und Kinder bevorzugen unterschiedliche Muster und Farben. Gerade weil T-Shirts ein häufig verkauftes Produkt sind, sollte sich Deine Kollektion von anderen gut abheben.

Hilfe vom Designer

Auch wenn Du selbst kein Künstler bist und trotzdem Deine eigene T-Shirt-Kollektion haben möchtest, gibt es Möglichkeiten, diese umzusetzen. Du kannst einen Designer hinzuziehen und Deine Pläne mit ihm besprechen. Der Designer sollte wissen, was genau Du Dir vorstellst und für welche Zielgruppe er etwas entwerfen soll. Bedenke dabei, dass Du auch den Designer für seine Dienste bezahlen musst. Manche POD-Anbieter haben im Team eigene Designer, die Dir ebenfalls vor dem Druck mit der Umsetzung der Druckvorlagen helfen können.

Muster anfordern

Steht der Entwurf und ist bereit zum Druck, hast Du schon einen großen Schritt bewältigt. Daraufhin folgt die Testphase, in der Du Dir zunächst ein Muster des fertigen Produktes zusenden lässt. Nun ist Deine Aufmerksamkeit gefordert. Kontrolliere, ob das Design wirklich so gut aussieht, wie Du es Dir vorgestellt hast. Vielleicht wirken Farben und Schriftzüge auf dem bedruckten T-Shirt etwas anders, als Du es beim Entwurf am Bildschirm wahrgenommen hast. Stellst Du fest, dass etwas verbessert werden muss, solltest Du Dir das Design noch mal vornehmen oder dem Designer zur Bearbeitung vorlegen.

Gleichzeitig musst Du darauf achten, in welcher Qualität das T-Shirt ausgefallen ist. Bist Du unzufrieden mit der Ausführung des Drucks oder der Verarbeitung, solltest Du Dir eventuell doch einen anderen Druckanbieter suchen. 

Auch, wenn das Muster qualitativ hochwertig erscheint, ist es wichtig, dass Du Dir weiterhin in regelmäßigen Abständen etwas zusenden lässt. Nur so lässt sich testen, ob vom Druckanbieter ausgelieferte Waren in gleichbleibend gutem Zustand bei Deinen Kunden ankommen.

Produkte bewerben

Um Kunden aufmerksam zu machen, solltest Du hochauflösende und ansprechende Bilder Deiner Produkte machen und diese in Form von Werbung veröffentlichen. Dazu eignen sich Social-Media-Plattformen und bezahlte Anzeigen bei Google. So kannst Du den Kontakt zu potenziellen Kunden suchen und sie mit eigenen Posts von Deinem Produkt überzeugen. Genügt das noch nicht, gibt es auch die Möglichkeit, Influencer mit der Werbung für Deine Kollektion zu beauftragen.

Sendungen verwalten

Wenn Du mit einer Druckerfirma zusammenarbeitest, wird diese auch den Versand übernehmen. Du solltest dennoch eine Strategie haben, um Lieferzeiten und Kosten zu verwalten. Am besten ist es, wenn Du mit dem Lieferanten in Kontakt stehst und auch über mögliche Verzögerungen immer informiert wirst. In einem FAQ-Bereich auf Deiner Webseite kannst Du häufige Fragen zum Thema Versand klären und einen Ansprechpartner für Deine Kunden nennen, falls sich die Ware unerwartet verspäten sollte. Ganz wichtig: Beachte immer die entsprechenden Fertigungs- und Druckzeiten!

Versandkosten berechnen

Um anfangs schneller Kunden zu gewinnen, kann es sinnvoll sein, einen kostenlosen Versand anzubieten. Das hat weiterhin den Vorteil, dass viele Kunden dazu bereit sind, auch mal länger auf die bestellte Ware zu warten, wenn sie dafür keine zusätzlichen Versandkosten tragen müssen. Dennoch ist es hier wichtig, eine gute Balance zu halten und am Ende nicht auf Kosten sitzen zu bleiben. Sinnvoll wäre es zum Beispiel, die Versandkosten bereits mit dem Artikel zu verrechnen.

Erstellung von Mockups

Mockups sind digitale Entwürfe, die den Kunden Deine Produkte vor der Bestellung präsentieren. Durch sie ist es später auch einfacher, die Palette der Kundenwünsche zu erweitern und gleich ein Bild davon vor Augen zu haben.

Fazit - so erstellst Du Deine eigene T-Shirt-Kollektion

Um T-Shirts entwerfen und anschließend verkaufen zu können, braucht es nicht zwangsläufig eine eigene Produktionsstätte. Durch POD-Anbieter lässt sich der Entwurf und Druck extern umsetzen. Es ist wichtig, dass Du Dich gut mit verschiedenen Anbietern auseinandersetzt, bevor Du die Zusammenarbeit eingehst. Nur dann kannst Du auch sicher sein, dass die T-Shirts gut bei Deinen Kunden ankommen. Nimm Dir Zeit beim Entwerfen Deiner eigenen T-Shirt Kollektion, denn sie sollte etwas Besonderes werden!