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Populismus-Kultur-Kampf

Flyer
Datum: Donnerstag, 01.07.2021 Location: Goethe Universität Ort: 60323 Frankfurt am Main Straße: Grüneburgplatz 1

Diskussionsreihe POPULISMUS – KULTUR – KAMPF 

Kulturelle Dynamiken illiberaler Demokratie 

Die populistischen Bewegungen des letzten Jahrzehnts  sind kein rein politisches Phänomen. Denn politische 
Auseinandersetzungen nehmen heute vermehrt die Gestalt von Kulturkämpfen an. In ihnen werden die unterschiedlichsten Facetten des Alltagslebens zu Erkennungssymbolen der politischen Lagerzugehörigkeit. 
Gleichzeitig werden zivilgesellschaftliche Institutionen, von den Medien über Universitäten bis hin zum Literaturbetrieb, zu Austragungsorten neuer Formen politischer Auseinandersetzung. 

Hier setzt die von Studierenden des Instituts für England- und Amerikastudien mitkonzipierte Veranstaltungsreihe an: Erst wenn wir auch kulturelle Dynamiken betrachten, können wir begreifen, wie sich populistische Strömungen weltweit ausbreiten konnten.

Und wie Populist*innen in zahlreichen Ländern die Demokratie soweit zurechtstutzen konnten, dass sie dort zu einer 
illiberalen und regelrecht autoritären Schrumpfform verkümmert ist. Mit Blick auf Medien, die Universität und 
die Literatur diskutieren prominente Gäste, wie der Kulturkampf weitgestreute illiberale Tendenzen befördert – und welche Gegenmittel die Sphäre der Kultur selbst bereitstellt.

Anmeldung unter:

https://www.buerger.uni-frankfurt.de/

QUOTENDRUCK - Massenmedien im Zeitalter des Populismus

Mit dem Erstarken des Populismus sind alte Gewissheiten über die Rolle der Medien als vierte Gewalt der 
Demokratie ins Wanken geraten. Die Auftaktdiskussion widmet sich den Dilemmata, denen sich Journalist*innen heute ausgesetzt sehen. Wie lässt sich über Populismus berichten, ohne diesen zu befördern?
Wie ist umzugehen mit dem Vorwurf vieler Populist*innen, etablierte Medien ließen nur einen engen Meinungskorridor zu?
Inwiefern haben Beschleunigungstendenzen  in der Medienkultur selbst zum Aufstieg des Populismus beigetragen?
Und wie können Medien kritisch und differenziert berichten und somit den zivilgesellschaftlichen  Kitt der Gesellschaft festigen, wenn sie selbst immer stärker unter ökonomischen Druck geraten? 

Podiumsgäste 

Dr. Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen 
Zeitung),
Ina Dahlke (Wissenschaftsredaktion, Hessischer Rundfunk),
James Poniewozik (Chief Television Critic der New York 
Times),
Helga Schmidt (WDR-/NDR-Hörfunkstudios Brüssel)

Moderation 
Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Filmwissenschaftler, Goethe-Universität)
Vorgemerkt
Unterhaltung