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Frankfurt am Main

Nacht der Museen Frankfurt - 37.000 genießen eine inspirierende Nacht

Von der besonderen Atmosphäre der Nacht der Museen haben sich am Samstag, 5. Mai, rund 37.000 Besucherinnen und Besucher verzaubern lassen. In den Museen und Ausstellungshäusern in Frankfurt und Offenbach wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die nächtlichen Flaneure.

„Es ist schön zu sehen, wie zu später Stunde Menschen aus Frankfurt und der Region auf den Beinen sind, um Kunst an vielen verschiedenen Orten zu erleben. Ich danke allen beteiligten Institutionen, Museen, Galerien und Off-Spaces sehr herzlich für dieses wunderbare Programm, das einmal mehr die Vielfalt unserer Frankfurter Kulturlandschaft in einer Nacht erlebbar macht“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Großen Zulauf meldeten die Häuser am Schaumainkai – neben der eindrucksvollen Rubens-Ausstellung begeisterte das Museum für Kommunikation mit einem Programm, das „alles außer Schlaf“ versprach, besonders viele Besucherinnen und Besucher. Auch rund um den Römerberg gab es einiges zu entdecken; während Antagon mit seiner zeitkritischen Performance zahlreiche Schaulustige anlockte, begeisterte der US-amerikanische Ausnahmekünstler Basquiat in der Schirn Kunsthalle. Im Historischen Museum waren die Stimmen von George Clooney und Ben Stiller live zu hören und das Caricatura Museum zeigte Werke des Komikers Otto Waalkes.

Nach längerem Umbau war erstmals auch wieder die beliebte Sternwarte dabei, die mit der Raumfahrtausstellung großen und kleinen Weltallfans ein Glitzern in die Augen zauberte. Großen Andrang gab es auch im erstmals teilnehmenden Lufthansa Aviation Center – die Gäste wurden von Pepper, dem Roboter begrüßt, der in der Nacht Weltpremiere feierte.

Zu den beliebtesten Zielen in Offenbach gehörte der City Tower; Holzskulpturen und eine einmalige Aussicht auf die nächtliche Skyline lohnten das Warten auf Einlass. Im Ledermuseum standen „Paare“ im Fokus; ein Riesen-Memoryspiel und Tango Argentino luden zum gemeinsamen Spielen und Tanzen. Musik unterschiedlichster Stilrichtungen bot für jeden Geschmack etwas, die Sounds kamen aus der ganzen Welt: Französische Chansons, persische Folklore und russische Klaviermusik setzten akustische Akzente; wer die Nacht ruhiger ausklingen lassen wollte, lauschte den Saxophon-Klängen zu Kerzenschein im Dommuseum.

Auch die Kunstauktion von EY war ein großer Anziehungspunkt. Dem Auktionator gelang es, aus über 20 Kunstwerken von jungen Künstlerinnen und Künstlern der Frankfurter Städelschule und der Offenbacher Hochschule für Gestaltung einen Erlös von über 56.000 Euro zu erzielen. Begeistert zeigte sich nicht nur der Veranstalter, sondern auch die Empfänger freuten sich: Der Erlös der EY-Benefizveranstaltung geht an die Fördervereine der Frankfurter und Offenbacher Kunsthochschulen.

Entspannt durch die Nacht kamen die Besucherinnen und Besucher mit den fünf Shuttle-Buslinien sowie in historischen Straßenbahnen – wer selbst in die Pedale treten wollte, nutzte das kostenfreie „Call a bike“ Bike-Sharing.

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