Stadtauswahl:
Umkreis: 25 km
Frankfurt am Main

Unter der Woche in Berlin

Der dritte Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga steht an und nach dem großartigen Kampf gegen den FC Bayern Basketball steht die nächste schwere Aufgabe auswärts vor der Türe. Die FRAPORT SKYLINERS treffen am Dienstagabend um 19:00 Uhr auf das Team von ALBA BERLIN und werden alles daransetzen den ersten Sieg der noch jungen Saison 2019/2020 einzufahren. Zu verfolgen gibt es die Partie live auf MagentaSport (kostenpflichtig).

STIMME SEBASTIAN GLEIM (HEADCOACH)

"Nach einer großen Herausforderung gegen München wartet jetzt das nächste Euroleague Team der Liga auf uns. ALBA BERLIN spielt einen sehr intelligenten Basketball. Man redet überwiegend über die Offensive, aber was oft in den Hintergrund gerät ist die Tatsache, dass Berlin auch eine sehr gute Defensiv-Mannschaft ist. Es wird natürlich eine enorm schwierige Aufgabe, aber zugleich auch eine tolle Herausforderung. Der Einsatz von Lamont Jones ist aktuell fraglich, da er aufgrund von Krankheit bisher noch nicht trainieren konnte."

ÜBER DEN GEGENER

Mit Tempo, technisch sauber und mit vielen Freiheiten - so will man seit 2017 in Berlin unter Headcoach Aito Garcia Reneses spielen. Berlin konnte sich in den vergangenen Jahren mit ihrem modernen europäischen Basketball zurück in die Euroleague spielen. Bei ihrer Rückkehr auf die höchste europäische Ebene konnten sie einen eindrucksvollen Sieg gegen Zenit St. Petersburg mit 85:65 einfahren. Mit dem Heimsieg über Rasta Vechta (101:78) und dem Auswärtserfolg in Bamberg (74:78) startete man erfolgreich in die neue Saison.

Die Hauptstädter wollen durch Kontinuität ganz nach oben, weshalb man Spieler wie Luke Sikma (MVP der easyCredit BBL Saison 2017/18) für die nächsten vier Jahre verpflichtet hat. 11 von 14 Spieler sind bereits in der letzten Saison für ALBA aufgelaufen, sodass man weiterhin eine ähnliche Spielphilosophie erwarten kann.

WAS IST NEU IN BERLIN

Markus Eriksson - 2,01m großer Guard - unterzeichnet einen Vier-Jahres-Vertrag. Berlin setzt viel Hoffnung auf dem 25-jährigen schwedischen Scharfschützen. Er kam in der Off-Season vom letztjährigen Euroleague-Teilnehmer Gran Canaria für die er in der Liga 45% seiner Dreipunktewürfe versenkte.

PLAYER TO WATCH

Luke Sikma ist Dreh- und Angelpunkt des Berliner Systems. Ein Big-Men mit herausragenden Spiel-IQ. Er trifft hervorragende Entscheidungen und erzielte durchschnittlich 4,6 Assist pro Spiel. Ist er auf dem Parkett, berührt er den Ball in so gut wie jedem Angriff. Der US-Amerikaner verlängerte nach seiner herausragenden 7DAYS EuroCup Saison, in der er den MVP Titel gewinnen konnte, das Finale mit dem Team aber leider verlor, seinen Vertrag um vier weitere Jahre.

ÜBER DIE FRAPORT SKYLINERS

Nach super Leistung im Topspiel gegen München gehen die Frankfurter trotz dreier Niederlagen mit breiter Brust in die Partie gegen ALBA BERLIN. Top-Scorer Lamont "Momo" Jones ist "on fire" und erzielt in den ersten Partien der Saison durchschnittlich 21,0 Punkte pro Spiel (zweitbester Wert der Liga) - krankheitsbedingt ist sein Einsatz in Berlin allerdings fraglich. Sein kongenialer Partner Anthony Hickey, der leider nur in der Vorbereitung sein Können unter Beweis stellen konnte, muss sich aufgrund einer Fußverletzung weiterhin gedulden und wird frühestens in der Partie am 19.10. gegen die Hamburg Towers Minuten auf dem Frankfurter Parkett stehen.

Nach 26 Turnover im Eröffnungsspiel gegen die Telekom Baskets Bonn, wurde der Ball lediglich 7mal in Münchener Hände abgegeben. Dort anknüpfen wo wir aufgehört haben, gibt Assistent Coach Daniel Herbert dem Team mit auf den Weg und verweist auf die lange Saison. Nach der strittigen Schlussphase im letzten Spiel, gilt es für die Frankfurter das innere Unbehagen in Energie umzuwandeln und an die defensive Leistung gegen München anzuknüpfen, um dann vielleicht nicht den Meister, aber den Vizemeister zu ärgern.

Kleine Meilensteine können Richard Freudenberg und Marco Völler erreichen: Freudenberg benötigt noch fünf, Völler noch vier Punkte um den 250. Karrierepunkt zu erzielen. übrigens: 74 Partien gab es gegen Berlin schon. Gegen keine andere Mannschaft ist ein Frankfurter Team häufiger angetreten!

Unterhaltung