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Frankfurt am Main

Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Das Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Frauenberatungsstellen und Frauennetzwerke machen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am Montag, 25. November, aufmerksam. Gewalttaten geschehen im öffentlichen Raum, zu Hause und im Arbeitsleben. Gewalterfahrungen von Frauen und Mädchen sind keine Frage von nationaler oder sozialer Herkunft.

Frauendezernentin Rosemarie Heilig sagt: „Sexuelle Belästigung und Übergriffe und häusliche Gewalt sind nach wie vor für viele Frauen und Mädchen alltäglich. Das ist ein Skandal. Umso mehr freue ich mich, dass sich so viele Initiativen und Institutionen in Frankfurt gegen Gewalt an Frauen und Mädchen engagieren.“

Um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen, sind vielseitige Aktionen und Veranstaltungen in Frankfurt geplant.

„Orange your City“ ist eine weltweite Aktion von UN Women. Das Frauenreferat beteiligt sich in Kooperation mit den beiden Frankfurter Zonta-Clubs zum ersten Mal an der Aktion. In Frankfurt werden am Montag, 25. November, ab 17 Uhr die Alte Oper, die Paulskirche, das Deutsche Filmmuseum und die Frankfurt School of Finance & Management orange angestrahlt.

Parallel dazu gibt es vor dem Opernplatz von 17 bis 19 Uhr eine Kunstinstallation mit dem Titel „Tatort“, die von Mitgliedern des Arbeitskreises Interventionen bei Gewalt gegen Frauen und des Arbeitskreises gegen häusliche Gewalt Frankfurt West durchgeführt wird.

Der Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt Frankfurt West zeigt die Ausstellung „Gewaltige Liebe" vom 25. bis 29. November in der Apostelkirche, Heusingerstraße 1. Die Eröffnung findet am Dienstag, 26. November, von 19 bis 21 Uhr statt. Ein begleitendes Rahmenprogramm informiert über die Tätigkeit der Beratungsstellen, das Gewaltschutzgesetz, die Auswirkung von häuslicher Gewalt auf Kinder, die Zusammenarbeit der Fachkräfte in Frankfurt. Bei Claudia Santilli von der Caritas gibt es unter der E-Mail claudia.santilli@caritas-frankfurt.de weitere Informationen.

Von Montag, 18. November, bis Samstag, 4. Januar 2020, hängen auf dem Eisernen Steg vier große pinkfarbene Banner mit der Aufschrift „Respekt. Stoppt Sexismus“ und „Mein Nein heißt Nein“. Die Botschaft ist in elf Sprachen abgedruckt. Die Stadt Frankfurt will mit dieser Aktion ein öffentliches Bewusstsein schaffen und Frauen und Mädchen ermutigen, sich Hilfe zu holen. Frankfurter und Frankfurterinnen sollen dazu aufgerufen werden, bei Übergriffen einzuschreiten.

Außerdem beteiligt sich die Stadt Frankfurt – wie schon seit 2005 – am Internationalen Tag gegen Gewalt an der Fahnenaktion von Terre des Femmes „25. November – NEIN zur Gewalt an Frauen ein Zeichen. Frei leben - ohne Gewalt“. Die Fahnen werden bundesweit an Rathäusern und anderen Gebäuden gehisst. Auch in Frankfurt wehen die Fahnen an dem Aktionstag vor dem Römer am Eingang zum Paulsplatz und vor dem Bolongaropalast.

Im November finden weitere Veranstaltungen rund um den Aktionstag statt, die auf der Website des Frauenreferates http://www.frauenreferat.frankfurt.de zu finden sind.

Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, können sich in Frankfurt an Beratungsstellen und Frauenhäuser wenden. Hier finden sie Unterstützung bei sexueller Gewalt, häuslicher und auch digitaler Gewalt, bei Stalking und für Opfer von Menschenhandel. Adressen und Informationen gibt es auf der Webseite des Frauenreferates unter https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2901&_ffmpar[_id_inhalt]=5555585

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