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Die Jüdischen Filmtage 2020 – Im Falschen Film

Filmklappe Die Jüdischen Filmtage 2020 Foto: © Pixabay

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt liefert im Rahmen der Jüdischen Filmtage von Mittwoch, 2. September, bis Sonntag, 13. September, ein Programm, das überrascht. Unter dem Motto „Im falschen Film – Anders als erwartet“ verweist die Gemeinde einerseits auf unerwartete Geschichten und Themen, die sich in der Filmauswahl niederschlagen, gleichzeitig deutet sie mit einem Augenzwinkern auf die aktuellen, pandemiebedingten Herausforderungen hin. Diese haben sie nicht davon abgehalten, unter Einhaltung der aktuellen Auflagen dazu beizutragen, die Frankfurter Kulturlandschaft zu beleben – ein Wagnis aus Überzeugung, wie der Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde, Marc Grünbaum, bekennt.

Bereits zum dritten Mal finden die Jüdischen Filmtage als cineastische Ergänzung der Jüdischen Kulturwochen statt, die seit 40 Jahren jüdische Kultur nach Frankfurt tragen. Das vielfältige Programm erzählt vergessene Geschichten, blickt aus neuen Perspektiven auf gesellschaftliche Phänomene und überzeugt mit außergewöhnlicher filmischer Erzählkunst. Das Programm umfasst eine beeindruckende Bandbreite: Von fesselnden Spielfilmen bis hin zu bewegenden Dokumentationen ist alles dabei, um Besucher einen tiefen Einblick in aktuelle und historische jüdische Filmwelten zu ermöglichen. Selbstverständlich werden bei allen Veranstaltungen die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln der Hessischen Landesregierung beachtet.

Film als Ort der Begegnung

„Die Jüdischen Filmtage belegen den Facettenreichtum und die enorme Lebendigkeit jüdischen Lebens. Die spezifische Filmauswahl überführt Klischees als Vorurteile und sensibilisiert die Zuschauerinnen und Zuschauer für Themen der Jüdischen Welt“, sagt Kulturdezernentin lna Hartwig. Wie so häufig, ist ein so wichtiges Vorhaben nur mit vereinten Kräften zu schaffen: „Nicht möglich wäre dieses Festival ohne die Programmkinos und Kooperationspartner – allen voran das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, denen wir in diesem Jahr besonders danken, dass sie Raum für ‚jüdischen Film‘ schaffen“, sagt Marc Grünbaum, Mitglied des Vorstands und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde.

Alle Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen der jüdischen Filmtage finden sich im vollständigen Programm auf http://www.juedische-filmtage.com und auf http://www.jg-ffm.de im Kalender. Mögliche Programmänderungen werden ebenfalls auf diesen Plattformen kommuniziert.

Coronabedingt entfällt das Pressegespräch. Auf Anfrage steht Kulturdezernent Grünbaum aber für Interviews – auch persönlich vor Ort – zur Verfügung. Terminanfragen können per E-Mail an d.lewin@jg-ffm.de gerichtet werden.

Eine Übersicht der gezeigtem Filme ist als PDF-Dokument beigefügt.
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