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Frankfurt am Main

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11. Festival ‚Politik im Freien Theater' 2022 in Frankfurt

(v.l.) Marcus Dross, Katja Herlemann, Matthias Pees, Ina Hartwig, Jan Philipp Stange, auf Monitor: Thomas Krueger, Anselm Weber, Milena Mushak 11. Festival ‚Politik im Freien Theater' 2022 Foto: © Salome Roessler / Stadt Frankfurt

Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG Frankfurt

Mit dem Festival „Politik im Freien Theater" gastiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Freiburg und München wird die kommende elfte Ausgabe des Festivals im Herbst 2022 in Frankfurt stattfinden. Die bpb kooperiert im Rahmen des Festivals mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene in Frankfurt, in dem unter anderem der Verein ID_Frankfurt, der Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen (laPROF) sowie das Theater Naxos vertreten sind. Das 11. Festival „Politik im Freien Theater" wird unterstützt und begleitet vom Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main.

Thematisch wird sich das Festival mit der Gestaltung von Handlungsspielräumen auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise der Demokratie sowie scheinbar alternativloser Szenarien wie der drohenden Klimakatastrophe und der Spaltung von Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sollen vielfältige Handlungsweisen und -möglichkeiten ausgelotet werden.

Bewerben konnten sich alle Landeshauptstädte sowie Städte ab 200.000 Einwohnern außerhalb Bayerns und Baden-Württembergs, da in diesen Bundesländern die letzten zwei Festivals stattgefunden haben. Am Ausschreibungsverfahren haben sieben Städte teilgenommen. Die elfte Festivalausgabe war ursprünglich für Herbst 2021 geplant, musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden.

Das Festival „Politik im Freien Theater" gehört zu den wichtigsten Theatertreffen der Freien Szene. Mit 12 bis 14 innovativen, interdisziplinären und genreübergreifenden Gastspielen aus der freien deutschsprachigen und internationalen Szene bietet das Festival einen Überblick über aktuelle Theaterästhetiken. Die im Rahmen des Festivals gezeigten Produktionen beziehen auf künstlerischem Weg Stellung zu relevanten gesellschaftlichen Fragestellungen und wollen das Publikum anregen, sich mit aktuellen politischen Diskursen auseinanderzusetzen. Zum Festival wird ein umfangreiches, vielfältiges Begleitprogramm entwickelt, an dessen Konzeption zahlreiche lokale Akteure beteiligt sind. Das Gesamtprogramm des Festivals richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Weitere Informationen zum Festival finden sich unter http://www.bpb.de/politik-im-freien-theater.
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