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Geisenheim

Einweihung Kreuzgang im Kloster Eberbach

Setze Deinen Stein Sie sind nun Teil der Eberbacher Ewigkeit“, mit diesen Worten begrüßte Martin Blach, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Kloster Eberbach die Spenderinnen und Spender bei der Einweihung des sanierten Kreuzgangs. Über 220 Personen trugen mit der Übernahme einer Steinpatenschaft dazu bei, dass das Herzstück der Klosteranlage instand gesetzt werden konnte. „Für mich als Kuratoriumsvorsitzende ist dies heute ein ganz besonderer Tag, denn um ehrlich zu sein, ist es immer besonders schön, Dinge einzuweihen, die durch freiwillige Spenden finanziert wurden“, so Umweltministerin und Kuratoriumsvorsitzende Priska Hinz. Insgesamt wurden bisher über 233.000 Euro gespendet, so dass sogar die Kreuzgang-Mauer in die Sanierung mit einbezogen werden konnte: „Es ist begeisternd, wie viele sich für unser Kloster eingebracht und engagiert haben!“ Und das Ergebnis kann sich sowohl aus praktischer als auch historischer Sicht sehen lassen: der Kreuzgang ist dank der Sanierung nun wesentlich ungefährlicher begehbar und vermittelt nun ein authentisches und einheitliches Gesamtbild.
Davon beeindruckt zeigte sich auch Countertenor Andreas Scholl, der die Spendenaktion von Beginn an begleitet und symbolisch den ersten Stein im Juni 2016 setzte: „Als Sänger genieße ich meine Aufenthalte im Kloster Eberbach immer ganz besonders. Auch wenn ich inzwischen viele Konzertsäle in der ganzen Welt kennengelernt habe, ist die Eberbacher Basilika für mich einer der eindrucksvollsten Auftrittsorte! Deshalb ist mir die Spendenaktion ein persönliches Anliegen und ich freue mich, dass so viele Menschen sich wie ich für diesen Ort begeistern und engagieren.“ Mit einem kleinen exklusiven Auftritt in der Basilika überraschte er die Gäste der Einweihungsfeier. Und es geht weiter: Spenderinnen und Spender können sich im Kreuzgang mit einer Gravur verewigen und tragen damit zum Erhalt der Klosteranlage bei. Denn die Mammutaufgabe der Stiftung Kloster Eberbach besteht darin, den laufenden Betrieb und Unterhalt der Anlage ohne Steuergelder zu sichern. Ca. 10.000 Euro am Tag müssen dafür eingeworben werden. Neben Eintrittsgeldern, Miet- und Pachteinnahmen sind Spenden unverzichtbar.
Mit Spendengeldern können die Projekte verwirklicht werden, die sonst nicht möglich wären: das taktile Modell, die neuen Angebote für Kinder und Jugendliche und Sanierungen, die nicht mehr Teil der Generalsanierung sind. Gleich zwei neue Projekte in diesen Bereichen stehen in den Startlöchern: mit dem Hortus Ludi entsteht ab Ende des Jahres eine generationsübergreifende Erlebniswelt für Kleine und Große auf dem Gelände. „Wir sind dankbar für jede Spende, egal in welcher Höhe, denn nur wenn Besucherinnen und Besucher bereit sind, sich persönlich finanziell für Kloster Eberbach einzusetzen, kann der Erhalt dieses großartigen europäischen Kulturgutes langfristig sichergestellt werden“, betonte Martin Blach zum Ende der Einweihungsfeier.
Über das Kloster Eberbach und die Stiftung Das knapp 900 Jahre alte, ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach im Rheingau ist ein magischer Ort, an dem Tradition und Zukunft, Begegnung und Dialog, Werte und Ideen eine fruchtbare Symbiose eingehen. Der Schutz und Erhalt dieses herausragenden Kulturdenkmals ist die Kernaufgabe der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach. Dazu gehören, neben dem aufwendigen Unterhalt und Betrieb der denkmalgeschützten Klosteranlage, die Förderung kultureller Projekte und die Öffnung für die breite Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher im Kloster die Bedeutung von Kulturgut erlebbar zu machen und zukunftsrelevant zu vermitteln, ist das erklärte Ziel. Der traumhafte Ort bietet den idealen Rahmen für inspirierende Begegnungen von Menschen und auch die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Kultur, Gesellschaft und Tradition sowie der Förderung des Wertebewusstseins von jungen Menschen. So versucht die Stiftung in authentischer Weise ihrer Rolle als Impulsgeber für geistig-kulturellen und gesellschaftlichen Fortschritt gerecht zu werden.
Parallel zur einmaligen Generalsanierung (begonnen im Jahr 1986) übertrug das Land Hessen 1998 die gesamte Liegenschaft Kloster Eberbach auf die öffentlich-rechtliche gemeinnützige Stiftung, die seitdem die Mittel für die dauerhafte Erhaltung und für die laufenden Kosten der historischen Klosteranlage selbst erwirtschaften muss. Sie finanziert sich über Eintrittsgelder, Spenden, Führungen, Veranstaltungen, Miet-und Pachteinnahmen. Die historischen Klosterräume kann man für Veranstaltungen oder Tagungen mieten. Die Einnahmen fließen in den Erhalt der Klosteranlage. Tagen und feiern also für den guten Zweck! Der Stiftungsauftrag: Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördernSetze Deinen Stein „Sie sind nun Teil der Eberbacher Ewigkeit“, mit diesen Worten begrüßte Martin Blach, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Kloster Eberbach die Spenderinnen und Spender bei der Einweihung des sanierten Kreuzgangs.
Über 220 Personen trugen mit der Übernahme einer Steinpatenschaft dazu bei, dass das Herzstück der Klosteranlage instand gesetzt werden konnte. „Für mich als Kuratoriumsvorsitzende ist dies heute ein ganz besonderer Tag, denn um ehrlich zu sein, ist es immer besonders schön, Dinge einzuweihen, die durch freiwillige Spenden finanziert wurden“, so Umweltministerin und Kuratoriumsvorsitzende Priska Hinz. Insgesamt wurden bisher über 233.000 Euro gespendet, so dass sogar die Kreuzgang-Mauer in die Sanierung mit einbezogen werden konnte: „Es ist begeisternd, wie viele sich für unser Kloster eingebracht und engagiert haben!“ Und das Ergebnis kann sich sowohl aus praktischer als auch historischer Sicht sehen lassen: der Kreuzgang ist dank der Sanierung nun wesentlich ungefährlicher begehbar und vermittelt nun ein authentisches und einheitliches Gesamtbild.
Davon beeindruckt zeigte sich auch Countertenor Andreas Scholl, der die Spendenaktion von Beginn an begleitet und symbolisch den ersten Stein im Juni 2016 setzte: „Als Sänger genieße ich meine Aufenthalte im Kloster Eberbach immer ganz besonders. Auch wenn ich inzwischen viele Konzertsäle in der ganzen Welt kennengelernt habe, ist die Eberbacher Basilika für mich einer der eindrucksvollsten Auftrittsorte!
Deshalb ist mir die Spendenaktion ein persönliches Anliegen und ich freue mich, dass so viele Menschen sich wie ich für diesen Ort begeistern und engagieren.“ Mit einem kleinen exklusiven Auftritt in der Basilika überraschte er die Gäste der Einweihungsfeier. Und es geht weiter: Spenderinnen und Spender können sich im Kreuzgang mit einer Gravur verewigen und tragen damit zum Erhalt der Klosteranlage bei. Denn die Mammutaufgabe der Stiftung Kloster Eberbach besteht darin, den laufenden Betrieb und Unterhalt der Anlage ohne Steuergelder zu sichern.
Ca. 10.000 Euro am Tag müssen dafür eingeworben werden. Neben Eintrittsgeldern, Miet- und Pachteinnahmen sind Spenden unverzichtbar. Mit Spendengeldern können die Projekte verwirklicht werden, die sonst nicht möglich wären: das taktile Modell, die neuen Angebote für Kinder und Jugendliche und Sanierungen, die nicht mehr Teil der Generalsanierung sind. Gleich zwei neue Projekte in diesen Bereichen stehen in den Startlöchern: mit dem Hortus Ludi entsteht ab Ende des Jahres eine generationsübergreifende Erlebniswelt für Kleine und Große auf dem Gelände. „Wir sind dankbar für jede Spende, egal in welcher Höhe, denn nur wenn Besucherinnen und Besucher bereit sind, sich persönlich finanziell für Kloster Eberbach einzusetzen, kann der Erhalt dieses großartigen europäischen Kulturgutes langfristig sichergestellt werden“, betonte Martin Blach zum Ende der Einweihungsfeier.
Über das Kloster Eberbach und die Stiftung Das knapp 900 Jahre alte, ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach im Rheingau ist ein magischer Ort, an dem Tradition und Zukunft, Begegnung und Dialog, Werte und Ideen eine fruchtbare Symbiose eingehen. Der Schutz und Erhalt dieses herausragenden Kulturdenkmals ist die Kernaufgabe der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach. Dazu gehören, neben dem aufwendigen Unterhalt und Betrieb der denkmalgeschützten Klosteranlage, die Förderung kultureller Projekte und die Öffnung für die breite Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher im Kloster die Bedeutung von Kulturgut erlebbar zu machen und zukunftsrelevant zu vermitteln, ist das erklärte Ziel.
Der traumhafte Ort bietet den idealen Rahmen für inspirierende Begegnungen von Menschen und auch die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Kultur, Gesellschaft und Tradition sowie der Förderung des Wertebewusstseins von jungen Menschen. So versucht die Stiftung in authentischer Weise ihrer Rolle als Impulsgeber für geistig-kulturellen und gesellschaftlichen Fortschritt gerecht zu werden. Parallel zur einmaligen Generalsanierung (begonnen im Jahr 1986) übertrug das Land Hessen 1998 die gesamte Liegenschaft Kloster Eberbach auf die öffentlich-rechtliche gemeinnützige Stiftung, die seitdem die Mittel für die dauerhafte Erhaltung und für die laufenden Kosten der historischen Klosteranlage selbst erwirtschaften muss. Sie finanziert sich über Eintrittsgelder, Spenden, Führungen, Veranstaltungen, Miet-und Pachteinnahmen. Die historischen Klosterräume kann man für Veranstaltungen oder Tagungen mieten. Die Einnahmen fließen in den Erhalt der Klosteranlage. Tagen und feiern also für den guten Zweck! Der Stiftungsauftrag: Werte erhalten, Zukunft gestalten, Dialog fördern

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