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„Unsere Schönsten“: Tintenfässer vom 18. bis zum 20. Jahrhundert

Nach dem Ende der großen „Futura“-Ausstellung bleibt „Zukunft“ das
beherrschende Thema im Gutenberg-Museum. Mit Blick auf die anstehenden baulichen
Veränderungen und die völlige Neukonzeption der Dauerausstellung setzt das Museum
künftig einige seiner verborgenen Schätze in Szene.

In lockerer Folge werden in nächster Zeit einige der zahlreichen herausragenden Sammlungen
und Neuerwerbungen der letzten Jahre vorgestellt, die bisher in den Magazinen schlummern
können, aber wert sind, ins Rampenlicht gerückt zu werden. Man darf gespannt sein auf das
„Museum der Zukunft“ mit seinen neuen Inhalten!

Den Anfang macht nun eine exquisite Tintenfass-Sammlung, die mit finanzieller Hilfe der
Internationalen Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e. V. 2002 aus Privatbesitz für das Museum
erworben werden konnte. Eine Auswahl der schönsten aus 287 Tintenbehältnissen, vor allem
des ausgehenden 19. und angehenden 20. Jahrhunderts, entführt in Zeiten, als der
handgeschriebene Brief im Privatbereich Hochkonjunktur hatte und das Tintenfass samt
Schreib-Set auf dem Chef-Schreibtisch zur repräsentativen Unterschrift bereit stand.
Ein kleiner weißer Engel bewacht ein goldenes Tintenfass und dessen damals kostbaren
Inhalt: Zauberhafter als mit dem Exponat aus dem 19. Jahrhundert kann Schreiblust kaum
beflügelt werden.

Hörner, Flaschen, Schreibzeug-Sets, Reisetintenfässer, Gefäße aus Keramik, Metall oder Glas
– Form- und Materialvielfalt sind schier unbegrenzt. Die Tinte blieb, die Schreibwerkzeuge
veränderten sich: von der Rohr- zur Kielfeder, von der Stahlfeder zum Füllfederhalter.

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