Stadtauswahl:
Umkreis: 25 km
Mainz

🕘 Wörter: 543 • Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mainzer Meisterkonzerte 2022 / 2023

Von der großen klassisch-romantischen Orchesterliteratur über Werke der Alten Musik und der Moderne bis hin zu Kompositionen unserer Zeit. Foto: © Pexels

Rudolf Buchbinder, Vadim Gluzman, Claire Hungci, Sebastian Manz, Tianwa Yang und weitere Klassikstars zu Gast bei den Mainzer Meisterkonzerten

Nach langer Durststrecke kann die Musik den angestammten Platz im Leben der Menschen in nahezu unveränderter Form wieder einnehmen: Und so steht - auch programmatisch - in der neuen Saison der Mainzer Meisterkonzerte alles für sich - und hängt doch zusammen. Die ab November 2022 bevorstehenden Meisterkonzerte spannen den Bogen von der großen klassisch-romantischen Orchesterliteratur über Werke der Alten Musik und der Moderne bis hin zu Kompositionen unserer Zeit.

Auch in der bevorstehenden Saison sind die drei festen Partnerorchester der Meisterkonzerte mit großem Engagement und herausragenden Besetzungen mit dabei: Der Finne Pietari Inkinen leitet nicht nur den Bayreuther Ring 2022 sondern auch sein Orchester, die Deutsche Radio Philharmonie, zum Saisonstart auf einer länderübergreifenden „Nordlandreise“ (20.11.), die von Schweden über Norwegen nach Dänemark führt. Am Flügel: Rudolf Buchbinder. Niemand muss ihn mehr vorstellen, er zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit.
Zum Saisonende verbeugen sich der große israelische Geiger Vadim Gluzman und die Deutsche Staatsphilharmonie vor einem der genialen Violinkonzerte Schostakowitschs, das mit der Dunkelheit und dem Licht im Leben des Komponisten im stalinistischen Russland seine Zuhörer berührt (27.05.23). Am Pult steht der belgische Dirigent David Reiland.

Kulturdezernentin Marianne Grosse: „Die Mainzer Meisterkonzerte starten in die neue Saison. Wie der Name sagt, erwarten uns Konzerterlebnisse auf meisterlichem Niveau – und nicht weniger dürfen Sie erwarten!“

Nachgehört

Zu seinem Engagement in Bayreuth sagt Pietari Inkinen: „Nur wenigen Dirigenten wird die Ehre zuteil, dieses große Meisterwerk unter den einzigartigen Bedingungen und in der besonderen Atmosphäre des Bayreuther Festspielhauses dirigieren zu dürfen... Wie so viele Interpreten und Wagnerianer wurde ich schon sehr früh in Wagners Bann gezogen. In seinen Kosmos einzutauchen und mit so vielen talentierten und erfahrenen Kollegen zu arbeiten, wird zweifellos ein Höhepunkt meiner Karriere sein.“

„Bei Pietari Inkinen treffen sich große Leidenschaft und tiefes Verständnis für die Musik von Richard Wagner“, so Maria Grätzel, Orchestermanagerin der Deutschen Radio Philharmonie. „Dass er die Ring-Neuproduktion auf dem Grünen Hügel leiten wird, löst bei uns sehr große Freude aus und wird seine großartige Arbeit mit der Deutschen Radio Philharmonie weiter beflügeln.“

Freudentänze

Das mit „Freudentänze“ überschriebene Konzert des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie (13.11.22) fängt die geheimnisvoll orientalischen Klänge von Borodins Polowetzer Tänze ein. Der Amerikaner Benjamin Shwartz, neuer Chefdirigent der Rheinischen, führt den Taktstock bei diesem beinahe ekstatischen Feuertanz zum Saisonstart in der neuen Rheingoldhalle. Ein solch opulent besetztes Orchester braucht es auch für Rachmaninows Symphonische Tänze op. 45. Die gefeierte Geigerin Tianwa Yang, in Peking geboren, spielt den Solopart im 2. Violinkonzert des Weltbürgers Prokofiew, das den Geist der etwa zur selben Zeit entstandenen Ballettmusik „Romeo und Julia“ atmet.

Weitere Highlights im Überblick

Bei den sieben Sinfoniekonzerten werden weitere namhafte Solisten in Mainz erwartet: Der preisgekrönte Klarinettist Sebastian Manz (12. März 2023), die fabelhafte und höchst innig spielende Pianistin Claire Huangci (Neujahrskonzert am 3. Januar 2023), das badische Trompetenwunder Simon Höfele gemeinsam mit Konzertmeisterin Yi-Qiong Pan an der Violine (18. Dezember 2022) und der junge Schweizer Geigenvirtuose Sebastian Bohren (4. Dezember 2022).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mainz-klassik.de


Unterhaltung