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Seelze

Alexander Fiseisky

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Datum: Mittwoch, 03.07.2019 Location: Kirche Hl. Dreifaltigkeit Ort: 30926 Seelze Straße: Südstr. 9
Professor Alexander Fiseisky wurde in Moskau geboren, absolvierte am dortigen Konservatorium sein Studium in den Fächern Klavier und Orgel mit Auszeichnung und gilt heute als der bedeutendste und einflussreichste Organist Russlands.


Er ist Solo-Organist der Moskauer Staatlichen Philharmonischen Gesellschaft, Leiter der Orgelabteilung an der Russischen Gnessin Musikakademie, Präsident des Wladimir Odojewskij Orgelkunstzentrums, Berater bei Orgelneubauten, Mitglied im Gremium, das den Ausbildungsstandard im Fach Orgel an sämtlichen Musikakademien Russlands festlegt, künstlerischer Direktor vieler internationaler Orgelfestivals, Organisator der internationalen wissenschaftlichen Konferenzen, Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.


Er konzertierte in mehr als 30 Ländern. Im Bachjahr 2000 führte er in Deutschland viermal das Gesamtorgelwerk von J. S. Bach auf, davon zweimal im Rahmen der EXPO 2000 in Hannover, und in Düsseldorf an einem einzigen Tag als Bach-Marathon. Hierfür wurde in Moskau eine Eintragung ins Buch Rekorde des Planeten Erde vorgenommen. In Händeljahr 2009 kamen in Moskau und Hannover alle Konzerte für Orgel und Orchestra von G. F. Händel, gemeinsam mit dem Gnessin Barock Orchester zur Aufführung.


Ihm sind zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten gewidmet, und seine musikwissenschaftlichen Veröffentlichungen (u.a. Anthologien Orgelmusik in Russland, Orgelmusik in den Baltischen Staaten, Bärenreiter-Verlag) finden starke Beachtung im In- und Ausland. Sein Buch, das sich mit der Entwicklung der Orgel und Orgelmusik befasst, ist im März 2009 in Moskau veröffentlicht worden.


Alexander Fiseisky ist Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Im Jahr 1997 wurde er von Präsident Jelzin mit dem Titel "Verdienter Künstler Russlands“ ausgezeichnet. Im Jahr 2010 ehrte ihn der Moskauer Komponistenverband mit der Goldenen Medaille für seine Anstrengungen bei der Weiterverbreitung moderner Musik.


Programm

J. S. Bach (1685-1750) Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer, BWV 1079 (org/pos/fl.) Sonate g-Moll, BWV 1020 (org/fl.) Allegro

Adagio Allegro


Zwei Choralbearbeitungen: Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich, BWV 732 (org.) Jesus bleibet meine Freude aus Kantata Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147 (org/pos.)


Leonardo Vinci (1690-1734) Sonate G-Dur (org/fl.) Siciliana

Allegro

Aria Cantabile

Gavotta

Menuetto Il justo Italiano

Menuetto Le Gout Francais Domenico Zipoli

(1688-1726) 11 Versetten (org.) Benedetto Marcello (1686-1739) Sonata G-Dur, op. 2 Nr 5 (org/pos.) Largo

Allegro

Adagio

Allegro - Pause -


César Franck (1822-1890)


Panis angelicus (org/pos/fl.)


Hector Berlioz (1803-1869) aus der Symphonie funèbre et triomphale, op. 15 (org/pos) Adagio non tanto

Andantino un poco lento e sostenuto


Frank Martin (1890-1974) Sonata da chiesa (1938) (org/fl.)


Sofia Gubaidulina (*1931) Hell und dunkel (1976) (org.)


Alfred Schnittke (1934-1998) Schall und Hall (1983) (org/pos.)
Vorgemerkt
Unterhaltung