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7 Tipps wie du die Bekanntheit deines Foodtrucks steigern kannst

7 Tipps wie du die Bekanntheit deines Foodtrucks steigern kannst

Lesezeit: 8 Minuten

Foodtrucks liegen im Trend. Immer mehr Menschen in Deutschland pilgern in ihrer Mittagspause zu den bunten Trucks, um sich mit leckerem Streetfood zu versorgen. Egal, ob Pulled Pork Burger, Falafel-Variationen oder Wedges in den buntesten Variationen – das Konzept Foodtruck geht auf und begeistert die Massen. Doch leckeres Essen ist das Eine, ein durchdachtes Konzept für Marketing & PR das andere. Im anstrengenden Tagesgeschäft geht das Nachdenken über ein plausibles Marketing Konzept oft unter. Deswegen zeigt dieser Artikel sieben Tipps auf, wie auch du mit deinem Food Truck von der steigenden Nachfrage profitieren und deine  Bekanntheit steigern kannst.

Tipp Nummer 1: Lage, Lage, Lage

Im Immobilienbereich ist es längst kein Geheimnis: Die Lage bzw. der Standort sind das A&O für den Erfolg eines Geschäfts. Und auch der weltbekannte Marketingmix führt neben Produkt, Preis und Promotion auch die Platzierung als wichtiges Argument an. Dieses Wissen solltest du auch für deinen Foodtruck nutzen. Wähle aus diesem Grund Standorte mit hoher Frequenz als Standplätze aus. Dann kommt die Kundschaft gar nicht an dir vorbei und dein Geschäft wird florieren. Am Anfang musst du sicherlich einige Standorte ausprobieren, um die passenden Locations für deinen Food Truck zu finden. Wechsele allerdings auch nicht zu oft, denn du willst deine Kunden an dich binden. Und sei geduldig: Es ist unwahrscheinlich, dass die Kunden dir die Bude einrennen, wenn du das erste Mal an einem neuen Standort stehen. Viele Menschen sind erst einmal skeptisch und lassen erst andere etwas Neues testen. Es braucht oft einige Besuche, bis sich der Standort unter den potenziellen Kunden herumgesprochen hat und du neben den „Early Adopters“ auch die breite Masse erreichst. Aber bei entsprechender Qualität wird es nicht lange dauern und du kannst sicher sein, dass du einen festen Platz im Lunchkalender vieler Menschen hast.
Wichtig ist natürlich auch, dass du deinen Standort bekannt machst a la „Tue Gutes und sprich darüber“. Es wäre schade, wenn du den besten Burger der Stadt hast, aber keiner Bescheid weiß, an welchem Tag dein Foodtruck an welchem Standort steht. Deswegen ist es wichtig, dass du deinen Standort transparent machst und veröffentlichst. Das solltest du an so vielen Stellen wie möglich tun:

  • Auf deiner Webseite
  • Auf Social Media (Instagram, Facebook & Co.)
  • Im Foodtruck-Kalender deiner Stadt
  • Am schwarzen Brett der Firmen in der Umgebung
  • Und was dir sonst noch so einfällt!

Tipp Nummer 2: Nutze Social Media und erstelle eine Webseite

Social Media ist heute aus dem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken. Da das Konzept eines Foodtrucks meist junge Leute anspricht, ist es wichtig, auf jeden Fall ein Konzept für Social Media zu haben. Während in den letzten Jahren keiner an Facebook vorbeigekommen ist, zählt Instagram momentan zu den beliebtesten Social-Media-Plattformen in Deutschland. Erstelle dir deswegen ein Profil auf Instagram, poste Stories und erhöhe die Zahl deiner Follower. Das wird sich auch positiv auf deinen Foodtruck-Umsatz auswirken. Du solltest dennoch eine Parallelstrategie fahren und auch ein Konzept für Facebook erstellen. Dort kannst du zum Beispiel Veranstaltungen erstellen und deine Follower darüber auf dem Laufenden halten, wo du in den nächsten Tagen zu finden bist. Eine weitere Idee ist, dass du ein Gewinnspiel startest und dafür sorgst, dass deine Follower deine Seite fleißig teilen oder darüber berichten. Das generiert automatisch Aufmerksamkeit in deren Netzwerk. Social Media ändert sich ständig. Halte dich deswegen auf dem Laufenden, was aktuell in ist.
Mittlerweile sollte es selbstverständlich sein: Eine eigene Webseite gehört zu jedem Geschäft. Erstelle aus diesem Grund eine eigene Webseite, auf der deine Kunden alle wichtigen Informationen finden. Eine Webseite ist heutzutage nicht mehr teuer und kann mit einem Baukastensystem spielend einfach selbst erstellt werden.

Tipp Nummer 3: Setzen auf eine Bonuskarte

Kundengewinnung ist das eine, Kundenbindung das andere. Denn oft wird unterschätzt, wie einfach es ist einen bestehenden Kunden zu halten und wie teuer bzw. schwierig es ist neue Kunden zu gewinnen. Deswegen solltest du deinen Kunden eine Bonuskarte anbieten, mit der sie beim x-ten Gericht etwas gratis bekommen. Das hat zwei Effekte: Zum einen sind deine Bestandskunden happy und zum anderen werden diese Kunden anderen potenziellen Kunden von der Aktion erzählen und das steigert automatisch deine Bekanntheit. Natürlich musst du dich durchrechnen, welchen Rabatt du dir leisten kannst. Es muss ja nicht eine komplette Mahlzeit sein, aber ein Gratis-Getränk zum fünften Burger oder etwas Vergleichbares ist mit Sicherheit drin.

Tipp Nummer 4: Gehe Partnerschaften ein

Gemeinsam kannst du vieles erreichen! Deswegen solltest du Partnerschaften schließen. Stelle dein Konzept bei Unternehmen und Partnern vor und lasse diese die Arbeit machen. Work-Life-Balance steht heute bei vielen Mitarbeitern ganz oben und Firmen sind froh, wenn du Ihren Mitarbeitern attraktive Verpflegungsangebote anbieten kannst. Viele Unternehmen haben keine eigene Kantine und sind froh, wenn sie ihren Mitarbeitern in der Pause Abwechslung bieten können und sich ein Foodtruck auf dem Firmengelände platziert. Deswegen sind die Kommunikationsabteilungen von Firmen der ideale Partner für dich, da sie als wertvolle Multiplikatoren auftreten und zig, wenn nicht hunderte Menschen auf einmal erreichen. Falls eine Firma noch etwas Überzeugung benötigt, biete Rabatte an. Spätestens das zieht bei den meisten.
Auch regionale Blogger sind willkommene Partner für dein Streetfood Business. Recherchiere im Internet und spreche Blogger an, die thematisch in einem passenden Bereich arbeiten. Vereinbare, was der Blogger dafür bekommt, dass er deinen Foodtruck auf seinem Blog promotet und schon hast du wieder eine neue Möglichkeit geschaffen, deine Reichweite und Bekanntheit zu steigern.

Tipp Nummer 5: Zeige dich auf Events

In vielen Städten haben sich inzwischen Foodtruck-Events als wirkungsvolles Konzept etabliert. Sei beim nächsten Event auf jeden Fall dabei und buchen dir einen Slot. Auch wenn die Standgebühren oft kein Schnäppchen ist, lohnt sich die Investition. Auf dem Event stehst du zwar in Konkurrenz mit vielen anderen Anbietern, aber du wirst mit Sicherheit in vielerlei Form vom Event profitieren. Nebenbei kannst du eine Marktbeobachtung durchführen und sehen, was die anderen so treiben und welches Konzept dich persönlich überzeugt. Das kann Anregungen für die Weiterentwicklung deines eigenen Portfolios geben. Bei Events kannst du außerdem ganz leicht neue Kreationen testen und bekommst schnell Feedback von potenziellen Kunden. Diese wichtige Arbeit der Produktweiterentwicklung geht manchmal im hektischen Tagesgeschäft unter. Ein Event ist in jedem Fall eine tolle Gelegenheit ein neues Konzept zu testen und „Instant-Feedback“ zu bekommen. Und wer weiß, vielleicht hast du schon nächste Woche neue Varianten auf der Karte, die deine Kunden begeistern.

Tipp Nummer 6: Nutze du die Vorteile von Mobile Marketing

Mit deinem Foodtruck bist du ein mobiles Business. Aus diesem Grund liegt es nahe, dass du auch im Marketing auf die mobile Variante setzt. Und wer hat heute nicht ständig sein Smartphone in der Hand? Deswegen ist Mobile Marketing das Zauberwort, um die Bekanntheit deines Foodtrucks zu steigern. Mittlerweile kann man mit mobilem Marketing und Geotargeting Werbung in unmittelbarer Umgebung schalten. So kannst du zielgerichtet genau die Menschen erreichen, die sich in einem Umkreis von einigen hundert Metern um deinen Foodtruck befinden. Du kannst deinen Kunden sogar anbieten, dass sie bei dir mobil bestellen können und sich nicht in der Warteschlange anstellen müssen. Das macht dich zum modernen Vorreiter – nicht nur, was das Essen angeht.

Tipp Nummer 7: Nutze deinen Truck als Marketing-Plattform

Dein Foodtruck selbst ist bestens geeignet, um für Bekanntheit zu sorgen. Sorge dafür, dass der Foodtruck toll designt und bedruckt ist und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Dann steht er für sich und Kunden tun sich leichter deinen Truck und dein Konzept, das sie schon aus dem Internet und von Social Media kennen, auf der Straße wiedererkennen. Wenn du deinen Truck parkst, kannst du darauf achten, dass dies an einer sichtbaren Stelle geschieht. Zudem kannst du deinen Zeitplan außen am Truck anbringen, damit er für alle Passenten sichtbar ist.

Fazit

Foodtrucks boomen und sind heute aus der Catering-Szene nicht mehr wegzudenken. Egal, ob auf Events, Festivals oder als Alternative zur Kantine – die Nachfrage ist hoch und das Streetfood Konzept geht auf. Damit auch du vom gegenwärtigen Food Boom profitierst, solltest du die Tipps in diesem Artikel beherzigen und auf verschiedene Strategien setzen, um deine Bekanntheit nachhaltig zu steigern und deinen Truck ganz nach vorne zu bringen. Dazu gehört ein bunter Mix aus Social Media, Mobile und Online Marketing, Partnerschaften, Events und ein nettes Kundenbindungsprogramm, zum Beispiel mit einer Bonuskarte.