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Pfeffelbach Open Air 2012: Nachbericht

Das sechste Pfeffelbach Open Air mit den Headlinern Haudegen, Der W und Serum 114 ist vorüber und kann auf ein äußerst erfolgreiches Festivalwochenende zurückblicken: mehrere tausend Festivalbesucher feierten bei bestem Wetter, bester Laune und ohne jegliche Vorfälle friedlich das Wochenende durch. Neben den Headlinern sorgten METAKILLA, Battle Against The Empire, HERZLOS, Heilige Bruehder, STAHLMANN, SAITENFEUER, MOTORJESUS und Escape Evolution für ausgelassene Stimmung und bescherten den teils weit angereisten Rockfans ein Highlight nach dem anderen.



Besonders die Fangemeinde der Göttinger Band Stahlmann dürfte sich nach diesem Wochenende enorm vergrößert haben: die Band mit dem exzentrischen Silberlook rockte sich mit einem imposanten Auftritt inklusive Crowdsurfing und ohne jegliche Berührungsängste mit den Fans in die Herzen aller Festivalbesucher. Wurden sie im Vorfeld noch als Geheimtipp gehandelt, bewiesen sie am Samstagabend eindrucksvoll, dass sie es mit den Headlinern und der deutschen Elite des Industrial Rock locker aufnehmen können. Ihr aktuelles Album "Quecksilber" kann bereits Charterfolge aufweisen und die Herbsttour der Band ist geplant. Auf dem POA begeisterten Stahlmann nicht zuletzt mit ihrer Single "Tanzmaschine", die die Besucher förmlich zum Ausrasten brachte.



Stahlmann



"Quatsch nich, mach wat" war der Leitspruch der Großväter von Hagen und Sven alias Haudegen aus Berlin. Scheinbar haben sich diese Worte derart in die Köpfe der Jungs eingebrannt, dass die Freunde aus Kindertagen sie zu ihrem Lebensmotto gemacht haben. Beim Pressegespräch plauderten sie munter über ihre Musik, das neue Album, ihre Freundschaft und ihr Projekt Haudegen SOS - Sei ohne Sorge.



Das neue Album "En garde" erscheint im Herbst und soll lauter, krachender und lyrischer sein. Warum sie binnen kürzester Zeit zu Shootingstars der deutschen Rockszene avancierten zeigte sich schließlich bei ihrer Bühnenshow: Authentizität ist das Zauberwort! Man nimmt den beiden einfach ab, was sie da tun. Das beweisen unter anderem die Echonominierung und die 70.000 verkauften Exemplare ihres Debütalbums "Schlicht und ergreifend".



Haudegen



>> Hier findet ihr die komplette Galerie vom Freitag mit Haudegen uvm.



Am Samstagabend lud ein gut gelaunter Stephan Weidner zum Gespräch mit der Presse. Er freute sich ganz besonders, denn der Auftritt auf dem POA ist das einzige Festival in diesem Sommer, das Der W spielt. "Die Arbeit am neuen Album lässt keine Zeit für weitere Live-Auftritte", schließlich seien bislang erst drei von geplanten zwölf Songs aufgenommen, verriet Stephan. Deshalb sollte der Auftritt in Pfeffelbach auch für die Band ein Highlight sein, zwischendurch mal wieder Live-Atmosphäre zu genießen, bevor es zurück ins Studio geht, um weiter an neuen Tracks zu arbeiten.



Der Aufrtitt unter dem frenetischen Jubel der Fans zeigte einmal mehr, dass Stephan Weidner auch auf Solopfaden zu den absoluten Megastars der deutschen Rockszene gehört. Die im Pressegespräch angekündigte Überraschung ist der Band ohne Frage gelungen: als letztes Lied spielte Der W den Böhse Onkelz-Song "Regen" und machte damit vielen Fans eine Riesenfreude.



Der W



>> Hier findet ihr die komplette Galerie vom Samstag mit Serum 114, Der W, Heilige Bruehder uvm.



Christian Diehl, Hauptorganisator des POA, Frank Aulenbacher, Bürgermeister der Ortsgemeinde Pfeffelbach und Pressesprecher Thomas Reiche zeigten sich unisono zufrieden mit dem gesamten Festivalwochenende: die familiäre Atmosphäre, die Hilfe und Unterstützung der Dorfbewohner sowie das erneut hochkarätige Line-Up machen das Festival zu einem absoluten Highlight der Region.

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