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Auf hoher See - Asien Kreuzfahrt an Bord der MeinSchiff

Segel hissen & Leinen los!- Der Trend rund um die Faszination Kreuzfahrt ist nach wie vor ungebrochen. Aussagen des Lufthansa City Centers zu Folge stachen im Jahr 2016 schätzungsweise 24 Millionen Menschen weltweit in See und erkundeten fremde Gewässer, Kulturen und internationale Sehenswürdigkeiten von einem Dampfer aus. Besonders hervorzuheben ist dabei der Umstand, dass sich Kreuzfahrten für jede Personengruppe eignen. Neben dem kontaktfreudigen Single und dem ruhesuchenden Seniorenpaar kommen auch Familien- dank dem vielseitigen Angebot an professioneller Kinderbetreuung, abwechslungsreichen Animationsprogrammen und den Landgängen, auf ihre Kosten.

Auch die unzähligen Reiserouten ermöglichen den Passagieren eine gut geplante und dennoch individuelle Reise. Neben Destinationen im Mittelmeerraum erfreuen sich auch insbesondere die asiatischen & karibischen Kreuzfahrtrouten größter Beliebtheit. Bereits zu Beginn des Jahres haben wir euch hierzu eine einwöchige Kanaren Kreuzfahrt auf der AIDA vorgestellt. Hier werden die Passagiere insbesondere mit zahlreichen Sonnenstunden, einem milden Klima und dem mediterranen Flair verwöhnt. Im Folgenden wollen wir euch nun mit der Asien Kreuzfahrt an Bord der MeinSchiff eine weitere, etwas exotischer anmutende Kreuzfahrt vorstellen. Start und Zielhafen der Asien- Kreuzfahrt ist Singapur. Neben den gewonnenen Impressionen an Bord und den Erlebnissen der Landgänge erwarten euch auch dieses Mal wieder zahlreiche Insider- Tipps mit nützlichen Hinweisen, die man an Bord beachten sollte, um seine Kreuzfahrtreise optimal nutzen und genießen zu können und exklusive Buchungsmöglichkeiten im Tui Star Reisebüro in der Wilhelmpassage in Wiesbaden findet ihr im Folgenden:

Um euch möglichst viele unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen vorstellen zu können, haben wir jeweils eine Woche an Bord in einer Suite verbracht und eine Woche in einer Innenkabine. So hatten wir den direkten Vergleich und können euch weitere Auskünfte über das Preis- Leistungsverhältnis und die Kabinenausstattung geben. In diesem Artikel werden wir die Innenkabine & unsere Erfahrungen an Bord vorstellen. Ein weiterer Artikel über die Suite und unsere Landausflüge wird dann noch veröffentlicht. Weiterhin beantwortet die Kanzlei Cäsar- Preller in Wiesbaden auch dieses Mal wieder eine juristische Frage rund um Reiserecht und informiert euch darüber, welche Ansprüche ihr im Falle des Verlusts eurer Reisedokumente geltend machen könnt. So seid ihr definitiv für die nächste Reise in jeglicher Hinsicht gut gewappnet und wisst auch, was in unerfreulichen Situationen rund um Reisemängel und fehlende Dokumente zu tun ist.

Schon gewusst? Die Mein Schiff 1 wird im Februar 2018 zum letzten Mal in See stechen. Eine entsprechende Abschiedsreise ist bereits buchbar. Die Mein Schiff 7 wird dann die MeinSchiff 1 ersetzen.
Entsprechende Infos zu dem Wechsel & der Abschiedsreise könnt ihr der Homepage entnehmen.

Paradiesische Strände und exotische Metropolen- Die Reiseroute

Unsere Asien- Kreuzfahrt beginnt und endet in der Millionenmetropole Singapur, das als Meltingpot der Kulturen beschrieben werden kann. Westliche Standards verbinden sich hier mit der fernöstlichen Kultur. Neben dem geschäftigen Treiben in dem nahegelegenen Chinatown sind auch das indische und das malaiische Viertel am Kampong Glam echte Highlights voller Exotik, fremder Gerüche und kontaktfreudiger Menschen. Bereits das Auslaufen des Schiffes aus dem Hafen ist ein echtes Highlight, das mit dem Gefühl voller freudiger Erwartung und Spannung auf die nächsten Tage einhergeht. Von Singapur aus steuerte der träge wirkende Koloss Richtung Langkawi/ Malaysia. Von dort aus ging es über Penang nach Kuala Lumpur und nach zwei weiteren Seetagen auf die thailändische Trauminsel Koh Samui. Daran schloss sich dann der Hafen Laem Chabang und die anschließende Fahrt in die thailändische Hauptstadt Bangkok an. Nach weiteren Seetagen erreichten wir unseren Ausgangspunkt, den Hafen in Singapur.

Der Aufenthalt an Bord der MeinSchiff

1. Das Unterhaltungsprogramm- Abwechslungsreich aber ausbaufähig

Da man an Bord eines Kreuzfahrtdampfers keine unbegrenzten Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord hat, wie es beispielsweise in klassischen Hotelanlagen üblich ist, da man hier meistens mobil ist und bequem in die nächstgelegene Stadt fahren kann, ist die Qualität der Unterhaltungsmöglichkeiten äußerst bedeutsam. Schließlich möchte man sich einerseits nicht langweilen, aber andererseits dennoch Erholung finden. Besonders positiv ist uns daher das schiffseigene kleine Kino mit wechselndem Programm aufgefallen. Das Animationsprogramm fiel wider Erwarten eher dezent aus. Hier entscheidet wohl der persönliche Geschmack eines jeden Passagiers, ob es ausreichend war oder etwas mehr hätte geboten werden können. Der Fitnessbereich ist, ebenso wie die geringe Anzahl an Sportgeräten, unserem Empfinden nach deutlich zu klein ausgefallen. Hier war auch das Personal nicht sonderlich hilfreich, da es sich eher passiv verhielt und keine Tipps zur Nutzung der Geräte gegeben hat. Zwar ist eine kleine Joggingstrecke an Bord vorhanden, die natürlich durch den einmaligen Ausblick auf das Meer zu einem ganz besonderen Erlebnis wird, jedoch hätten wir uns auch hier etwas mehr erwartet. Der Spa Bereich wiederum konnte uns vollends überzeugen. Fachkompetentes Personal sorgt hier mit guten Massagen für die nötige Erholung und Wohlbefinden.


Unser Insidertipp: Da man in Asien ist, können gerade Spaanwendungen an Hafentagen außerhalb von Bord deutlich günstiger genommen werden. An Seetagen solltet ihr auf jeden Fall die günstigeren Abendtarife und die entsprechenden Rabatte an Bord berücksichtigen.

Unser Insidertipp: Mitarbeiter die bereits seit längerer Zeit an Bord sind geben meist auf Nachfrage gerne Auskunft über ihre Geheimtipps und Highlights. Wenn ihr die berücksichtigt bekommt ihr oftmals ungeahnte Einblicke und Tipps, die man auf den ersten Blick meist nicht von selbst erkennt.

2. Kulinarische Highlights an Bord- Reichhaltig & abwechslungsreich mit qualitativen Mängeln

Auch an Bord gilt: Restaurant ist nicht gleich Restaurant, deshalb sollte man insbesondere bei den Sonderrestaurants auf die qualitativen Unterschiede achten. So überzeugten die Sonderrestaurants Gosch und das Atlantisrestaurant mit einem tollen Ambiente und qualitativ hochwertigem und leckerem Essen. Diese Restaurants überzeugten mit einem einmaligem Ausblick, einem exzellentem Service und einer liebevollen Einrichtung.

Unser Tipp: Im Atlantis empfiehlt es sich in jeden Fall, einen Tisch auf den oberen Rängen zu nehmen, da die Wege dort zur Küche kürzer sind und die Speisen dementsprechend wärmer serviert werden.

Die anderen Sonderrestaurants konnten hingegen weder geschmacklich noch im Service überzeugen. Wohltemperiert waren die Restaurants leider auch meistens nicht. Zeitweilig befand man sich in einem klimatisierten Eisschrank oder es war unangenehm warm.
Den Speisen und Getränken kann man alles in allem den Stempel „Guter Durchschnitt“ aufdrücken. Gemäß unserer Erfahrungen auf anderen Reisen, egal ob an Land oder auf See, geht dies allerdings auch noch deutlich besser.
Markengetränke sind inklusive und auch der Kaffee hatte einen tollen Geschmack.



Unser Insidertipp: Antizyklisch essen. Ihr solltet in jedem Fall die Rush Hour am Buffet umgehen! Zu den Stoßzeiten können die dargebotenen Köstlichkeiten in Folge des regen Betriebes und der erhöhten Lautstärke gar nicht richtig genossen werden. Daher lieber bereits etwas früher oder dann zu einem späteren Zeitpunkt die Speisesäle ansteuern.

3. Übernachtungsmöglichkeit Nr. 1- Die Innenkabine

An dieser Stellen wollen wir euch zunächst unsere Eindrücke und Kritiken der Innenkabine nahebringen. In einem weiteren Artikel stellen wir euch dann nochmals gesondert die Vor- und Nachteile einer Suite an Bord der MeinSchiff vor.

Die Ausstattungen der einfachen Innenkabinen sind in jedem Fall zufriedenstellend. Wir hatten sogar den Eindruck, dass die Kabinen etwas größer ausfallen als auf den Konkurrenzschiffen wie der AIDA. Auch genügend Platz bzw. Stauraum war dank der integrierten Schränke vorhanden. Neben zwei Kaffeekapseln, waren auch die täglichen Glückskekse ein erfreulicher Bonus. Negativ ist uns der Umstand aufgefallen, dass Trinkwasser innerhalb der Kabinen extra berechnet werden. Obwohl dies angesichts der zahlreichen kostenfreien Spender auf den Fluren eher unnötig erscheint. Trotz der preiswertesten Unterbringung war die Reinigung der Zimmer und der damit verbundene Service einwandfrei und es gab nichts zu beanstanden. Lediglich die Lautstärke und die Temperatureinstellung der Klimaanlage waren problematisch, da man diese nicht von selbst regulieren konnte.

Unser Insidertipp: Prüft auf jeden Fall vor eurer Buchung das Baujahr des Schiffes. Das Kreuzfahrtschiff unserer Asien-Route ist das älteste Schiff der MeinSchiff Flotte gewesen und wies daher insbesondere bei den Klimaanlagen erhebliche Mängel auf und verfügte auch über weniger Extras an Bord, als die neuen und moderneren Kreuzfahrtschiffe. Änderungen in der Reiseroute oder im Reisezeitraum sind daher sinnvoll.

Unser Fazit - Eine tolle Reise mit kleinen Mängeln !


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Falls ihr mal in eurem Urlaub mit dem Worst-Case Szenario konfrontiert werden solltet und euch eure Reisedokumente abhanden gekommen sind, findet ihr im Folgenden alles Wissenswerte im Umgang mit fehlenden, gestohlenen oder verschwundenen Reisedokumenten und nützliche Tipps von den Anwälten der Kanzlei Cäsar-Preller übersichtlich zusammengestellt:

Versicherungsrecht- Haftet die Reiseversicherung auch bei Verlust von Reisedokumenten?

Regelmäßig schließen Kunden von Reiseveranstaltern insbesondere bei Reisen ins entferntere Ausland auch eine zusätzliche Versicherung ab, die für etwaige Schäden auf der Reise aufkommen soll. „Nach wie vor bereitete es im Einzelfall Schwierigkeiten abzugrenzen, für welche Schäden eine solche Versicherung aufzukommen hat“, teilte der Wiesbadener Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller mit.

In einem aktuellen Gerichtsverfahren hatte der Betroffene geltend gemacht, in Chile auf dem Weg zum Flughafen überfallen worden zu sein. Die Diebe hatten ihm unter anderem den Reisepass entwendet. Er musste daher Kosten in Höhe von ca. 1.500,00 € aufwenden, um Ersatz zu beschaffen. Dieses Geld verlangte der von der Reiseversicherung zurück. Nach deren Versicherungsbedingungen waren erhebliche Schäden am Eigentum durch strafbare Handlungen durchaus mitversichert.

Das mit der Sache befasste Gericht hat einen Anspruch allerdings abgelehnt. Es führte hierzu aus, dass der Diebstahl von Ausweispapieren nicht versicherbar sei. Denn es sei hier auf den reinen Sachwert der Papiere abzustellen, der natürlich nicht allzu hoch ist. Die Kosten für die Beschaffung neuer Papiere, die der Reisende hatte aufwenden müssen, seien lediglich Folgekosten, die nicht vom Versicherungsschutz umfasst gewesen seien. Es liege aber gerade kein erheblicher Schaden unmittelbar am Eigentum des Versicherungsnehmers vor.

Landgericht Hildesheim, Urteil vom 06.01.2017 zum Az. 7 S 136/16 Mitgeteilt von: Kanzlei Cäsar-Preller, Wiesbaden

Kontakt:

Kanzlei Cäsar- Preller
Villa Justitia
Uhlandstraße 4
65189 Wiesbaden
Tel: 0611-450230

Beachtet auch die weiteren Standorte der Kanzlei deutschlandweit!

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