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Sonnenschutz für die Augen: Welche Möglichkeiten haben Brillenträger?

Das Weltgeschehen wird derzeit von der Coronakrise bestimmt. Dass auch abseits der Krise Gesundheitsprobleme existieren, gerät angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen leicht in Vergessenheit. Ein solches Problem ist der Anstieg UV-bedingter Erkrankungen, der sich aufgrund steigender UV-Belastung in Zeiten des Klimawandels bereits seit Jahren abzeichnet. Auch während der Corona-Pandemie spielt Sonnenschutz deshalb noch eine Rolle. Ob im eigenen Garten oder beim Sport an der frischen Luft: Nicht nur die Haut braucht Schutzmaßnahmen, sondern auch die Augen. Gute Sonnenbrillen leisten den nötigen Schutz. Aber was tun Brillenträger? Auf konventionelle Sonnenbrillen können sie nicht zurückgreifen.


Aufstecksonnenbrillen, Sonnenbrillen mit Sehstärke oder filternde Kontaktlinsen – was schützt besser?

Es ist in der Coronakrise etwas untergangen: Der Frühling hat begonnen. Mit dem Frühlingsanfang zeigt sich auch die Sonne, die man http://nordhessen-journal.de/2017/04/01/fruehlingssonne-mit-bedacht-geniessen/">wegen steigendem UV-Anteil nur mit Bedacht genießen sollte. Mit Bedacht meint in diesem Fall: https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/tipps/tipps.html">mit angemessenem Sonnenschutz. Für UV-bedingte Schädigungen sind die Augen noch anfälliger als die Haut. Deshalb verbirgt man sie am besten hinter dunklen Gläsern. Das hört sich einfach an, aber für Menschen mit Sehschwäche kommen konventionelle Sonnenbrillen nicht in Frage. Um den Durchblick zu bewahren, die Gestelle über die Korrekturbrille ziehen? Das würde nicht nur komisch aussehen, sondern auch den Schutz-Effekt beeinträchtigen. Menschen mit Sehschwäche schützen ihre Augen eher mit folgenden Accessoires vor UV:

  • extra angefertigten Sonnenbrillen mit Sehstärke

  • Brillen mit selbsttönenden Brillengläsern

  • maßgefertigten Aufsteck-Sonnenbrillen für Korrekturbrillen

  • Kontaktlinsen mit UV-Schutz

Aber welche dieser Optionen ist die beste? Extra angefertigte Sonnenbrillen mit Sehstärke haben einen großen Nachteil. Verlässt man bei strahlendem Sonnenschein das Haus, lässt sich der Sonnenschutz auch bei Regenschauern später des Tages nicht einfach ablegen. Es sei denn, man hat auch die normale Korrekturbrille immer dabei. Wer anpassungsfähig bleiben und zugleich Umstände vermeiden will, entscheidet sich deshalb eher für Clip-on-Sonnenbrillen oder wählt selbsttönende, sogenannte phototrope Gläser, die sich bei Sonnenlicht abdunkeln. Allerdings kosten sowohl die Maßfertigung solcher Aufsteckgläser als auch selbsttönende Brillengläser mit Sehstärke relativ viel Geld. Das bedeutet Kosten, die sich mit Linsen vermeiden lassen. Aber sind Kontaktlinsen https://www.lensbest.de/shop/Kontaktlinsen/Wochenlinsen/johnson-johnson-acuvue-oasys-1x6-bc-8-4--19091">mit standardmäßigem UVB- und UVA-Filter den anderen Möglichkeiten wirklich überlegen?

Kontaktlinsen mit UV-Schutz: Vor- und Nachteile im Überblick

Kontaktlinsen mit UVB- und UVA-Filter bieten Menschen mit Sehschwäche im Vergleich zu Sonnenbrillen mit Sehstärke, phototropen Gläsern sowie Clip-on-Sonnenbrillen einige nennenswerte Vorzüge. So beispielsweise die folgenden:

  • Sie schützen von allen Seiten, da sie direkt im Auge sitzen.

  • Sie haben nur geringe Anschaffungskosten.

  • Bei Wetterumschwüngen ist kein aufwendiger Brillentausch nötig.

  • Sie eignen sich auch für Sportaktivitäten

Dass die Linsen unsichtbar bleiben, kann sowohl Vor- als auch Nachteil sein. Wer Sonnenbrillen als Fashion-Statement schätzt, wird von den filternden Accessoires enttäuscht. Hat man vorher niemals Kontaktlinsen getragen, könnte die Gewöhnung an die unsichtbaren Sehhilfen außerdem einige Tage dauern. Dennoch spricht der Schutzeffekt von allen Seiten deutlich für die Accessoires. Brillenfassungen können seitliche Strahlen in der Regel nicht vollständig abschirmen, weil sie dazu nicht nahe genug am Auge sitzen. Will man die Augen optimal schützen, braucht man also entweder vollgeschlossene Sonnenbrillen oder filternde Kontaktlinsen.

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