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Berlin

Museumsinsel, Berlin

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Museumsinsel, Berlin
Bodestraße / Museumstraße
10117 Berlin



45.164 Ansichten http://www.museumsinsel-berlin.de/

Die Berliner Museumsinsel ist die nördliche Spitze der Spreeinsel – und zugleich ein grandioses Gesamtkunstwerk mit fünf weltweit renommierten Museumsbauten, die in einem außergewöhnlichen Ensemble versammelt sind.

Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges bauliches und kulturelles Ensemble dem Welterbe der UNESCO an. Im Süden der Insel, in der Nähe von Schlossbrücke und Berliner Dom, befindet sich das Alte Museum, vor dem sich der Lustgarten erstreckt. Nördlich schließt sich das Neue Museum sowie die Alte Nationalgalerie an. Auf der Seite zum Kupfergraben steht das Pergamonmuseum, den Abschluss bildet das Bode-Museum.

Pergamonmuseum

Das dreiflügelige Museum von Alfred Messel ist mit rund einer Million Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Museum Berlins. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für den Umbau ab 2011. Dabei wird mit mindestens 350 Millionen Euro Sanierungskosten gerechnet. Feststehende Exponate wie der Pergamonfries und das Markttor von Milet wurden bereits wiederhergestellt.

Bode-Museum

Nach sechs Jahren Sanierung wurde das Bode-Museum 2006 wiedereröffnet (Kosten für die Generalsanierung: 152 Millionen Euro). Es beherbergt eine umfangreiche Skulpturensammlung sowie Schätze des Museums für Byzantische Kunst und des Münzkabinetts. Im Sommer ist das gegenüberliegende Ufer ein beliebter Treffpunkt junger Leute.

Neues Museum

1841 begann Friedrich August Stüler mit dem Bau des Neuen Museums. Er nutzte Dampfkraft und industriell gefertigte Trägerkonstruktionen: bautechnisch eine Sensation. Im Krieg wurde das Museum zerstört und stand bis 1999 als Ruine herum. Erst dann begannen Wiederaufbau und Sanierung, die insgesamt zehn Jahre dauerten. Seit der Wiedereröffnung 2009 sind hier wieder das Ägyptische Museum sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte untergebracht. Prunkstück: die Nofretete.

Alte Nationalgalerie

Wie ein antiker Tempel erhebt sich das Haus mit seiner Treppenanlage über die Museumsinsel. Vorbild für den Architekten Friedrich August Stüler war die Akropolis von Athen. Seit 2001 erstrahlt es als erstes auf der Insel wieder eröffnetes Haus, renoviert für 74 Millionen Euro. Das zwischen 1867 und 1876 erbaute Gebäude zeigt Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne.

Altes Museum

Das vom Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfene klassizistische Gebäude mit Rotunde, Kuppel und Säulenportal war 1830 das erste öffentliche Museum in Preußen. Nach Kriegszerstörung und Wiederaufbau in den 1960er Jahren soll es ab 2012 saniert werden. Eine gläserne Überdachung der Innenhöfe und die Renovierung der Freitreppe sind geplant. Dauer: mindestens vier Jahre. Geschätzte Kosten: 128 Millionen Euro.

Bildquelle: © Wolfgang Scholvien
Textquelle: visitberlin.de

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